vor 3 Monate

Weihnachtszauber ohne Stress

Relax, heißt das Motto für die Wochen bis zum Fest - denn die Adventszeit sollte eine Zeit der Entschleunigung sein.

Weihnachtszauber ohne Stress

Eines der friedvollsten und besinnlichsten Feste des Jahres steht vor der Tür, doch statt sich darauf zu freuen, stöhnen viele auf: "Puh, ist es schon wieder soweit? Ich muss noch so viel erledigen!" Und zählen mit bangem Gefühl die wenigen Wochen bis Heilig Abend. Der Vorbereitungsstress macht die Vorfreude fast zunichte. Wie schade! Die Adventszeit soll eigentlich eine Zeit der Ruhe und Entschleunigung sein, Raum bieten zur Besinnung und zum Runterkommen vom stressigen Alltag. Also: Zeit für Abhilfe. Mit diesen Tipps entfliehen Sie den fünf größten Stressfallen.

Stressfalle 1: Geschenke-Kauf

Das hilft: Organisiert schenken

Das kennt eigentlich jeder: Das Besorgen der Geschenke wird immer wieder verschoben, kurz vor knapp muss es dann ganz schnell gehen und man hetzt in Zeitnot genervt durch die Läden. So ist das eigentlich nicht gedacht. Schenken soll dem Beschenkten und dem Schenkenden gleichermaßen Freude bereiten. Tipp: Wenn Ihnen während des Jahres schon etwas Passendes für Ihre Lieben einfällt oder ins Auge sticht, notieren Sie die Geschenk-Idee gleich in ein Notizbuch oder eine Merkliste auf dem Handy oder besorgen es am besten gleich und legen es in eine Extrakiste. Kommt dann die Adventszeit, haben Sie ohne viel überlegen zu müssen die passenden Geschenke und Vorschläge griffbereit, können sie direkt weihnachtlich verpacken oder ohne Zeitdruck und Einkaufsstress online oder im Katalog danach stöbern und von der Couch aus bequem bestellen.

Stressfalle 2: Dekowahn und Perfektionismus

Das hilft: "Handmade" mit Gemütlichkeit

Stimmungsvolle Lichter, winterliche Fensterbilder und leuchtende Engel – weihnachtliche Atmosphäre geniessen Sie nicht nur, wenn zu Hause alles aufwendig und teuer dekoriert ist. Stellen Sie sich selbst in den Mittelpunkt und tanken Sie innere Ruhe und Zufriedenheit, zum Beispiel bei einem Bastelabend. Denn handmade ist nicht nur angesagt, es beruhigt auch gestresste Gemüter und sorgt für Zufriedenheit. Schalten Sie Ihr Handy aus und fokussieren Sie sich nur auf die eine Sache, die Sie selbst mit ihren Händen schaffen. Wie etwa das Basteln von Strohsternen oder Verzieren eines Adventskranzes (fertig gebundene "leere" Kränze gibt es bei jedem Blumenhändler). All das gelingt auch Ungeübten im Handumdrehen, dazu eine feine Tasse Tee genießen und es kommt sofort gemütliche Stimmung auf. So schaffen Sie selbst ein wunderbares Intro in die Adventszeit. An den eigenen kleinen Werken erfreuen Sie sich Adventssonntag für Adventssonntag. Unser Tipp: Statt des klassischen Kranzes gestalten Sie in diesem Jahr doch mal einen hübschen Adventsteller. Puristisch weiß-silber oder in rot-gold gestaltet, zieht er die Blicke auf sich und kommt auf Wunsch auch ganz ohne Tannengrün aus, zum Beispiel bestückt mit Holzfiguren, Sternen oder schimmernden Glaskugeln und dazu passenden Kerzen.

Dekorieren Sie selbst und mit Gelassenheit: Denn handmade ist nicht nur angesagt, es beruhigt auch gestresste Gemüter und sorgt für Zufriedenheit. Mit diesem Vorsatz wird auch das Backen zum Genuss

Stressfalle 3: Zeitnot

Das hilft: Schnelle Rezepte und gutes Backequipment

Der Alltag kann noch so hektisch sein, der herrliche Duft von frisch gebackenen Plätzchen beschert uns sofort das heimelige und entspannende Gefühl der Adventszeit. Doch bis das Gebäck auf dem Tisch steht, dauert es oft Stunden. Dabei gibt es raffinierte Rezepte, die nur maximal eine Stunde Zeit benötigen, wie zum Beispiel ein lecker-knuspriges Zimtgebäck, und dennoch maximalen Genuss versprechen.

Das richtige Equipment erleichtert das Backen zusätzlich: Praktische neuartige Backformen aus Silikon sparen viel Vorbereitungs- und Nachbereitungszeit. Aufwendiges Teigausrollen, ausstechen und vorsichtiges Herauslösen der einzelnen Plätzchen ist nicht mehr nötig und mit zwei Blechen gleichzeitig im Ofen gelingt eine Fülle von Zimtsternen gleich auf einen Streich.

Stressfalle 4: Alles alleine machen

Das hilft: Gemeinsam vorbereiten, kochen und essen

Sie planen jetzt schon ein aufwendiges Weihnachts-Menü? Festlich soll es sein, etwas ganz Besonderes und natürlich jedem schmecken. Das bedeutet vermutlich auch, dass Sie sich am 24. Dezember schon ab dem Vormittag in der Küche stehen und rackern sehen. Natürlich direkt nachdem Sie die ellenlange Einkaufsliste abgearbeitet und schier endlose Schlangen an der Supermarkt-Kasse bewältigt haben.

Tipp: Mit einem Raclette oder Fondue zu Weihnachten erleichtern Sie sich den Vorbereitungs-Stress und können Besorgungs- und Schnippelarbeiten delegieren. Es ist vergleichsweise schnell vorbereitet, es büßt nichts an Festlichkeit ein und vor allem erfüllt es, worauf es wirklich ankommt: Das gemeinsame Essen, das gute Gespräch am dekorierten Tisch.

Und ganz nebenbei bleibt mehr Zeit für die Weihnachtsstimmung, dem Lesen einer Weihnachtsgeschichte, in Ruhe den Baum zu bestaunen oder sich einfach mal bewusst Zeit für Besinnlichkeit zu nehmen.

Stressfalle 5: Hohe Erwartungen

Das hilft: Verabschieden Sie sich davon, jedem gerecht werden zu wollen

Jeder hat unterschiedliche Erwartungen an Weihnachten, daran, wie das Fest gemeinsam gefeiert werden soll. Oft treffen Familienmitglieder aufeinander, die sich sonst nur selten sehen, trotzdem soll den ganzen Abend eine traute Stimmung herrschen und man möchte allen gerecht werden. Allein das schon verursacht inneren Stress. Tipp: Finden Sie für sich selbst heraus, wie Ihr Weihnachten aussehen und gefeiert werden soll und verabschieden Sie sich von unrealistischen Erwartungen. Meistens kommt es ja doch anders als erwartet. Mit einer guten Portion Gelassenheit lassen sich die Feiertage leichter und entspannter begehen und "überstehen".

Die Adventszeit ist kurz - Stress stört da nur...

Freuen Sie sich lieber auf all die schönen Dinge, die es nur zur dieser Jahreszeit gibt und lassen Sie den Stress einfach vor der Haustür stehen. Geniessen Sie die Adventszeit genau so, wie Sie es möchten. Zählen Sie die Tage bis zum Fest anhand eines hübschen Adventskalenders. Genießen Sie einen würzigen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Und wenn wieder unzählige Lichter die Nacht erhellen und Plätzchenduft durch die Räume zieht, die Kuscheldecke sowie ein gutes Buch bereit liegen und es zu Hause bei Kerzenschein einfach so gemütlich ist, dann weiß man: Weihnachten kommt bald.