3096 Tage

Natascha Kampuschs Leben im Keller-Gefängnis

Natascha Kampusch

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3096 Tage in einem Keller-Gefängnis

"Über Strecken lesen sich die 288 Seiten wie ein Lehrbuch der Psychologie mit einer einzigen Versuchsperson: Natascha Kampusch."
Berliner Zeitung

...
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3096 Tage, Natascha Kampusch
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  • 5 Sterne

    34 von 45 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 16.05.2012

    Als Buch bewertet

    Ich habe das Buch vor zwei Monate ungefähr angefangen zu lesen, und muss sagen das ich es nicht mehr aus meinen Händen legen konnte, da mich das Schicksal von Natascha Kampusch gefesselt hat.Innerhalb zwei Tagen hatte ich das Buch durchgelesen.Ein Mädchen das mit 10 Jahren entführt wurde und insgesamt 3096 Tage um es genauer aszudrücken waren es Achteinhalb Jahre, in der Gewalt eines kranken Menschen gewesen ist, es ist erschütternd.Aber die Einstellung und die Gedanken die Natascha Kampusch gegenüber ihren Entführer hatte, hat mich beeindruckt und in diesem Moment stellt man sich die Frage: ,, wie hätte ich mich an ihrer Stelle als ein 10 Jähriges unschuldiges Mädchen gegenüber meines Entführers verhalten'' ? Ich kann nur schreiben das ich das Buch, schon allein nur um die Stärke des Mädchens kennen zu lernen weiter empfehlen kann.

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    janein
  • 5 Sterne

    21 von 26 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 30.07.2012

    Als Buch bewertet

    Sehr interessant.
    Frau Kampusch schildert die Zeit vor ihrer Entführung (bereits damals keine einfache Kindheit!) und wie es ihr gelang, das lange Eingesperrtsein zu überstehen - inkl. (Wechselbad der) Gefühle, Zweifeln und Blockaden.
    Sehr beeindruckend, dass Sie den Täter nicht einfach verurteilt, sondern ihn versucht zu verstehen und auch seine (zeitweise) guten Seiten hervorhebt - beim Lesen erinnerte mich dies an die Autobiographie von Nelson Mandela. Herr Mandela drückte ja auch Verständnis für Gefängniswärter usw. aus und schrieb, es sei nicht ihr Willen gewesen, sondern sie hätten als Teil eines Systems keine andere Wahl gehabt. Der Entführer von Frau Kampusch war natürlich nicht Teil eines Systems, sondern Einzelgänger, aber beiden Autobiographien ist gemeinsam und beeindruckt mich enorm, dass die Opfer trotz unvorstellbarem Leiden dem Täter mehr oder weniger verzeihen können!

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    janein
  • 4 Sterne

    21 von 27 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 25.01.2011

    Als Buch bewertet

    Ich habe mir lange überlegt ob ich dieses Buch kaufen soll. Möchte man wirklich in allen Details wissen was dieses Mädchen durchmachen musste ? Natascha Kampusch schrieb ein Buch das teilweise erstaunlich emotionslos rüber kommt. Ihre vielen schweren Verletzungen und Missbräuche listet sie zum Teil einfach nur detaillliert auf. Sie selber erklärt es damit, dass sie anders damit nicht umgehen könnte. Es zeigt ein erschreckendes Bild des Täters der sich nicht scheute ein kleines Mädchen / junge Frau brutal zu quälen und über so viele Jahre einzusperren. Die körperlichen Misshandlungen werden verheilen aber wir dürfen gespannt sein, wie Natascha Kampus Seele damit umgehen wird. Eine absolut starke Frau !!

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    janein
  • 5 Sterne

    22 von 31 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 23.04.2011

    Als Buch bewertet

    Dieses Buch geht wirklich unter die Haut! Respekt vor dieser jungen Frau! Ich finde nicht, dass im Buch vieles wiederholt wird. Frau Kampusch beschreibt sehr genau, wie ihr Leid im Laufe der Jahre immer extremer und der Täter immer aggressiver wurde. Frau Kampusch tritt ihre Geschichte im Buch auch nicht breit, sondern berichtet so, wie es (wahrscheinlich) auch gewesen ist. Das sie die Stellen mit den sexuellen Übergriffen nicht beschreibt ist ihr gutes Recht, da dies nun wirklich sehr in ihre Privatsphäre eingreift. Es ist richtig, dass ein Kind von zehn Jahren nicht diese Auffassungsgabe und Sichtweisen hat, wie im Buch zum Ausdruck kommt. Frau Kampusch hat sicher ihre Geschichte der Gefangenschaft aus ihrer heutigen, erwachsenen Sichtweise beschrieben. Leser, die über dieses Buch meckern, sollten froh sein, nicht das erlebt zu haben, was Frau Kampusch 8 Jahre lang ertragen musste!

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    janein
  • 5 Sterne

    22 von 28 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 22.03.2012

    Als Buch bewertet

    Dieses Buch hat mich tief beeindruckt.
    Es ist nicht reißerisch geschrieben - und gerade diese unspektakuläre ruhige Art des Erzählens macht das Buch so eindrücklich.
    Ich glaube, viele Menschen konnten es nicht verstehen, als die ersten Interviews mit Natascha Kampusch zu sehen waren, wie sie so abgeklärt und ruhig mit dem Erlebten umgehen konnte. Wie sie in ihrem Buch schreibt, haben wir alle eine bestimmte Vorstellung davon "wie ein Opfer zu sein hat". Sie entspricht diesem Bild in keinster Weise und wehrt sich dagegen, einfach in eine Schublade gesteckt zu werden. Mit Recht, denke ich nach Lektüre des Buches. Auch ich habe mich dabei ertappt, wie ich bestimmte Vorstellungen dazu im Kopf hatte - sie hat das zurechtgerückt.
    Eine beeindruckende und starke Frau! Ein absolut lesenswertes Buch, das einen lange nach der Lektüre noch beschäftigt.

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    janein
  • 5 Sterne

    20 von 28 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 24.11.2012

    Als Buch bewertet

    In den Medien wurde viel berichtet. Alles von Natascha Kampusch direkt zu erfahren, wie sie ihr Märthyrium schildert - wer das möchte, sollte dieses Buch lesen. Erstaunlich sind ihr unbändiger Überlebenswille und ihre Stärke. Der Gedanke allein, so sicher, wie sie von diesem Priklopil weggesperrt war - in diesem unterirdischen Verlies, lässt einen erschaudern. Sie hat meine große Bewunderung, weil sie so besonnen und taktisch dem Entführer gegenübergetreten ist. Mit diplomatischem Geschick hat sie es geschafft über die vielen Jahre nicht aufzugeben, nicht zu verzweifeln und sich nicht zu verlieren. Hochachtung!

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    janein
  • 4 Sterne

    29 von 43 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 03.01.2012

    Als Buch bewertet

    Ich kann gar nicht genau sagen, warum ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Vielleicht weil mir diese Geschichte und das Schicksal von Natascha Kampusch nicht mehr aus dem Kopf ging, oder weil ich versuchen wollte es zu verstehen wie es dazu kommen konnte. Diese Frage wurde mir in dem Buch beantwortet. Das Buch ist sehr gut geschrieben, sehr detailliert. Teilweise hat man das Gefühl selbst in diesem Verliess zu sitzen, Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen.

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    janein
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