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vor 11 Monate

40 Promis verraten Rezepte für beste Reste

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40 Prominente - von Henning Krautmacher über Jens Nowotny bis Haindling - verraten in "Beste Reste" ihre Lieblingsrezepte mit übriggebliebenen Lebensmitteln. © Foto: "Beste Reste" von Michael Fuchs-Gamböck, 3H Verlag, 2020.

Rezepte für beste Reste. Wir werfen zu viel Essbares weg

Kochen und essen ist etwas Wunderbares. Doch wussten Sie, dass laut einer Studie der Universität Stuttgart jeder Deutsche im Schnitt jährlich über 80 Kilogramm noch essbare Lebensmittel wegwirft? Das sind elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Jahr, die allein in Deutschland einfach im Müll landen. Über die Hälfte der in Deutschland gekauften Lebensmittel werden nicht gegessen und sogar meist unberührt weggeworfen.

Die Wertschätzung für Lebensmittel ist uns vielfach abhanden gekommen.

"Füttert die Menschen, nicht die Mülltonnen"

Dabei sind nicht einmal 20 Prozent unserer Lebensmittelabfälle unvermeidbar, der Rest könnte durch planvolles Einkaufen und Kochen sowie eine korrekte Lagerung vermieden werden. Michael Fuchs-Gamböck, Autor des Bandes "Beste Reste" ist leidenschaftlicher "Essensverschwendungsverhinderungsstreiter" und wollte konkret etwas gegen diesen verschwenderischen Umgang mit Nahrung tun.

Der Journalist schrieb Prominente an, batsie um ein Rezept aus Resten und ein paar persönliche Worte dazu. Der Rücklauf war beeindruckend und so entstand das Kochbuch "Beste Reste – 40 Promis kochen mit den Resten aus ihrem Kühlschrank".

Reste sind oft das Beste...

Ob der raffinierte Apfel-Rotkohl-Kranz von Konstantin Wecker, die deftige "Älplerpfanne" von Max Mutzke, Jens Nowotnys herzhafte "Soljanka" oder Haindlings bayerische "Speckknödel" – 40 Prominente haben für dieses Buch ihre Lieblingsrezepte mit übriggebliebenen Lebensmitteln verraten. Dazu gibt es persönliche Anekdoten und Geschichten, wie sie auf ihr Rezept kamen und weshalb es auch ihnen wichtig ist, keine Lebensmittel zu verschwenden.

Höhner-Frontmann Henning Krautmacher präsentiert in "Beste Reste" sein Rezept für Käsesuppe. © Foto: "Beste Reste" von Michael Fuchs-Gamböck, 3H Verlag, 2020.

Sie haben Käse übrig?

Sie haben Appetit bekommen? Dann schauen Sie doch einfach mal in Ihren Kühlschrank. Vielleicht ist dort alles vorhanden, was Sie für folgendes Rezept brauchen: Eine lecker-deftige "Käsesuppe" von Henning Krautmacher, dem Frontmann der Kultband "Höhner".

Rezept für Käsesuppe (aus "Beste Reste")

Zutaten
Verschiedene Käsesorten (ca. 6 Sorten fettarm)
2 Zwiebeln
1 EL Mehl
20 g Margarine
0,25 l Milch
0,25 l Gemüsebrühe
Pfeffer aus der Mühle und ganze rote Pfefferkörner (Baies roses)
Zubereitung

Margarine erhitzen und die kleingehackten Zwiebeln darin andünsten.

Wenn die Zwiebeln glasig werden, das Ganze mit Mehl bestäuben und unter ständigem Rühren (mit einem Schneebesen) mit Milch angießen.

Den Käse (auch Weichkäse wie Camembert oder Brie) von der Rinde befreien und in kleine Stücke schneiden.

Die Käsewürfel ebenfalls in den Topf geben und unter ständigem Rühren schmelzen.

Dabei immer wieder mit etwas Gemüsebrühe begießen, sodass eine cremige Suppe entsteht. Zum Servieren die Suppe in einen Suppenteller geben, mit reichlich Pfeffer aus der Mühle bestreuen.

Abschließend mit den roten Pfefferkörnern garnieren.

Hennings Tipp: „Wenn der Käse von einer Party am Vorabend übrig geblieben ist, kann man mit der Reste-Suppe am nächsten Abend gleich nochmals Party feiern, so gute Laune bereitet die!”

Oder wie wäre es mit einer deftigen "Soljanka" wie sie Fußball-Profi Jens Nowotny gerne für seine Familie kocht:

Bei Weltbild entdecken

Musiker und Komponist Hans Jürgen Buchner – alias Haindling – serviert bayerische Speckknödel: