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Bevor du gehst

Roman | Von Bestsellerautorin Anne Barns | Ein bewegender Roman über die Liebe zwischen Mutter und Tochter
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Lässt sich verlorene Zeit wieder aufholen?




Seit ihrer Kindheit schenkt Julia ihrer Mutter Christine Gutscheine - zum Geburtstag, zum Muttertag, zu Weihnachten, eben zu allen Gelegenheiten. Doch eingelöst hat sie nur einen Teil davon. Als...
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Kommentare zu "Bevor du gehst"
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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tanja P., 05.06.2024

    Als Buch bewertet

    Ein kurzes Gefühl von Glück

    „Meine Mutter hat mich immer gut versorgt (oder dafür gesorgt, dass mich jemand anderes versorgt). Nahe gefühlt habe ich mich ihr nie.“ (S. 53)
    Ihre Mutter Christine und Julia waren sich nie besonders nah, weil diese sich nicht gegen Julias despotischen Vater aufgelehnt hat. Seit seinem Tod vor einem Jahr hat sich das Verhältnis der beiden Frauen kaum geändert. Aber als der Anruft kommt, dass Christine mit Herzproblemen im Krankenhaus liegt, fährt Julia sofort zu ihr.
    Weil die Ärzte nach Christines Medikamenten und ihrer Patientenverfügung fragen, durchsucht Julia deren Unterlagen und findet eine Mappe mit allen Gutscheinen, die sie ihr seit ihrer Kindheit geschenkt hat. Dabei fällt ihr auf, dass Christine vor allem die eingelöst hat, wo Julia etwas allein erledigen musste (Gartenarbeit etc.), aber kaum einen, der eine gemeinsame Interaktion erforderte. Sie stellt sich die Frage, ob ihre Mutter sie überhaupt liebt. „So viele verpasste Gelegenheiten, Erlebnisse oder Momente, die unsere Beziehung hätten stärken können.“ (S. 54)
    Außerdem erfährt sie, dass es in Christines Vergangenheit ein Geheimnis gibt, von dem diese gerade erst erfahren hat – hat das ihre Mutter so aus dem Takt gebracht? Um das zu ergründen, fahren sie zusammen nach Amrum, denn Christine kann sich plötzlich an friesische Kinderlieder und Sagen erinnern.

    „Bevor du gehst“ ist eine sehr berührende Mutter-Tochter-Geschichte über zwei Frauen, die sich erst im Erwachsenenalter annähern. Julia hat nie verstanden, dass ihre Mutter bei ihrem Vater geblieben ist, der geizig war und sie schlecht behandelt hat. Auch von ihr hat sie sich nie wirklich geliebt gefühlt, obwohl Christine ihr alles Wichtige beigebracht hat. Trotzdem ist das Gefühl des Nach-Hause-Kommens groß, als sie in die Stadt und das Haus ihrer Kindheit kommt.
    Julia ist da viel rigoroser, hat sich früh vom Vater ihrer Tochter getrennt und überlegt gerade, ihren Mann zu verlassen, weil sie ihm seinen Seitensprung von vor einem Jahr nicht verzeihen kann. Zudem hat sie ein extrem herzliches Verhältnis zu ihrer Tochter, sie sind beste Freundinnen – so, wie sie es sich immer von ihrer Mutter gewünscht hat.
    Erst durch das Einlösen der Gutscheine und vor allem die gemeinsame Reise nach Amrum versteht Julia sie besser. Christine macht ihr bewusst, dass nur das Hier und Jetzt zählt und man im Moment leben muss, denn sie hatte auch schöne Zeiten mit ihrem Mann, und dass schon Zufriedenheit ein kleines Glück bedeuten kann.

    Ein sehr poetischer Roman voller großer und kleiner Geheimnisse.

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  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Hoelzchen, 02.06.2024

    Als eBook bewertet

    Julia (48) zweifelt an ihrer Ehe und ihre Mutter liegt mit Herzproblemen im Krankenhaus. Plötzlich stellt Julia vieles in Frage, auch die Beziehung zu ihrer Mutter. Nach deren Genesung begeben sich die beiden auf eine gemeinsame Reise nach Amrum, finden dort Wurzeln und zueinander.
    Was für ein schöner Roman. Für mich ist „Bevor du gehst“ der erste Roman von Anne Barns, den ich gelesen habe. Ich mag ihren Schreibstil, denn sie schafft es, die Dinge ohne Schnörkel auf den Punkt zu bringen und ohne ins kitschige abzudriften. Mutter-Tochter Beziehungen sind oft nicht einfach. Unzufriedenheit und zu große Erwartungen spielen in vielen Familien eine Rolle. Anne Barnes bildet hier eine ganz authentische Geschichte ab. Der Roman hat mich sehr berührt, aber auch nachdenklich gemacht und meine eigene Mutter-Kind Rolle angestossen.
    Für meinen Geschmack hätte die Geschichte noch mehr in die Tiefe gehen können, deshalb 4 Sterne Leseempfehlung.

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  • 5 Sterne

    M. H., 14.07.2024

    Als Buch bewertet

    Inhalt siehe Klappentext.
    Ich kenne schon viele Bücher von Anne Barns, auch unter ihren Pseudonymen Andrea Russo und Anne Töpfer. Dieses Buch in relativ kurz, 192 Seiten als Taschenbuch, aber es steckt viel darin. Zum einen könnte man sagen, „Du sollst Mutter und Vater ehren“, allerdings nicht nur am Muttertag, sondern jeden Tag, andererseits muss man sich auch nichts von den Eltern gefallen lassen (bestes Beispiel: Julias Vater, aber ihre Reaktion ist auch nicht astrein). Zum anderen fällt mir hier „Carpe Diem“ ein, nutze den Tag, nutze die Zeit, die du hast, die dir mit deiner Familie, Freunden, etc. bleibt, anstatt viel auf die lange Bank (oder eben nicht eingelöste Gutscheine) zu schieben und dann Panik zu bekommen, wenn etwas Unvorhergesehenes eintritt.
    Julia und Alexander, Endvierziger, kämpfen um ihre Ehe und wie es weitergehen soll, diese Entscheidung tritt ein wenig in den Hintergrund, als Julias Mutter Christine, Mittsiebzigerin, plötzlich in der Klinik liegt. Das Verhältnis zwischen Julia und Christine war immer ein wenig trocken, behütet, aber nicht sonderlich liebevoll. Julia weiß nicht, wie es der Mutter geht, schafft sie es, wieviel Zeit bleibt ihr, bleibt ihnen noch und die Rennerei geht los, die Gedanken überschlagen sich, die Nerven liegen bloß. Ich hätte gerne gewußt, wie sich Alexander und Julia entschieden haben, das bleibt für mich offen. Umso mehr freue ich mich, dass das Band zwischen Julia und Christine stärker wird und sie endlich einen Draht zueinander finden. Dabei gibt es einiges Ungesagtes, das ans Licht kommt. Die Reise nach Amrum, die nicht nur für Christine viel Neues eröffnet, sondern auch Julia in die richtige Richtung zu weisen scheint, wird nicht nur zur Gutscheineinlösung, sondern zu einer Urlaubsreise, die die Zukunft aller drei Frauen (Christine, Tochter Julia und Enkelin Emilia) einläutet. Man kann auch als Erwachsene noch „danke“ sagen, man sollte wissen, was man an den Eltern hat (und diese an ihren Nachkommen) und es ist nie zu spät, miteinander zu sprechen und schon gar nicht, seine Träume zu erfüllen.
    Die Geschichte hat mich sehr berührt, sind doch die Hauptpersonen im Alter von mir und meinen Eltern und man merkt, dass die Zeit nicht aufzuhalten ist. Ein nachdenklich machendes Buch über eine, oder eher zwei, Mutter-Tochter-Beziehungen, Träume und Erfüllung. „Bevor du gehst“ hat meiner Meinung nach 5 Sterne und eine Leseempfehlung verdient.

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