Darknet

Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert

Stefan Mey

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Ein 19-Jähriger, der vom elterlichen Wohnzimmer aus knapp eine Tonne Drogen verkauft ... Whistleblower, die im Schutz der Anonymität brisante Informationen übermitteln ... Leute, die aus Neugier online Falschgeld kaufen ... politische Kollektive,...

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Kommentare zu "Darknet"

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  • 4 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wedma _., 24.09.2017

    Darknet habe ich ganz gern gelesen. Da Buch liefert, was der Klappentext verspricht.
    In 9 Kapiteln plus kurze Einleitung auf knapp 220 Seiten erzählt Stefan Mey, was Darknet ist, seine Entstehung und Funktionsweise, im letzten Kap. gibt es einen Ausblick „Vom dystopischen Internet zu einer Utopie des Darknets“, was kaum fehlen durfte.
    Dass es nicht nur Darknet als Ort der illegalen Marktplätze oder nur das böse Darknet (Waffen, Terrorismus, Kinderpornographie) gibt, sondern dass es so etwas wie gutes Darknet gibt und dort auch die Whistleblower oder Oppositionelle ihre Anonymität genießen, oder auch die linkspolitische Aktivist*innen, die sich vor Überwachung und Repression schützen wollen, sich dort entspr. Dienste eingerichtet haben, wird wohl noch für viele Neulinge auf dem Gebiet neu sein. Auch Studenten tummeln sich dort: Um kostenlos an bestimmte wissenschaftliche Artikel oder Kapiteln aus schwer zugänglichen Büchern ranzukommen, gibt es dort ein Hintertürchen.
    Ein Zitat wirke auf mich recht futuristisch: „In seinem Vortrag auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs meinte der Tor- Forschungsdirektor Roger Dingledine, er träume davon, dass eines Tages alle großen Webseiten… stets auch .onion-Zugang anböten.“ S. 73.
    Kap. 6 erzählt, wie die Software Tor funktioniert, mit deren Hilfe man Darknet betritt, und was man im Einzelnen tun muss, um sich dort Zugang zu verschaffen, alles recht zugänglich und für Neulinge auf dem Gebiet gut geeignet dargeboten. Als Laie wird man gut bedient, denn anfangs werden auch IP Adressen, welche Funktion sie haben und ähnliches erklärt.
    Nicht minder spannend ist Kap. 8 „Was die Polizei im Darknet tut und wieso sie nicht nur ohnmächtig ist.“
    Im Anhang gibt es lesenswerte Interviews mit Darknet Spezialisten und noch einige Infos zu alternativen Darknets: I2P, Freenet, ca. 10 Seiten zum Thema: „Wie sicher ist das Tor?“. Ein kleines Glossar rundet dieses informative Werk ab.

    Fazit: Wer sich als Laie über Darknet näher informieren möchte, kann hier gut zugreifen. Das Wesentliche ist gekonnt und zugänglich erklärt worden. Ich habe mich sowohl gut unterhalten informiert gefühlt und bleibe prima informiert zurück, daher vergebe ich sehr gute 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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    janein
  • 3 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Janine V., 20.09.2017

    Der Autor begibt sich auf eine gefährliche Reise indem er die Welt des Darknets betritt. Kriminelle Machenschaften sind hier an der Tagesordnung. Alles was man sonst heimlich auf der Straße kauft, kann man hier online einkaufen: Drogen, Waffen und gefälschte Ausweise. Aber Wistleblower, politische Aktivisten und einfach Neugierige finden hier eine Plattform der Anonymität. Was genau geht dort vor in dieser noch recht geheimen Welt und wird sie Bestand haben oder sogar eine wirkliche Alternative zum derzeitigen Internet?

    Ich selbst hatte bisher nicht wirklich etwas über das Darknet gehört. Mir ist teilweise bewusst wie sehr unsere Aktivitäten im Internet beobachtet werden und dass gegebenfalls die Identität einzelner User sehr leicht herausgefunden werden kann. Es ist mehr als ienleuchtend, dass das nicht jedem gefällt und dadurch hat sich die Alternative des Darknets entwickelt, die Anonymität verspricht. Aus dem Klapptentext geht hervor, dass der Autor sich in diese digitale Unterwelt begeben hat. Ich hatte somit einen Bericht erwartet mit persönlichen Eindrücken und vielleicht sogar einzelnen Schicksalen und Geschichten. Allerdings beruft sich der Autor eher auf durchgeführte, wissenschaftliche Studien, bei denen er jedoch selbst einräumt, dass sie kein vollständiges Bild abgeben. Es wird shcnell klar, dass vielles noch nicht bekannt ist über das Darknet. Man erfährt wie das Darknet entstanden ist und dass es zunächst die Software TOR entwickelt wurde, die die eigenen Identität im Netz verschlüsselt. Dass daraus eine eher korrupte Parallele zum Internet entstanden ist, war so nicht geplant. Es wird deutlich, dass das Darknet großes Potential für gute Absichten hat. So können Wistleblower brisant einformationen an die Presse geben ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Dies ist beispielsweise in Ländern unter Diktaturgewalt sehr wichtig. Dennoch scheint derzeit die Verbreitung illegale Objekte den Vorrang zu haben. Hier und da konnte die Polizei bereits Drogendealer und Prodzunten von Falschgeld überführt werden, wenn diese kleine Fehler begangen haben. Der Autor beleuchtet auch mögliche Zukunftsszenarien des Darknets und am Ende sind einzelne Interviwes abgedruckt. Obwohl man durchaus einen Eindruck erhält wie Geschäfte im Darknet abgewickelt werden, wie die Verschlüsselung funktioniert und einzelne Erfolge der Polizei geschildert werden, fehlt mir das Persönliche. Die blanke Statistik, die wenig Aussagekraft hat, Vermutungen von Polizisten, fragwürdige Finanzierung und die Entstehungsgeschichte von TOR geben ledeglich einen Überblick über eine kaum fassbare Welt. Mich hätte mehr interessiert was Menschen genau dazu veranlasst diese Welt zu betreten und ob deren Hoffnungen dort erfüllt werden. Einige Darknet-Seiten sind recht kurzlebig und generell scheint es Probleme bei der Aufrechterhaltung ausreichender Ressourcen zu geben, nicht zuletzt wegend er Negativpresse. Hinzukommt die nicht immer ganz logische Reihenfolge im Buch, die zu einigen Wiederholungen geführt hat.

    Das Darknet taucht in letzter Zeit immer wieder in den Medien auf, so dass ein sachlicher und neutraler Bericht hier für mehr Klarheit sorgen kann. Jedoch hat mir das Buch nur aufgezeigt, dass vieles noch unbekannt ist und selbst wissenschaftliche Studien zeichnen kein eindeutiges Bild. Die Zukunft wird wohl erst zeigen müssen in welche Richtung sich das Darknet entwickeln wird und ob auch seine guten Seiten zum Tragen kommen werden.

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    janein
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