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Jetzt knallt's: Cocktails mit Sekt

Was Sie über prickelnden Schaumwein wissen müssen. Plus Inspirationen für spritzige Drinks

Im Durchschnitt trinken wir drei Liter Sekt pro Jahr - vor allem zum Jahreswechsel wird gerne mit Schaumwein angestoßen. Doch auch unter dem Jahr sind Cocktails mit Sekt ein besonderer Genuss. Rechts: Manchmal darf es ein XXL-Schlückchen sein...

Das Raclette war lecker, die Stimmung ist vorfreudig und der Mitternachts-Countdown läuft: Hoffentlich ist der Sekt kaltgestellt! Denn es gibt wohl kaum etwas Schöneres, als zu Silvester mit einem Gläschen aufs neue Jahr anzustoßen! Aber nicht nur am 31. Dezember lassen wir gerne die Korken knallen – auch an Geburtstagen, Hochzeiten oder am Mädelsabend. Hier verraten wir Ihnen Wissenswertes rund um Sekt (Wie entkorkt man eigentlich sicher? Was macht guten Sekt aus? Und wie lagert man ihn?) und geben Tipps für einfache wie köstliche Sekt-Cocktails.

Den Korken (sicher) knallen lassen

Qualitätsschaumweine haben mindestens 3,5 bar Druck, weshalb der Sektkorken in die Flasche gehämmert und mit einem Drahtbügel gesichert wird. Beim unkontrollierten Öffnen kann es ganz schön laut werden und schlimmstenfalls sogar ins Auge gehen. So mancher sorgt sich da beim Öffnen um den unter Hochdruck stehenden Korken. Wir haben Tipps für ein sicheres Entkorken:

  1. Entfernen Sie die Kappe und legen Sie einen Daumen auf den Korken, während Sie den Draht langsam losdrehen.
  2. Behalten Sie den Daumen auf dem Korken, wenn Sie den Drahtbügel – die sogenannte Agraffe – entfernen.
  3. Stellen Sie die Sektflasche auf Ihren freien Handboden und halten Sie den Korken weiter mit dem Daumen fest.
  4. Greifen Sie den Korken nun fest und drehen Sie die Flasche in die Gegenrichtung.
  5. Dadurch, dass Sie nicht den Korken drehen, sondern die Flasche, ist die Hebelkraft größer. Im Optimalfall löst sich der Sektkorken nun mit einem leichten Zischen.
    Übrigens: Je kühler der Sekt, desto geringer ist die Gefahr, dass er beim Öffnen der Flasche überschäumt.

Guten Sekt einkaufen

Sekt gibt es schon für wenige Euro zu kaufen. Dabei sagt der Preis nicht unbedingt etwas über den Geschmack aus. Und auch das Herstellungsverfahren spielt eine untergeordnete Rolle. So kann auch Sekt aus dem Tank richtig gut sein, wenn der verwendete Grundwein stimmt. Ob Brut, Trocken oder Halbtrocken – hier entscheiden persönliche Vorlieben. Als besonders edel werden Sektsorten mit wenig Süße empfunden. Für Bowlen bieten sich auch halbtrockene oder milde Sorten an. Entsprechend höher sind Zucker- und Kaloriengehalt.

Sekt richtig lagern und genießen

Sekt sollten Sie am besten zwischen 5 und 7 °C lagern. Direkt aus dem Kühlschrank hat er auch die optimale Trinktemperatur. Ideale Sektgläser sind tulpenförmig. Sektschalen sehen zwar toll aus, sorgen aber dafür, dass der Sekt schnell schal wird. Wird die Flasche nicht ausgetrunken, hält sich die Kohlensäure mit einem speziellen Sektverschluss noch ein bis zwei Tage. Geschlossene Flaschen lagern am besten stehend an einem kühlen und dunklen Ort.

Am Mädelsabend darf es gerne mal ein Schlückchen Sekt sein. Gut ausgerüstet sind Sie mit der Proseccotasche für 6 Piccolos

Sekt-Cocktails und Mischgetränke

Sekt ist nicht nur pur ein Genuss, sondern kann auch Mixgetränken das prickelnde Etwas verleihen. Seit Jahren an der Spitze der beliebtesten Cocktails mit Sekt steht der

Aperol Spritz

Dazu benötigen Sie ein großes Weinglas (anstelle der üblichen Sektflöte), das Sie mit Eiswürfeln füllen. Dann geben Sie ca. 4 cl Aperol ins Glas und füllen mit ca. 6 cl Prosecco auf. Mit einer Orangenscheibe garnieren.

Ein klassisches Sommergetränk für laue Abende und Grillparties ist der:

Hugo

Auch hier darf es gerne ein größeres Weinglas sein. Geben Sie Eiswürfel, eine Scheibe Limette oder Zitrone, Minzblätter und Holunderblütensirup (2 cl) hinein. Mit Prosecco (ca. 160 ml) und einem Schuss Sodawasser auffüllen.

Oder wie wäre es mit einem

Sanften Engel

Dazu einfach ein Sektglas zur Hälfte mit Sekt füllen. Einige Löffel Vanilleeis hineingeben und mit Orangensaft auffüllen. Der Sekt sollte immer zuerst ins Glas, damit es nicht zu viel sprudelt.

Auch fruchtig und lecker:

Lillet mit Sekt

Hier kommen zunächst Eiswürfel ins Glas und dann ein Schuss Lillet. Aufgefüllt wird mit Sekt. Zuletzt dürfen tiefgefrorene Himbeeren ins Glas.

Bellini

Farblich ein echter Hingucker ist der Bellini. Geben Sie dazu 2-3 EL Pfirsichmark (alternativ Pfirsichlikör oder pürierten Pfirsich) in die Sektflöte. Mit Sekt aufgießen und einem Stück Pfirisch dekorieren.

Mimosa

Schön einfach und süß: Ca. 7 cl Orangensaft und 2 cl Cointreau in ein Champagner- oder Sekglas gießen. Mit 7 cl Schaumwein aufgießen.

Schön weihnachtlich:

Sekt mit Granatapfel

Dazu etwa 1/3 des Glases mit Granatapfelsaft füllen und mit Sekt auffüllen. Ins Glas dürfen Granatapfelkerne und für die Optik ein Rosmarinzweig.

Oder wie wäre es mit diesem Klassiker:

Rezept für einen Cocktail mit Sekt: Kir Royal

Zutaten
Ein klassischer Sekt-Cocktail, der unbedingt ein Revival verdient hat, ist der Kir Royal. Dafür brauchen Sie nur zwei Zutaten:

Sekt
Crème de Cassis (französischer Likör aus schwarzen Johannisbeeren)
Zubereitung

Und so geht’s: Geben Sie einen Teil Crème de Cassis in ein Sektglas und gießen Sie den Likör mit neun Teilen gut gekühltem Sekt auf.

Prickelndes für Silvester, Mädelsabend & Co.

Schoki + Prosecco = Entspannung... oder so ähnlich. Die "Heldinnen des (All-)Tages" haben sich das auf alle Fälle verdient. Rechts: Noch eine lustige Geschenkidee: Bade- & Duschgel in origineller Champagner-Aufmachung

Noch mehr Wissenswertes über Sekt

Wussten Sie’s? Jeder Mensch in Deutschland trinkt im Durchschnitt drei Liter Sekt pro Jahr. Wie der gute Tropfen aus Frankreich seinen Weg nach Deutschland fand und wie Sekt eigentlich hergestellt wird, erfahren Sie hier:

Vom französischen Champagner zum deutschen Sekt

Sekt ist der deutsche Name für Qualitätsschaumwein, zu dem auch der Champagner gehört. Mit diesem kamen Arbeiter aus Deutschland zum ersten Mal im 18. Jahrhundert in Kontakt, als sie in der französischen Champagnerproduktion ihr Geld verdienten. Einige von ihnen setzten das in Frankreich erworbene Wissen später in ihrer Heimat um. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bürgerte sich der Name „Sekt“ für den prickelnden Schaumwein ein. Eigentlich zuerst ein Missverständnis zwischen Gast und Kellner, machte der Begriff die Runde und wurde 1925 amtlich, nachdem die Bezeichnung „Champagner“ im Versailler Vertrag für deutsche Hersteller verboten worden war.

So wird Sekt hergestellt

Während beim Champagner nur die sogenannte „Méthode Champenoise“ angewendet werden darf – die traditionelle Flaschengärung – kommen bei der Sektherstellung drei verschiedene Herstellungsverfahren zum Einsatz. Für alle wird ein Verschnitt verschiedener Grundweine verwendet, die sogenannte Cuvée. So ist gesichert, dass das Ergebnis über lange Zeit hinweg gleich schmeckt. Der Cuvée wird eine Hefe-Zucker-Mischung zugesetzt, die sogenannte Fülldosage oder Tirage, um eine zweite Gärung auszulösen.

  • Traditionelle Flaschengärung: Der Grundwein gärt mindestens neun Monate in Flaschen. Dann werden diese im sogenannten Rüttelpult oder mit Maschinen nach und nach gedreht, bis sich die Hefe im Flaschenhals gesammelt hat und entfernt werden kann.
  • Transvasierverfahren: Bei dem Verfahren wird die Flaschengärung vereinfacht. Nachdem der Sekt mindestens drei Monate in der Flasche gereift ist, wird er in einen Tank umgefüllt, wo die Hefe abgefiltert wird. Dann wird der Sekt erneut in Flaschen abgefüllt.
  • Tankgärung: Der Grundwein wird direkt in großen Tanks vergoren und erst am Schluss in Sektflaschen abgefüllt.
  • Alkoholfreier Sekt kann mit unterschiedlichen Methoden aus Sekt hergestellt werden, indem ihm der Alkohol schonend entzogen wird.
  • Veganerinnen und Veganer sollten unbedingt auf die Kennzeichnung achten, denn nicht jeder Sekt ist vegan. Ob tierische Stoffe zum Klären verwendet wurden, verrät das Etikett auf der Sektflasche.

Was ist was? Crémant, Prosecco und Co.

Crémant heißen Schaumweine, die nicht in der Champagne produziert wurden, sondern in anderen französischen Regionen, in Belgien oder Luxemburg. Das spanische Pendant aus traditioneller Flaschengärung ist der Cava.
Bei Prosecco gibt es Unterschiede:

  • Der „Spumante“ ist ein einfach vergorener Schaumwein.
  • Beim „Frizzante“ handelt es sich um einen günstigen Perlwein, der mit Kohlensäure aufgesprudelt wurde.

Ob pur oder als Sekt-Cocktail: Wir lieben es spritzig!

Ob süß oder trocken, mit oder ohne Alkohol, mit Sekt oder einem Sekt Cocktail – der prickelnde Schaumwein ist das ideale Getränk, um mit lieben Menschen anzustoßen. Prosit – auf die Freundschaft, die Liebe und ein tolles neues Jahr!

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