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    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    TheUjulala, 14.08.2018

    Schöne Geschichte mit kleineren Schwächen, mehr Spannung als Romantik

    Der Name Johanna Danninger war mir schon länger aus den sozialen Medien ein Begriff. Dennoch hatte ich bisher noch keinen Titel von ihr gelesen. Als ich bei NetGalley das Angebot zu ihrem neuesten Fantasyroman Secret Darkness gefunden hatte, versuchte ich mein Glück und bekam den Zuschlag. Dieses Band ist nun nach den Secret Elements Büchern erschienen, dient aber als Prequel für diese Reihe. Einen herzlichen Dank noch mal an NetGalley und an Impress (Carlsen-Verlag), für die Möglichkeit, dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen zu dürfen.

    Coverbild

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Neben dem Titel schwebt ein Glas-Prisma, der den Hintergrund auch in changierenden blaurosa Tönen schillern lässt. Dieser Kristall ist zudem auch gleich das Kernelement der Geschichte. Ein einfaches, aber dafür prägnantes Cover. Die Schrift des Titel ist die Gleiche wie auf der Dark Diamonds Reihe und lässt gleich die Zusammengehörigkeit der Bücher erkennen.

    Handlung

    Die junge Luisa wurde gleich nach ihrer 3 jährigen Ausbildung als Sepcial Agent der Anderswelt in das Team 6 eingeteilt. Diesem Team gehört auch der als Schwerenöter bekannte Alator Stanson. Obwohl Luise sich gleich mit ihrem Team gut versteht und sich übereifrig an die Arbeit macht, bleibt ihr Alators seltsames Verhalten ihr gegenüber ein Rätsel. Die Agency muss nicht nur die Anderswelt vor den Augen der Dortwelt verbergen, sondern auch Verbrechen zwischen den beiden Welten aufklären. So verfolgt das Team 6 eine heiße Spur zu einem längst verschollen geglaubten Kristall und muss beide Welten vor dem Untergang retten.

    Buchlayout / Haptik

    17 Kapitel teilen die 338 Seiten ein. Jedes Kapitel wird mit einer kleinen Tribal-Zeichnung und lediglich mit dem Wort Kapitel und der Nummer eingeleitet. Die Längen der einzelnen Kapitel sind angenehm.

    Idee / Plot

    Der Gedanke, dass parallel zu unserer Welt eine Anderwelt existiert, deren Bewohner und Zivilisation uns Menschen ähnlich, aber mit weit aus mehr Gaben und Intellekt bestückt sind, ist nicht neu. Interessant hier aber ist, dass diese Anderwelt in ihrer Kultur und Zivilisation schon wesentlich weiter und fortschrittlicher ist als unsere. Und sie auch verantwortlich dafür ist, dass wir uns nicht in Kriegen und Atombomben schon längst zerstört haben. Sie sind es auch, die die ganze Existenz beider Welten vor der Vernichtung des allseits Bösens aus der Schattenwelt beschützten muss. In dieser Geschichte sind wir gerade mal Anfang der 90er und die Dortwelt beginnt langsam aus dem Kassettenalter zu entwachsen. Die Anderwelt allerdings beherrscht bereits die heute bekannte Technik, und sogar noch weiter darüber hinaus.

    Emotionen / Protagonisten

    Luisa ist jung und unerfahren, geht aber voller Enthusiasmus an ihre neue Aufgabe ran, manchmal aber auch ziemlich unbedacht - wobei diese Unbedachtheit beim Leser schon vorhersehbar war. Sie wird aber von Torys (Alator) eigensinnigen Verhalten recht eingeschüchtert, wurde sie ja ausgebildet, um keine Regelverstöße zu begehen. Ich fand sie recht sympathisch und authentisch, konnte aber irgendwie nicht so wirklich eine Beziehung zu ihr aufbauen. Ich weiß auch nicht, woran es wirklich lag.

    Wahrscheinlich wohl daran, dass es für mich nicht glaubhaft rüberkam, dass Alator so ein Schwerenöter sein soll. Sie ist ihm gegenüber erst mal total abgeneigt und verurteilt ihn von Anfang an, und das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Auch Torys innere Zerissenheit seiner Gefühle gegenüber Luisa kommt bei mir nicht richtig an. Das Verhältnis zwischen den beiden ist für mich einfach nicht greifbar. Luisa redet sich wie ein Mantra ein, dass er die Frauen nur so vernascht, aber wirklich etwas in der Art getan, hat er nie.

    Die anderen Figuren werden nur leicht angerissen und bekommen zu wenig Tiefe. So, dass ich mich auch fragen muss, ob alle überhaupt nötig gewesen wären.

    Handlungsaufbau / Spannungsbogen

    Die Handlung wiederum baut sich stetig und solide auf, bis sie in einem fulminanten und spannenden Showdown endet. Das Ende wird von zwei (?) Epilogen abgerundet, die eine interessante Fortsetzung versprechen. Luisa erlebt mit ihrem Team einige Abenteuer und beginnt sich auch mit Torys Eigenheiten anzufreunden. Für mich liegt hier die Lovestory aber auch gar nicht so sehr im Vordergrund, sondern viel mehr die Suche nach den Bruchstücken des Schlüsselsteins und die Rettung der Welt vor der Vernichtung durch die Schattenwelt. Den Handlungsaufbau finde ich gelungen, und ich konnte mich ohne Längen auf die Geschichte einlassen.

    Szenerie / Setting

    Trotzdem erinnert es mich wirklich sehr stark an die Pan-Trilogie von Sandra Regnier. Es tauchen auch Figuren auf, die später nicht mehr erwähnt werden und ich mich überhaupt fragen muss, wozu der Auftritt nötig war. Wie zum Beispiel die Meerjungfrau - wobei ich hier auch wieder sehr stark den Vergleich zu Pan ziehen muss. Wie kommt die Meerjunfrau überhaupt in dieses Gewässer? Hier fehlen mir einfach die Zusammenhänge.

    Es wird viel angerissen, aber wenig erklärt und ausgeführt. Das Geschlecht der Zwerge zum Beispiel. Ich hätte mir da einen tieferen Einblick gewünscht. Auch gibt es vor allem am Anfang ein paar Logikfehler oder Ungereimtheiten, die mich immer wieder etwas stutzig gemacht haben. Vielleicht werden diese Dinge dann auch in der Fortsetzung der Dark Diamonds Bücher vertieft, es hat mich dennoch gestört.

    Sprache / Schreibstil

    Sprachlich ist es gut und solide. Die Autorin findet immer gute Synonyme und hat einen lockeren Schreibstil, in dem sie immer wieder ein paar schöne Formulierungen eingeflochten hat. Die Geschichte wird aus der typischen Ich-Perspektive im Präteritum erzählt. Vielleicht hätte ein zusätzlicher Erzählstrang aus Torys Sicht geholfen, mir die Protagonisten greifbarer zu machen.

    FAZIT

    Eine solide und nette Geschichte mit mir etwas zu flachen Protagonisten, aber einer spannenden Story. Ein bisschen mehr Einblick und Tiefgang hätte ich mir gewünscht.

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  • 5 Sterne

    0 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    momo, 06.09.2018

    Zum Inhalt schreibe ich nichts, lest einfach den Klappentext durch.
    Ich habe die vorherigen Teile nicht gelesen, aber durch den Anfang, indem die Autorin Rückblicke schreibt, kam ich ganz gut mit der Geschichte klar. Aber ich denke, wenn ich die vorherigen Bände gelesen hätte, wäre es ein schöneres Leseerlebnis gewesen. Der Schreibstil war flüssig und leicht, und ich konnte schön in das Buch abtauchen.
    Die Charaktere waren schön beschrieben und ich konnte sie mir gut vorstellen.
    Die Geschichte rund um Tory und Luisa hat mir sehr gut gefallen.
    Das Cover gefällt mir auch richtig gut.
    Von mir gibt es verdiente 5 Sterne, da es ja eine Reihe ist und man nicht in jedem Folgeband eine Nacherzählung machen kann. Eine absolute Leseempfehlung von mir,aber bitte in der richtigen Reihenfolge ;-)

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  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Susanne von Bücher aus dem Bücherbrunnen, 19.05.2020

    Kurzbeschreibung
    zu
    Secret Darkness. Im Spiegel der Schatten

    Ein Traumjob …
    Genau den erwartet Luisa Cunningham. Sie ist jetzt Lieutenant in der Agency, im Team 6.
    Ein lang gehegter Traum von Luisa, die ihr Glück gar nicht fassen kann.
    Dazu dass sie jetzt Special Agent ist und die fantastische Welt vor den Augen der Menschen schützt, lernt sie ihre Kollegen kennen.
    Unter anderem auch den gutaussehenden Alator Stanson, der wie sie ein Animors ersten Grades ist und auch Willensbrecher gennant wird.
    Luisa hat schon einiges negatives über Alator gehört. Dass er ein Herzenbrecher sei und ein Flegel, aber nachdem sie ihn kennenlernt merkt sie schnell, dass er es genau auf sie abgesehen zu haben scheint.
    Dabei hat Luisa alle Hände voll zu tun dieses Gefühlswirrwarr zu verdrängen und sich auf den mysteriösen Kristall zu fokussieren.
    Denn dieser hält eine Bedrohung in sich bereit, die alles dagewesene auf den Kopf stellt.

    .
    Mein erster Eindruck

    Ich war gespannt, da ich den Schreibstil der Autorin liebe und vor allem ihre bildhafte Art zu erzählen. Das Cover gefällt mir wieder sehr gut, da es absolut mystisch dargestellt wurde.
    Der Kristall darauf macht neugierig.

    .
    Meine Meinung
    zu
    Secret Darkness. Im Spiegel der Schatten

    Schwer begeistert.
    Ich liebe Storys über das Fantastische umd Magische.
    Hier lernt man eine junge Tuatha de Dannan kennen, die außer einem Gen, sich in nichts mit den Menschen unterscheidet.
    Dieses Gen liefert den Tuatha nur eines: Übermenschliche Fähigkeiten.
    In dem Fall hat Luisa z.b. das Gen der Willensbeeinflussung.
    Das heißt, sie kann den Willen einer Person beeinflussen oder sogar ihren der Person aufzwingen.

    Luisa ist zum Glück eine ganz liebe und hat nicht vor dieses Talent an anderen einfach so auszuprobieren.

    Dann lernen wir das Team Nummer 6 kennen, dass mir sehr gut gefällt und wo wir auch auf Alator treffen, der ein Womanizer schlechthin ist.
    Er sieht gut aus und ist sich dessen voll bewusst und auch wie er auf andere wirkt. Trotz allem bemerkt man, dass etwas in ihm schlummert.
    Tiefere Gefühle die man manches Mal bei ihm aufblitzen sieht und die nur noch neugieriger machen.

    Dann eine Welt in der eine Bedrohung bevorsteht und die genau das richtige ist um Teamgeist und auch die Stärken eines jeden hevorzubringen gefallen mir und sind hier bildhaft verarbeitet mit starken sehr gut ausgearbeitenen Protagonisten und ihrer Charakteristika.
    Für mich eine der Storys die zum abtauchen einladen und zum Träumen.

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