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vor 3 Wochen
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On fire: Leckere Kost vom Rost

Kost vom Rost: Wer kann bei verführerischen Grill-Genüssen schon widerstehen?

Genussvoll angrillen - auf Balkon oder Garten

Die Sonne verwöhnt uns seit Wochen und wärmt uns die Seele, wunderbar in dieser Zeit. Wenn Sie nicht schon in die Grillsaison gestartet sind, ist jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um den Elektro-, Gas- oder Holzkohle-Grill flott zu machen und „anzugrillen"! Und was darf dabei natürlich nicht fehlen? Richtig: ein kulinarisches Grillabenteuer! Oder auch zwei oder drei... Auch wir sehnen uns jetzt nach frischer leckerer Kost vom Rost und starten mit selbstgemachten Chutneys und Soßen sowie hilfreichen Tipps in eine genussvolle Grillsaison. Nix wie ran an die Kohle!

Knackige Bratwürstchen, saftige Steaks... aber es muss nicht immer Fleisch sein! Auch Fisch und vor allem Gemüse machen sich auf dem Rost besonders gut – und werden mit der richtigen Marinade zum kulinarischen Geschmackserlebnis.
Genauso wichtig wie Soßen und Co. sind auch die Beilagen, die zu den knusprigen Hauptakteuren gereicht werden. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einem selbst gebackenen Brot? Beliebte Klassiker wie Kartoffel- oder Nudelsalat werten das Grillbuffet um weitere Genussmomente auf. Das Beste daran: Wer Beilagen und Dips schon am Abend vorher zubereitet, kann ganz entspannt in das Grillabenteuer starten.

Raffiniert mariniert

Grillfleisch ohne Marinade? Kaum vorstellbar. Deshalb gibt es an den Fleischtheken bereits vormariniertes Grillgut. Dabei ist eine frische Marinade im Handumdrehen selbst gemacht – und setzt dem Ganzen das Genusskrönchen auf, versprochen! Grundlage sollte ein gutes Öl sein, gemischt mit Zitronensaft oder Tomaten-, Chili- oder Sojasoße. Frische Kräuter sowie Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer, Zitronengras, Pfeffer oder Currypulver sorgen für den nötigen Pepp.

Achtung: Flüssigkeiten wie Fett, Fleischsaft oder Marinade sollten beim Grillen mit Holzkohle nicht auf die Glut laufen, da sich sonst gesundheitsschädlicher Rauch bildet, der mit dem Grillgut in Kontakt kommt.

Exotisch und lecker: Wir haben ein Rezept für fruchtiges Aprikosen-Curry-Chutney für Sie.

Ohne Soß’ nix los

Ob Honig-Senf, Chili oder Barbecue: Zu jedem guten Stück gegrilltes Fleisch gehört eine richtig leckere Soße. Am besten natürlich auch selbstgemacht! Wir haben zwei tolle Rezepte zusammengestellt, die geschmackvolle Abwechslung auf den Teller bringen – und dabei puren Grillgenuss ohne Reue versprechen.

Rezept für Aprikosen-Curry-Chutney

Chutneys sind eine fruchtige Alternative zu rauchigen Soßen und feurigen Dips und peppen das Grillgut auf geschmackvolle Weise auf. Für ein exotisches Aprikosen-Curry-Chutney brauchen echte Grillprofis:

  • 100 g Agavendicksaft
  • 0,3 l Weißwein
  • 0,3 l Orangensaft
  • ½ TL Currypaste
  • ½ TL Speisestärke
  • 4-5 Aprikosen

So einfach geht’s: Agavendicksaft in einer Pfanne karamellisieren lassen und mit Weißwein, Orangensaft und der Currypaste ablöschen. Dann auf etwa einen Viertelliter einkochen. Mit der angerührten Speisestärke abbinden und kurz aufkochen. Zum Abschluss die in kleine Würfel geschnittenen Aprikosen im Sud aufkochen lassen. Wenn das Chutney abgekühlt ist, in kleine, dekorative Gläser füllen.

Rezept für gesundes Ketchup

Vor allem Kinder lieben den roten Klassiker auf knackigen Bratwürstchen: Ketchup. Die meisten fertigen Produkte enthalten leider viel Zucker. Doch keine Angst, mit der selbstgemachten Variante können die Kleinen beherzt zugreifen, ohne dass die Erwachsenen ein schlechtes Gewissen haben müssen.

Für das gesunde Ketchup brauchen Tomatenfans:

  • 200 g Tomatenmark
  • 200 ml Wasser
  • 20 ml naturtrüber Apfelessig
  • 1 TL Olivenöl
  • 2 Esslöffel Honig
  • ½ Teelöffel Salz
  • 1 Zwiebel gehackt
  • 2 Prisen Piment
  • 2 Prisen Nelkenpulver
  • je nach Geschmack etwas Knoblauch oder Chilipulver

Die Zubereitung ist kinderleicht: Alle Zutaten bis auf den Honig in einen Kochtopf geben und unter Rühren zum Kochen bringen. Anschließend für ca. 20 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Dann erst den Honig hinzugeben und alles komplett abkühlen lassen.

Tipp: Abgefüllt in dekorative Ketchup- und Senfflaschen werden die selbst gemachten Lieblinge zum echten Augenschmaus.

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Was man beim Grillen beachten sollte:

Mit Genuss und gutem Gewissen grillen – das fängt bei der Vorbereitung der Speisen und der Wahl des Standortes an und endet bei überflüssiger Müllvermeidung. Auch hierzu haben wir ein paar gute Tipps parat:

  • Wer keinen eigenen Garten hat, findet auf öffentlichen Grillplätzen ein schönes Plätzchen. Meistens stellt die Stadt geeignete Flächen zur Verfügung, auf denen man ohne extra Genehmigung grillen darf. Bitte beachten: Parkanlagen oder andere städtische Grünflächen sind nicht automatisch „Grillzonen“. Wer hier trotzdem zur geselligen Runde am Feuer einlädt, dem droht ein Bußgeld oder gar eine Anzeige.
  • Statt Pappteller und Plastikbecher, die nach dem Fest weggeschmissen werden, besser zur Ausrüstung aus Plastik oder Bambus greifen. Dieses Grillzubehör ist nicht nur schnell abwaschbar, sondern feiert gerne mehrmals mit. Besonders witzig: Becher oder andere Helferlein im lustigen Kakteen-Design und Co.
  • Bierflaschen einfach liegen lassen? Gar keine gute Idee – und das aus gleich zwei guten Gründen! Erstens: Die Flaschen haben Pfand, das eingelöst werden kann. Zweitens: lässt man Abfall nicht einfach liegen, schon gar nicht, wenn er (in Scherben zersprungen) gefährlich werden kann. Dann schon lieber lustige Flaschenträger aus Holz nehmen. Die „Herrenhandtasche“ macht den Transport von Weizen und Co. zum echten Hingucker.
  • Dips oder Gemüsesticks in Frischhaltedosen verpacken. So bleiben sie nicht nur frisch, sondern passen auch perfekt in die Kühltasche. Wenn alles aufgefuttert ist, die leeren Dosen einfach wieder einpacken und sich auf die nächste Grillrunde freuen.

Und jetzt: ran an den Grill! Wer kann bei einem solch saftigen Anblick schon widerstehen?