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Gratis lesen: Heiße Office Nights, Folge 19

Anregendes von TV Beziehungscoach Paula Lambert: Folge 19 von Office Nights kostenlos entdecken

Beziehungsexpertin Paula Lambert, bekannt aus Sixx, hat erotischen Kurzgeschichten unter dem Titel "Office Nights" verfasst. Sie erscheinen als eBooks im Label CLUB bei Harper Collins | © Foto Paula Lambert: sixx/Jens Koch

Achtung! Erotischer Lesestoff - vorab exklusiv im Weltbild Magazin

Paula Lambert, Beziehungscoach und Sexpertin, bekannt durch die Sendung "Paula kommt" auf dem Kanal sixx, hat erotische Kurzgeschichten verfasst. Exklusiv vorab können Sie die 28-teilige Reihe Office Nights online hier im Weltbild Magazin lesen. Die Geschichten sind jeweils 4 Wochen exklusiv und gratis verfügbar. Danach werden jeweils vier Kurzgeschichten in E-Bundles unter dem CLUB-Label von HarperCollins für 1,99 Euro angeboten. ACHTUNG, es erwartet Sie prickelnde Lektüre.

Office Nights von Paula Lambert

Darum geht es: Stella Durigatti ist eine toughe Geschäftsfrau, die nicht nur ihre Angestellten, sondern auch sich selbst fest im Griff hat. Versagen ist für sie keine Option, Freizeit auch nicht. Lediglich für die Freitagsdinner mit ihrer Familie reißt sie sich vom Laptop los. Und obwohl sie behauptet, dieses Leben zu lieben, macht der Stress sich bei ihr langsam bemerkbar.

Eines Tages bekommt sie eine E-Mail von einem Fremden, der behauptet, sich um sie zu sorgen. Atlas, so nennt sich der Fremde, fordert sie zu einem gewagten Spiel heraus...

Verführerisch: Gewagtes Spiel

OFFICE NIGHTS ist eine 28-teilige Reihe erotischer Kurzgeschichten, die bei HarperCollins erscheinen werden. Diese können unabhängig voneinander oder am Stück gelesen werden. In jeder Folge wird sich die Protagonistin Stella einer anderen erotischen Herausforderung widmen – eine verführerischer als die andere.

Paula Lambert, Office Nights 19

Ich habe in den letzten Stunden viel über Mackenzie, Giulio und auch Atlas nachgedacht. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie ich in diese Geschichte hereingeraten bin, aber sicher ist, dass ich drei Männer in meinem Leben habe, die offenbar alle gerne Sex haben, zwei davon sogar mit mir.

Mein merkwürdiges Gefühl, dass Giulio und Mackenzie sich kennen, ist nicht verschwunden. Ich habe unzählige Male überlegt, ob das überhaupt sein kann, aber ich bin zu keinem Ergebnis gekommen. Das passt alles nicht: Giulio war meines Wissens in Florenz und Toronto auf der Uni, Mackenzie an der NYU, Cambridge und Zürich. Der eine ist in Italien aufgewachsen, der andere in Hamburg und New York. Es kann also eigentlich nicht sein. Trotzdem sagt mir mein Bauchgefühl, dass ich etwas übersehe. Ein dutzend Mal wollte ich beide fragen, kam mir aber jedes Mal hysterisch und dumm vor. Also habe ich es gelassen. Ich streiche vor dem Spiegel mein Kleid glatt und wende mich ab, um zu gehen. Dabei fällt mein Blick auf den Brief von Atlas, den ich gleich nach der Ankunft in meinem Hotelzimmer aufgerissen habe. Es ist seltsam mit Atlas. Eine Zeitlang habe ich mich ihm völlig vertraut gefühlt und irgendwie auch nah. Dann kam Giulio und hat meinem kleinen Spiel mit Atlas eine dunkle Färbung gegeben. Ich habe mein Versprechen, Atlas’ Spiel mitzumachen und seine Aufgaben zu erfüllen, vernachlässigt und fühle mich wie eine Spielverderberin.

Atlas’ Brief liest sich aber so erfrischend fröhlich, dass ich Giulio fast darüber vergesse. Er beschreibt mit eloquenten Worten, was er alles mit mir anstellen würde, und dieser kleine Ausflug in die erotische Literatur gibt mir Schwung für seine nächste Aufgabe: „Ich möchte, dass du Sex mit dem nächsten Mann hast, der dir begegnet. Egal, wie du es anstellst. Ich möchte, dass du mir ganz genau beschreibst, wie er aussieht, was du tust, was er bei dir macht und wie du dich fühlst, wenn du bei ihm kommst. Das würde mich wirklich glücklich machen. Und dich auch, das verspreche ich dir.“

Ich verstehe, was er will. Er liebt es, Menschen die Kontrolle zu entziehen, denen es schwerfällt, diese abzugeben. So wie mir. Das ist sein Fetisch. Und ich muss zugeben, dass ich durch Atlas deutlich freundlicher geworden bin. Manchmal freundlicher, als mir lieb ist.

Als ich aus meinem Hotelzimmer gehe, renne ich um ein Haar in Mackenzie hinein, der aus dem Nebenzimmer kommt. Da Atlas nicht hier ist, kann ich John Mackenzie aber bequem überspringen. Ich nehme einfach den nächstbesten Mann, den ich nicht kenne. Alles andere wäre ja lächerlich. „Guten Morgen“, sagt Mackenzie, „gut vorbereitet?“ Ich klopfe auf meine Tasche. „Immer. Das weißt du doch.“ Seit er mir von seinem Luftfahrtabenteuer erzählt hat, sind wir fast so was wie Buddys. Ich habe das Gefühl, dass uns als Team nichts mehr stoppen kann.

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Wie sich zeigt, liege ich mit meinem Gefühl richtig: Meine Präsentation erntet einen Riesenapplaus, und Mackenzie sieht so stolz aus, als hätte ich gerade ein goldenes Ei gelegt. Ich muss unbedingt Alice schreiben, dass sie eine große Party organisieren soll, und schreibe Giulio, dass alles ein Riesenerfolg war.

„Fertig?“ Mackenzie steht vor mir und grinst breit. „Fertig wofür?“ „Um unseren Erfolg zu feiern und New York kennenzulernen, natürlich.“ Natürlich bin ich dazu bereit. Wir gehen schnell ins Hotel zurück, damit wir uns frisch machen und umziehen können. Es ist merkwürdig, dass Mackenzie im Hotel wohnt, aber er hat mir erklärt, dass sein Haus in Brooklyn Heights gerade saniert wird. Schade, ich hätte gerne gesehen, was er für einen Geschmack hat. Mein Geschmack für diesen Abend heißt Carrie Bradshaw. Ich ziehe ein kurzes Kleid von Valentino an und sexy, nicht zu hohe Schuhe, auf denen ich lange laufen kann. Sex and the City, here I come.

Schon nach ungefähr zwei Blocks merke ich, dass wirklich nichts im Fernsehen ehrlich ist und keine Sau außer mir High Heels trägt, es sei denn, sie fährt im Taxi vor. „Ich kann dich auch tragen“, schlägt Mackenzie vor, der heiterster Laune ist. „Nein danke“, sage ich und stolziere extra ausschreitend. „Ich schaffe das schon.“

Mackenzie führt mich in eine mega edle, angesagte Bar, wo jeder Drink ungefähr das Zehnfache kostet wie zu Hause. Aber es lohnt sich, das muss ich zugeben. Die Leute sind fantastisch, die Drinks überirdisch und das Ambiente unglaublich. Über den Glasrand hinweg halte ich Ausschau nach einem potenziellen Opfer, allerdings weiß ich auch nicht genau, was John Mackenzie heute noch alles an Programm geplant hat. Er bemerkt meine Blicke natürlich sofort. „Alles okay? Gefällt es dir hier nicht?“ „Doch, doch, absolut!“, sage ich, „ich genieße nur den überwältigenden Ausblick. New York ist wirklich etwas Besonderes.“ Er lächelt geschmeichelt, schließlich ist das hier seine Heimatstadt.

Plötzlich wird sein Blick ernst. „Dieser Giovanni, ist das eigentlich dein Freund?“ Mit so einer persönlichen Frage habe ich nicht gerechnet, aber ich nehme an, dass wir inzwischen an einer Stufe unserer Bekanntschaft angekommen sind, an der es keine Limits mehr gibt. „Du meinst Giulio“, sage ich. „Don Giovanni ist der aus der Oper. Aber um deine Frage zu beantworten: Nein, ist er nicht.“ Ich beobachte sein Gesicht ganz genau, um herauszufinden, ob er sich absichtlich versprochen hat, um mich weiter zu täuschen. Aber er sieht ehrlich interessiert und harmlos aus, und darum entscheide ich mich dafür, einfach die Wahrheit zu sagen.

„Also, um ehrlich zu sein: keine Ahnung. Es ist gerade etwas kompliziert in meinem Leben.“

„Wieso denn kompliziert?“ Er hat natürlich mitbekommen, dass wir gearbeitet haben wie die Ackergäule und ich dennoch meiner körperlichen Freizeitgestaltung reichlich Raum gegeben habe. Das war manchmal einfach nicht zu übersehen – so wie das eine Mal, als er mich dabei erwischt hat, wie ich, einem Kreislaufkollaps nahe, über die Flure geschwankt bin, nachdem Giulio mein Leben durch ein paar sehr ausdauernde Stunden bereichert hat.

„Da gibt es zum einen eben Giulio, der ein alter Freund der Familie ist. Und dann gibt es da noch jemanden, den ich eigentlich nicht kenne. Den ich aber wirklich gerne kennenlernen würde, nur, um zu wissen, wer er ist. Und weil ich ihn irgendwie mag.“

Mackenzie nimmt einen Schluck aus seinem Glas und schüttelt dann den Kopf. „Das verstehe ich nicht.“ Also erzähle ich ihm die ganze Geschichte von unserer ersten Videokonferenz und wie seitdem plötzlich ein Mann namens Atlas präsent war und mein Sexleben völlig auf den Kopf gestellt hat. Die Sache mit dem Swingerclub schwäche ich ein wenig ab, weil er nun wirklich nicht alles wissen muss, und ich erwähne auch nicht, wie häufig ich in der Bürotoilette masturbiert habe, weil ich die Spannung nicht ausgehalten habe. Aber als ich mit meiner Geschichte fertig bin, hat er große, strahlende Augen. „Was für ein unverhofftes Abenteuer“, sagt er. „Und was hat er dir jetzt für eine Aufgabe gestellt?“

Uh. Schwierige Frage. Aber was soll’s. „Er hat mir geschrieben, dass ich mit dem ersten Mann Sex haben soll, den ich heute treffe. Was natürlich lächerlich ist.“

„Weil der erste Mann, den du heute getroffen hast …“, fängt Mackenzie an. „… du bist“, sage ich.

Er sieht mich an. Und zwar auf eine Art, die mich nervös macht. So, als würde er versuchen, meine Gedanken zu lesen. Ich huste, damit er damit aufhört, denn ich will auf keinen Fall, dass er weiß, woran ich denke. Nämlich daran, dass John Mackenzie unter anderen Umständen absolut mein Typ wäre. Und ja, dass ich mir durchaus vorstellen könnte, auf seinem Gesicht zu sitzen. So hübsch ist es.

Er lacht. Wahrscheinlich, weil er genau weiß, woran ich denke. Das ist bei mir häufig so, ich kann nicht neutral gucken. „Findest du mich denn gar nicht attraktiv?“ Verdammt. „Ähm, doch. Doch, schon. Aber wir arbeiten ja zusammen und so weiter, da wäre das sicher nicht so günstig.“ Er greift nach meinen Händen und rückt näher heran. „Wir New Yorker sind da ja sehr großzügig“, sagt er leise, und bevor ich es richtig kapiere, küssen wir uns auf eine Art, die mir ein Karussell im Kopf anschmeißt. Entschlossen zieht er mich vom Hocker, wirft eine Menge Bargeld auf den Tresen und zieht mich hinter sich aus der Bar hinaus. Schneller wurden noch keine zwei Blocks zurückgelegt als an diesem Abend.

Als wir in seinem Hotelzimmer stehen, sagen wir kein Wort. Er nimmt mich in den Arm und hält mich einfach fest, als dürfe ich nie wieder gehen. Dann löst sich sein Griff, und er sieht mir so tief in die Augen, dass mir schwummrig wird. Ich versuche, mir alles für Atlas einzuprägen. Die Art, wie er riecht und wie er schmeckt und wie er mich küsst. Er ist ein fantastischer Küsser, fordernd und zärtlich zugleich, mit starken und doch weichen Lippen. Ich fühle mich ihm gleichzeitig vertraut und doch fremd. Kurz überlege ich, ob es wirklich clever ist, sich hierauf einzulassen, aber dann schiebe ich den Gedanken beiseite, was auch daran liegt, dass Jon Mackenzie mir gerade mit routinierten Griffen das Kleid öffnet. Als es zu Boden rutscht, stehe ich in Unterwäsche da, aber er scheint nicht sonderlich überwältigt, mich fast nackt zu sehen. Vermutlich hat er häufiger in Hotelzimmern Sex, wie so viele Businessleute. Seine Hände streichen über meinen Körper, als würde er überlegen, wo er mich am besten packen kann. Und tatsächlich tut er es auch, hebt mich hoch und trägt mich wie eine Prinzessin hinüber zum Bett. „Lass uns diesem Atlas eine Nacht bescheren, an die er noch lange denken wird“, sagt Mackenzie. „Wettbewerb ist ja genau mein Ding.“ Als er endlich richtig loslegt, muss ich zugeben, dass so ziemlich alles an John Mackenzie auf sehr hohem Niveau wettbewerbsfähig ist …

Fortsetzung folgt

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Paula Lambert, Office Nights, erscheint bei HarperCollins. Weitere Titel aus der Reihe CLUB von Harper Collins finden Sie hier.