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Christmas in July – mehr als nur ein Werbe-Gag

Im deutschsprachigen Raum kennt man Christmas in July tatsächlich oft nur aus der Werbung – und auch das erst seit ein paar Jahren. Hersteller und Händler von Weihnachtsdekoration haben erkannt, dass viele Weihnachtsdeko-Fans die Dekoration ihrer vier Wände schon im Sommer planen. Da ist es hilfreich, wenn man die Deko gleich kaufen kann – und billiger ist es meist auch, denn es gibt jede Menge Sonderangebote.

In Amerika dagegen hat sich der Begriff seit Ende des 19. Jahrhunderts zum geflügelten Wort entwickelt, mit dem man einerseits ironisch etwas nicht Zusammenpassendes bezeichnet, das andererseits aber auch titelgebend für Partys, Filme, Verkaufsaktionen und vieles mehr genutzt wird. Wahrscheinlich ist, dass der Begriff Christmals in July zuallererst in der englischen Übersetzung der Oper „Werther“ von 1894 fiel, in der Kinder ein Weihnachtslied im Juli sangen. Die Oper basierte auf Johann Wolfgang von Goethes berühmtem Werk „Die Leiden des jungen Werther“, in dem ein Satz wie „Weihnachten im Juli“ allerdings nicht zu finden ist.

Aus dem Jahr 1935 ist überliefert, dass in einem Zeitungsartikel über ein Mädchen-Ferienlager in North Carolina von einer lustigen Weihnachtsfeier berichtet wurde, welche die Mädchen dort – im Juli – mit Weihnachtsbaum und Geschenken feierten. Und 1940 wurde eine Hollywood-Komödie mit dem Titel Christmas in July gedreht. Als dann Mitte der 1940er-Jahren die Grußkarten-Industrie den Spruch für ihre Postkarten entdeckte, dauerte es nur noch wenige Jahre, bis Anfang der 1950er-Jahre die Werbeagenturen das Thema für sich zu nutzen begannen: „Warum nicht mal im Sommer den Lieben Geschenke wie zu Weihnachten machen?“ oder „Überraschungen wie zu Weihnachten!“ war der Tenor von Aktionen, die unter der Überschrift Christmas in July veranstaltet wurden.

Auch als Party-Motto ist Christmas in July sehr beliebt, vor allem auf der Südhalbkugel in Ländern wie Südafrika oder Australien. Hier fällt Weihnachten normalerweise in den Hochsommer, und um ein wenig Nordhalbkugel-Weihnachtsfeeling zu erleben, legt man Weihnachtsfeiern gern mal in die Wintermonate Juni, Juli und August – zusätzlich zu den „regulären“ Weihnachtsfeiern im Dezember. Allerdings geschieht das nicht nur dort, wo es im Winter auch wirklich kalt wird: Da Christmas in July selbst in Gebieten gefeiert wird, wo die Temperaturen nie unter 20 Grad Celsius sinken, ist „weiße Weihnacht“ als Party-Anlass wohl eher vorgeschoben …