Das Eis, Laline Paull

Das Eis

Roman

Laline Paull

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Die schmelzenden Gletscher der Arktis geben eine Leiche frei. Der leblose Körper gehört Umweltaktivist Thomas Harding, der drei Jahre zuvor spurlos im Eis verschwand. Von der gemeinsamen Expedition kehrte damals nur ein Mann zurück: Hardings bester Freund. Ein elektrisierender Abenteuerroman über Freundschaft, Verrat und unseren Umgang mit der Natur.

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Kommentare zu "Das Eis"

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  • 3 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diamondgirl, 24.06.2018

    Zu viel des Guten

    Ausgangspunkt der Geschichte ist das Auftauchen eines schon länger vermissten Mannes, dessen Leiche das wohl nicht mehr so ewige Eis beim Kalben eines Gletschers freigibt. Bei dem Toten handelt es sich um Thomas Harding, einen recht charismatischen Umweltschützer, der seit einer Exkursion in eine Höhle unter dem Eis vermisst wird. Es gibt eine gerichtliche Untersuchung über diesen Vorfall, den sein bester Freund Sean Cawson mit viel Glück überlebt hat. Dies bildet den Rahmen für das Buch.

    Eingeleitet wird jedes Kapitel von kurzen Geschichten aus der Zeit der ersten Expeditionen in die Arktis, die die zum Teil sehr extremen Situationen beschreiben. Dieser Part gefiel mir recht gut, weil er insgesamt zur Auflockerung beitrug.

    Im Rahmen der o g. gerichtlichen Untersuchung erfährt man, wie es zu dem Unglück kam, welche wirtschaftlichen Interessen sich hinter der Erschließung der Arktis verbergen - egal ob als Rohstoffquelle oder als neuer deutlich kürzerer und politisch sicherer Transportweg bis hin zu illegalem Waffenhandel ist alles dabei. Auch der Wandel der Freundschaft (hört bei Geld ja oft auf) und der Klimawandel wird hier angerissen. Letzterer bei der Untersuchung durch den Auftritt eines Gutachters, der leider fast schon als Karikatur rüberkommt. Gewürzt mit ein bisschen Mystik dann und wann und mit einem bekehrten Helden am Schluss lässt mich das Buch etwas ratlos zurück.

    Es packt viele unterschiedliche Themen an, will meiner Meinung nach aber zu viel. Man kann einiges über die Arktis lernen und vermeintliche Menschenkenntnis erweist sich im Laufe der Handlung oft als verhängnisvoller Irrtum.
    Geschrieben ist es sehr ansprechend und es ist wirklich gut zu lesen, aber ich finde die Verquickung der verschiedenen Bereiche nicht wirklich geglückt.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Simone L., 30.03.2018

    Generell fand ich das Thema des Buches sehr spannend und interessant gewählt. Laline Paull hat einen Ökokrimi geschrieben, als Thriller kann ich das Buch nicht bezeichnen, dafür war es nicht spannend genug. Leider muss ich anmerken, dass ich mir sehr schwer mit dem lesen tat. Das hat einerseits damit zu tun, dass die Autorin ständig zwischen Vergangenheit, Gegenwart und den Gedankengängen von Sean Cawson wechselt, ohne vorher großartig einen Wechsel zu kennzeichnen. Manchmal stand zwar dabei, z.B. vor fünf Jahren, aber oft war nur ein Absatz gelassen und dann ging es ganz woanders weiter. Außerdem haben mich diese Zwischenkapitel über irgendwelche Arktisexpeditionen gestört. Ich habe keinerlei Verbindung zum Buchinhalt erkennen können. Für sich gesehen waren diese Informationen zwar interessant, aber ich hätte sie im Buch nicht gebraucht und sie störten unnötig den Lesefluss. Ich muss zugeben, dass ich den Anfang sehr langatmig und zäh empfand, aber dann hat die Gerichtsverhandlung mein Interesse am Buch doch weiter bestehen lassen, weil ich wissen wollte, was da in der Arktis wirklich passiert ist. Im Nachhinein war der Aufbau des Buches sehr schlüssig und ich habe auch verstanden, warum die Autorin so oft in die Vergangenheit von Sean und Tom abgeschweift ist. Aber während des lesens war es echt schwer durchzuhalten.

    Alles in allem ist das Buch schon interessant und spannend, aber ehrlicherweise muss ich sagen, dass mir das erste Buch "Die Bienen" um Längen besser gefallen hat, weil es leichter zu lesen war.

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    janein
  • 5 Sterne

    Philo, 09.04.2018

    Dieses Buch ist ein Plädoyer für den Umweltschutz. Es zeigt auf, welche katastrophalen Folgen die Außerachtlassung der Forderungen von Umweltschutzorganisationen, wie Greenpeace, und deren Aktivisten haben. Die Politik ist gefordert, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um alle, die sich nicht um den Umweltschutz scheren, sondern nur ihre eigene Macht und den Profit im Auge haben, zu stoppen. Dies scheitert jedoch an den weitreichenden Verknüpfungen politischer und wirtschaftlicher Interessen.
    Dieses Buch ist aber auch ein Umweltthriller, in dem es um Macht und Geld geht und der eine Freundschaft auf eine harte Probe stellt, bis es zum Eklat kommt.
    Eine Gruppe Reisender befindet sich auf einer Expeditionsfahrt vor Spitzbergen mit dem, wie sie glauben, einklagbaren Recht auf die Sichtung von Eisbären. Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, setzt man sich über alle Verbote hinweg und macht mit Hilfe einer Drohne einen Eisbären ausfindig und fährt anschließend in verbotenes Gewässer. - Ich konnte es nicht fassen, als ich solche Reisende selbst erlebt habe. - Obwohl es sich hier um eine fiktive Handlung handelt, schreibt die Autorin nahe an der Wahrheit.

    Während die Reisegruppe nun ihren Eisbären fotografiert fängt ein Eisberg an zu kalben, und ein großer Teil des Gletschers kracht ins Wasser. Das Eis gibt einen Toten frei, bei dem es sich um den Umweltaktivisten Tom Harding handelt, der einige Jahre zuvor im Beisein seines Freundes Sean Cawson in einer Eishöhle tödlich verunglückt ist.

    Die Protagonisten des Buches, Tom Harding, und Sean Cawson, sind Freunde aus Studientagen. Sie hegen ein großes Interesse an der Arktis, und als sie den immens reichen Joe Kingsmith kennenlernen, können sie ihn als Sponsor für ihre geplante Studienreise in die Arktis gewinnen. Tom, der jahrelang auch für Greenpeace gearbeitet hat, ist nur am Umweltschutz interessiert, anders als Sean, der sich an Kingsmiths wirtschaftlichen Interessen orientiert, dem der Umweltschutz völlig egal ist. Mit Hilfe von Kingsmith erwirbt Sean auf Spitzbergen eine frühere Walfangstation und baut diese als Lodge für reiche Gäste aus. Hieraus ergeben sich schwere Zerwürfnisse zwischen Tom und Sean.

    Nach dem Auffinden von Toms Leiche wird in einem Untersuchungsprozeß noch einmal der Besuch in der Eishöhle aufgerollt werden und aufgedeckt werden wie es zu dem Unglück kam. Seans Leben wird aus den Fugen geraten.

    Ich habe dieses Buch mit großem Interesse gelesen. Es hätte alles so gewesen sein können, wie die Autorin es beschrieben hat. Die den einzelnen Kapiteln vorgeschalteten Aufzeichnungen von Arktisforschern früherer Zeiten fand ich überaus spannend. Wer sich für die Erforschung der Arktis interessiert weiß, welche Schwierigkeiten und Entbehrungen die Menschen dafür auf sich genommen haben. Diese Aufzeichnungen entsprechen allesamt der Wahrheit.

    Dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus Wahrheit und Erfindung. Gott sei Dank gibt es ja immer noch viele Umweltaktivisten, wie den Protagonisten des Buches Tom Harding. Bleibt zu hoffen, daß sie von der Politik mehr Gehör bekommen und daß ganz schnell in deren Sinne gehandelt wird.

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    janein
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