Das Licht der letzten Tage

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Selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit

Das Licht der letzten Tage“ von Emily St. John Mandel stand monatelang auf der New-York-Times-Bestsellerliste und war auf der Shortlist des National...
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Selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit

Das Licht der letzten Tage“ von Emily St. John Mandel stand monatelang auf der New-York-Times-Bestsellerliste und war auf der Shortlist des National...

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Kommentare zu "Das Licht der letzten Tage"

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  • 4 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    SLovesBooks B., 12.10.2015

    Ich bin mit recht hohen Erwartungen an das Buch herangegangen. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe kann ich sagen, dass sie zwar nicht vollkommen erfüllt wurden, aber zum größten Teil. Ich hatte mir unter dem Buch zwar irgendwie eine andere Geschichte mit etwas mehr Endzeitstimmung und Hektik erwartet, aber die bisweilen poetische Herangehensweise der Autorin konnte mich auch begeistern. Leider gibt es immer mal wieder Erzählabschnitte, die ziemlich langatmig sind und auch hätten gekürzt werden können, aber dann folgt wieder ein enorm spannender Abschnitt, der mich vollkommen mitreißen kann.

    Die Charaktere sind überwiegend aussagekräftig gestaltet und haben ein gut illustriertes Innenleben. Ihre Gedanken und Gefühle sind nachvollziehbar. Auch die Dialoge vermögen zu überzeugen.

    Sprachlich hat das Buch alle meine Erwartungen übertroffen. Ich finde die Lexik der Autorin herausragend. Gerade die inhaltlich guten Stellen sind sehr spannend und somit gelungen geschrieben. Leider sind gewisse Stellen die inhaltlich schwach sind auch durch die Sprache und den Erzählstil nicht mehr zu retten. Eine Kürzung wäre hier keine schlechte Idee gewesen.
    Der Erzählstil in Form von drei verschiedenen Erzählsträngen in drei unterschiedlichen Zeitebenen ist zum Teil recht anstrengend zu lesen, da es manchmal etwas verwirrend ist, wenn ein plötzlicher Wechsel eintritt. Aber die Idee hat mir gut gefallen. Das ist auf jeden Fall mal eine andere Art von Dystopie oder Endzeitgeschichte.

    Insgesamt gefällt mir die Message des Buches und die Tatsache, dass es zum Nachdenken anregt. Wie würden wir uns angesichts einer Bedrohung für die Menschheit verhalten?

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    janein
  • 4 Sterne

    4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tany B., 28.09.2015

    It’s the end of he world as we know it: dieser REM Song passt bestens zur Situation auf der Erde in diesem Buch: Die georgische Grippe ist ausgebrochen und die Menschen sterben nach der Ansteckung innerhalb weniger Stunden. Einige Menschen überleben, doch mit so wenigen Menschen lässt sich die Zivilisation, wie wir sie kennen, nicht aufrechterhalten. Bald gibt es keinen Strom mehr, kein Benzin und natürlich kein Internet.
    Eigentlich dreht sich in diesem Roman alles um Arthur Leander, einen Schauspieler, obwohl dieser bereits vor dem Ausbruch der Grippe gestorben ist. In Rückblenden erfahren wir viel aus seinem Leben. Das Buch spielt also nicht komplett in der Zeit nach dem Zusammenbruch, wir erfahren auch viel aus dem Leben der Hauptpersonen vorher.
    Es handelt sich hier im einen sehr realistischen Endzeit-Roman, ohne Fantasy- oder Science-Fiction-Elemente und (fast) ohne Kämpfe. Doch genau das hat es für mich so spannend gemacht. Denn: So wie es hier beschrieben wird, so könnte es wirklich kommen. Ein sehr spannendes Gedankenexperiment!
    Besonders interessant fand ich, dass die Menschen im Jahr 20 (nach dem Zusammenbruch) fast leben wie im Mittelalter, aber die Produkte der alten Welt sind ja noch da und erinnern jeden Tag daran, wie es einmal gewesen ist. So werden alte Flugzeuge als Häuser genutzt oder Pickups werden entkernt und zu Wohnwagen umgebaut, die von Pferden gezogen werden. Inzwischen gibt es auch junge Erwachsene, die die alte Welt gar nicht kennen. Manche, die zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs Kinder waren, können sich nur noch schemenhaft an die alte Zeit erinnern. Ein tolles Setting, das viele philosophische Fragen aufwirft!
    Die Autorin hat ein Talent dafür Atmosphäre auf zu bauen und liefert dem Leser wunderbare Bilder fürs Kopfkino. Für mich hat das Buch einen großen Sog entwickelt und ich wollte es kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist so aufgebaut, dass der Leser erst einmal viele Fragezeichen im Kopf hat, aber nach und nach fällt jedes Puzzleteil an seinen Platz und es ist herrlich, wie einfach die Lösung manchmal ist. Einige der Zusammenhänge wirkten etwas konstruiert und ein paar Handlungsstränge hätte man vielleicht noch vertiefen können, deswegen ziehe ich einen Stern ab. Aber es ist trotzdem ein großartiges Buch, über das ich noch lange Nachdenken werde.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sina F., 28.10.2015

    Eine Grippe-Epidemie wütet auf der ganzen Welt. Wer sich infiziert, stirbt innerhalb von 48 Stunden. 20 Jahre später kämpfen die wenigen Überlebenden darum, zu einem normalen Leben zurückzukehren.
    Kirsten, die zum Zeitpunkt des Ausbruchs der Krankheit, 8 Jahre alt war, zieht nun mit der Symphonie durchs Land, um mit ihren Shakespeare-Theater-Aufführungen wenigstens etwas Licht in die dunkle Zeit zurückzubringen. Doch gibt es auch Menschen, die sich das Elend der anderen zu Nutzen machen und mit prophetischem Gehabe ihre Jünger um sich scharren. Dies muss auch Kirsten am eigenen Leib erfahren.

    Es gibt Bücher, da weiß man ab der ersten Seite schon, dass man sie besser nicht angerührt hätte. Und es gibt Bücher, da weiß man ab der ersten Seite, dass man sie lieben wird. Dann gibt es wiederum Bücher, bei denen man nicht weiß, was man von ihnen halten soll.

    In welche Kategorie fällt nun „Das Licht der letzten Tage“? Dies ist schwer zu sagen. Vorab: Ich bin froh, es angerührt zu haben. Aber ob ich es mag?

    Es fängt alles mit Arthur Leander an, der bei einem Auftritt auf der Bühne einen Herzinfarkt erleidet und verstirbt. Kurz danach bricht in der Stadt die Grippe-Epidemie aus und alles verändert sich.

    Die Geschichte springt immer wieder in der Zeit. Mal befinden wir uns 20 Jahre nach dem Ausbruch der Grippe, mal ein paar Wochen davor oder danach. Dabei wird aus der Sicht vieler verschiedener Protagonisten erzählt. Hauptsächlich wird aus Kirstens Sicht erzählt, die mit „Der Symhonie“, einer Art Theater-Musik-Reise-Gruppe durchs Land tingelt, um mit ihren Aufführungen etwas Normalität in die düstere Zukunft zu bringen.

    Was genau passiert, kann ich logischerweise nicht erzählen, doch ist es ein Verwirrspiel, welches erst am Ende einen Sinn ergibt.
    Dies wird alles durch den leichten Schreibstil der Autorin unterstrichen. Teilweise sind es sanfte Töne, die durch die Geschichte führen. Auch gibt es einen roten Faden bzw. ein Licht, das sich von Anfang bis Ende durch das Buch zieht.

    Vieles hat mich verwirrt, vieles hat Fragen aufgeworfen. Aber vieles hat mich auch fasziniert und in seinen Bann gezogen.

    Und doch hatte ich am Ende des Buches das Gefühl, dass etwas fehlte. Was, kann ich noch nicht mal sagen. Ich blieb unbefriedigt zurück, obwohl alles geklärt war, ich fragte mich, wie es denn nun weitergeht, auch wenn eigentlich alles erzählt wurde. Es gibt nicht viele Bücher, bei denen ich mir mehr Seiten wünsche, aber „Das Licht der letzten Tage“ gehört nun auf alle Fälle dazu.

    Definitiv handelt es sich hier um eine Dystopie, doch unterscheidet sie sich von anderen Dystopien fast gänzlich.
    Auch gibt es einige Perspektivwechsel. Viele Protagonisten werden umrissen und ihre Geschichte erzählt.

    Fazit:
    Ein verwirrendes Buch, dass einem einerseits in den Bann zieht, andererseits jedoch viel Verwirrung zurücklässt.

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    janein

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