Amra und Amir - Abschiebung in eine unbekannte Heimat, Maria Braig

Amra und Amir - Abschiebung in eine unbekannte Heimat

Abschiebung in eine unbekannte Heimat. Roman

Maria Braig

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Amra, die Tochter albanischer Eltern, die im Kosovokrieg nach Deutschland geflohen sind, wird nach ihrem 18. Geburtstag ins Herkunftsland ihrer Eltern abgeschoben. Amra, die weder das Land noch die Sprache kennt, findet sich plötzlich ohne Geld,...

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Kommentare zu "Amra und Amir - Abschiebung in eine unbekannte Heimat"

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gabi R., 21.06.2016

    Als eBook bewertet

    WOW, WOW, WOW !!!

    Selten hab ich aktuelles Geschehen so toll verpackt gelesen, Riesenkompliment an Maria *verbeuge*

    Amra ist in Deutschland geboren. Ihre Eltern sind vor vielen Jahren vor dem Krieg in *Jugoslawien* geflohen, in Deutschland sesshaft geworden und geblieben. Damals völlig normal, der Vater verunglückt als Amra drei Jahre alt ist und die Mutter und sie kämpfen sich gemeinsam durch die beginnenden Depressionen der Mutter, die deswegen nicht in den Kosowo zurück muss.

    Als Amra 18 wird bekommt sie die Ausweisungspapiere und hat vier Wochen Zeit in ihr *Heimatland*, das sie nicht kennt, dessen Sprache sie nicht spricht, wo sie keinen Menschen hat, der ihr helfen kann. Ihre Freunde versuchen alles ihr zu helfen, in ihrem Geburtsland bleiben zu dürfen, doch es nützt alles nichts. Fünf Tage bevor sie freiwillig das Land hätte verlassen müssen, wird sie abgeholt, ins Flugzeug gesetzt und in den Kosowo geflogen - ohne Geld, ohne Wohnung, ohne Arbeit, ohne Sprachkenntnisse, ohne Hilfe .....

    Abschiebung von in Deutschland geborenen jungen Erwachsenen, die das Herkunftsland der Eltern nie gesehen haben, die Sprache nicht sprechen und dort keinerlei Verwandte mehr haben ist ein Kulturschock für diese Jugendlichen, die noch am Beginn ihres Lebens stehen. Oft herrschen in dem Land, in dem sie nun leben müssen, ganz andere Regeln und Gesetze, vor allem in Bezug auf die Geschlechter. Frauen sind nicht gleichgestellt wie in vielen anderen Ländern, Mädchen werden in früher Jugend verheiratet, dürfen keinen Beruf lernen und haben sich nur um Mann und Kinder zu kümmern.

    Maria hat keine wahre Geschichte erzählt, doch ich kann mir gut vorstellen, dass sie genau so geschehen kann und mit Sicherheit auch schon öfter passiert ist. Ich habe das Buch in wenigen Stunden verschlungen, denn die Autorin schreibt flüssig, gut verständlich und spannend. Erst wollte ich wissen, ob die Freunde die Abschiebung verhindern können, dann wollte ich wissen, wie Amra in der Fremde ihr Leben bestreiten kann ...... Es ging einfach nicht, das Buch wegzulegen.

    Die Autorin hat es geschafft, mich sehr nachdenklich zu machen, nicht nur über die Abschiebung im Allgemeinen, sondern auch - und das ist nicht nur diesem Werk zu verdanken - über die deutschen politischen Vertreter, die ja von uns allen mehr oder weniger gewählt wurden, wobei meist dem kleineren Übel das Kreuzchen geschenkt wird, weil keine andern Möglichkeiten vorhanden sind.

    Amra und Amir bekommen samt Maria auf jeden Fall fünf Sterne von mir, die hoffentlich grenzübergreifend leuchten werden.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ingeborg G., 07.07.2016

    Als Buch bewertet

    Kurz nach ihrem 18.Geburtstag wird Amra,deren Eltern während des Kosovokrieges nach Deutschland geflohen waren , in den Kosovo abgeschoben.Mit nichts als dem was sie anhatte steht Amra nun in einem ihr völlig fremden Land ohne Geld oder Unterkunft, ohne Freunde und ohne die Sprache zu kennen.
    Amra war schon in Deutschland anders als die anderen Mädchen ,sie basteltet gern an Autos rum und ihr Aussehen war ihr nie so wichtig .Um im Kosovo zu überleben wird sie zu Amir ,einem jungen Mann der aus Deutschland kommt.So schafft sie es ihr Leben einigermassen selbständig zu führen.Mit gelegentlichen Diebstählen und dem Müllsuchen schafft sie es zu überleben.Es gelingt ihr sogar auf einem alten Schrottplatz manchmal Arbeit zu bekommen und darf dort in einem alten Auto übernachten.

    Den Kontakt nach Deutschland zur Mutter und ihrer besten Freundin Nina läßt sie nur noch sporadisch zu ,denn die Angst und der tägliche Kampf ums Überleben lassen ihr / ihm nicht viel Spielraum für Gefühle,denn Amir muss einfach nur funktionieren.
    Doch in mach einsamen Stunden wird Amir klar ,das seien Gefühle für Nina nicht nur platonisch sind ,doch solange sie im Kosovo ist bleibt ihr eh nichts als die Hoffnung übrig.

    Doch dann tauchen Nina und Stefan bei ihr auf und die Realität holt alle Beteiligten sehr schnell ein .Auch wenn sie drei schöne Wochen mit einander verbringen ,Nina und Amir sich darüber klar werden wie sie zu einander stehen, so muss Amir dennoch im Kosovo bleiben.Doch Nina und Stefan setzten alles daran Amir wieder nach Deutschland zu holen.

    Derweil steht der strenge Winter bevor und der Zufall kommt Amir in Form eines Mannes zu Hilfe,bei dem er überwintern kann.Und dieser Mann ist eigentlich genau wie Amir eine Frau,die vor langer Zeit beschlossen hatte ihr Leben als Mann zu verbringen Haki ist ein Burrnesha, ein Mann ,der als Frau geboren wurde ,doch nicht als solcher leben kann oder darf .Im Kosovo ist es manchmal Brauch ,das ,wenn das einzige Kind ein Mädchen ist und das Vater aber unbedingt einen Sohn wollte,dieses Mädchen einfach als Junge erzogen wird.


    Doch Haki wird schnell klar das Amir bei ihm nicht glücklich wird und so geht Amir mit Nina und Stefan in einer waghalsigen Aktion mit nach Deutschland. Doch wird es ihm endlich gelingen dort glücklich zu werden oder wird er wieder zurück müssen?


    Dieses Buch wurde nach Tatsachenberichten junger Menschen geschrieben ,denen genau das passierte .Es macht einen betroffen und auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte ,so ist doch die Realität oft grausam und somit konnte das Buch auch gar nicht anders enden.
    Wenn man diese Buch gelesen hat beginnt man sich mit der Situation dieser jungen Menschen auseinander zu setzen und man betrachtet unsere Gesetzgebung kritischer als vorher.Es kann nicht angehen ,da man Jugendliche einfach in ein Land abschiebt ,das zwar laut der Herkunft der Eltern als ihr Heimatland gilt,das sie jedoch nie zuvor gesehen haben und in dem sie völlig fremd sind .Ich denke es wird da noch vieles getan werden müssen um weiter junge Menschen vor einem ähnlich grausamen Schicksal zu beschützen

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    janein

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