1913 - Was ich unbedingt noch erzählen wollte

Die Fortsetzung des Bestsellers 1913

Florian Illies

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"Ich habe das neue '1913' in einer einzigen Nacht durchgelesen. Es ist phantastisch, so reich, ein großes Geschenk." Ferdinand von Schirach

Sie hätten sich gewünscht, dass das Buch '1913' von Florian Illies noch lange nicht zu Ende ist? Dem...

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Kommentar zu "1913 - Was ich unbedingt noch erzählen wollte"

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    5 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Leseratte, 21.01.2019

    Im Unterschied zum ersten Band geht es diesmal fast ausschließlich um Liebesgeschichten. Und da haben die Künstler und Denker jener Zeit wahrlich einiges zu bieten: Ob Jack London, Puccini, Gorki, Picasso, Kirchner, Alma Mahler oder Ernst Cassirer, man staunt nicht schlecht über die Verwirrungen des Herzens, die diese umtriebigen Geister in ihrem Liebesleben stifteten. Die Gesellschaft war durchaus im Begriff, der Avantgarde in der Lockerung der hochgeschlossenen Moral zu folgen, wie die Toleranz gegenüber der freien Liebe am Monte Vérita oder auch ein einschlägiges deutsches Gerichtsurteil aus dem Jahre 1913 zeigten, das Mietern endlich freie Herren- oder Damenbesuche zugestand, mit der Begründung: Was einer hinter geschlossenen Türen treibt, geht dem Staat rein nichts an.
    Nur etwa stört das starke Lesevergnügen: Florian Illies kann es sich verkneifen, die Anekdoten immer mal wieder mit gönnerhaften bis hochnäsigen Kalauern abzuschließen. Wenn Gertrude Stein, die Cezannes "Fünf Äpfel"-Bild so liebte und dieses abtreten musste, von Picasso als Ersatz ein Bild mit einem einzelnen Apfel gemalt und geschenkt bekommt, kommentiert der Autor allen Ernstes: "Damit sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können." (S. 118) Wenn Cosima Wagner gerichtlich abstreitet,dass Isolde ihre und Richards Tochter ist, kommt der alte Kalauer zum Einsatz: "Die Wagners, eine Familie voll Wahn und ohne Fried". Kafkas Briefwechsel mit der fernen Felice Bauer mündet hier in den Seufzer:: "Was soll man da noch sagen?" Als wären wir heute so viel gescheiter oder feinfühliger. Wenn Rilke, der hier in seinen hypochondrischen Anwandlungen regelrecht vorgeführt wird, wiedermal kränkelt, heißt es: "Der Arme." Aber mehr als ein Schönheitsfleck sind diese kurzen Kommentare nicht.

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    janein

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