Das Mysterium der Tiere, Karsten Brensing

Das Mysterium der Tiere

Was sie denken, was sie fühlen

Karsten Brensing

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Was Tiere denken

Delfine rufen sich beim Namen, und Orcas leben in einer über 700 000 Jahre alten Kultur. Entenküken bestehen komplizierte Tests zum abstrakten Denken, und Schnecken drehen freiwillig Fitnessrunden im Hamsterrad. Hunde bestrafen...

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    Elke S., 11.10.2017

    Absolute Leseempfehlung

    Ich habe mich schon immer für die Tierwelt interessiert, liebe meinen Hund über alles und deshalb gab es für mich keinen Weg um dieses Buch, das schon beim ersten Blick so richtig zum Lesen einlädt und ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil ich bin begeistert. Auf384 Seiten, einschließlich Anhang mit zahlreichen Fußnoten, bekommt man als Leser hier durchgehend spannende, witzige, überraschende und vor allem immer fachlich überzeugende Informationen geboten.

    Das Buch ist in die acht Kapitel unterteilt. Nach einer kurzen Einleitung, die schon beweist, wie sehr der Autor seine Arbeit liebt und den Leser so richtig mitnimmt, macht „Tierisch guter Sex“ den Anfang. Gibt es bei Tieren Oral-, Gruppensex oder gar BDSM? Welche Rolle spielt Oxytocin, das Hormon für Treue und Bindungsverhalten des Menschen in der Tierwelt und warum haben Mischlinge weniger Erbkrankheiten? Das sind nur einige der Fragen, die man hier beantwortet bekommt. Anschließend widmet sich der Autor dem Thema „Unbekannte Kulturen“. Wie in fast allen Kapiteln gibt es auch hier zu Beginn eine eindeutige Definition, was man überhaupt unter Kultur zu verstehen hat, um dann auch überhaupt reflektiert entscheiden zu können, ob man z.B. von Impuls, Reflex oder tatsächlich durch soziales Lernen von Artgenossen erworbenes Verhalten sprechen kann. Haben Sie gewusst, dass Buckelwale ihre Gesänge immer up to date haben wollen und innerhalb relativ kurzer Zeit vollständig erneuern können, ich nicht! Auch wollte ich als Kind immer wissen, ob mein Hamster sein Laufrad nur benützt, weil der Käfig nicht annähernd seinem natürlichen Revier entsprechen kann. Wenn ich nun von Versuchen lesen darf, die bestätigen, dass auch freilebende Feldmäuse, Schnecken oder gar Frösche freiwillig in solchen umher rennen, wenn man sie zur Verfügung stellt, beruhigt mich das doch sehr. Im nächsten Kapitel „vom Denken“ wagt sich der Autor sogar an die diese viel umstrittene Frage. Mit zahlreichen Versuchsschilderungen beweist der Autor hier unter anderem, dass Entenküken zu abstraktem Denken fähig sind, Elefanten sich an Gegebenheiten in ihrer Vergangenheit erinnern können oder Süßwasser Orcas sogar so findige Jagdtechniken erfinden können, dass sie sich an den Strand werfen um Wasservögel zu erbeuten. Weiter geht es mit dem Abschnitt „Gefühlsduselei“ -ein Bereich, der sicher auch sehr umstritten und auf jeden Fall auch noch viel zu wenig erforscht ist. So wurden Fischen z.B. lange Zeit die Fähigkeit abgesprochen Schmerz zu empfinden. In zahlreichen Versuchen ist aber inzwischen eindeutig belegt, dass sich ein Doktorfisch z.B. beruhigt, wenn man ihn streichelt, nachweislich sogar der für Stress verantwortliche Cortisolspiegel sinkt. Das ist nur ein Experiment, dass zu den Schlussfolgerunden im, vor einem kurzen Epilog abschließenden Kapitel „Die Krone der Schöpfung“ führt. Die größte Kooperationsbereitschaft, und die Fähigkeit sich unterordnen zu können und zu wollen, sei den Menschen sicher nicht abgesprochen. Die Gemeinsaft ist zu zahlreichen Leistungen fähig gewesen und wird es weiter sein, aber jedes einzelne Individuum? So vieles ist noch nicht erforscht. Ich denke wir müssen viel mehr Verantwortung für die Tierwelt übernehmen, hierzu findet man hier zahlreiche Denkanregungen.

    Viele der Tierarten waren mir aus Tierdokus schon bekannt, aber der Autor führt auch zahlreiche ins Feld, von denen ich noch nichts gehört habe. So habe ich z.B. noch nie etwas von Bärtierchen gehört, die ich aber alleine schon aufgrund ihres breiten Spektrums an Sexpraktiken „einschließlich Jungfernzeugung, dabei befruchten sich die Weibchen einfach selbst, ohne zwittrig zu sein.“ mit Sicherheit nicht mehr vergessen werde. Ist dies doch für die Männerwelt sicher deprimierend, für einsame Weibchen aber ein enormer Vorteil. Und das ist nur eine der unglaublichen Fähigkeiten dieser Überlebenskünstler, die man u.a. bis 250 Grad erhitzen, dem Druck der Tiefsee aussetzen oder in den Weltraum schießen kann, ohne sie zu töten.

    Gut gefällt mir auch das Layout des Buches. Große Hauptüberschriften und kleinere Zwischentitel gliedern den Text in übersichtliche Abschnitte. Die Schrift ist angenehm groß und zahlreiche farbige Abbildungen von im Text vorkommenden Tierarten, bzw. Einzeltieren, die über besondere Fähigkeiten verfügen, sowie einigen Versuchsaufbauten laden schon beim ersten Blättern so richtig zum Lesen ein.

    Gut gefallen haben mir auch die Hinweise auf You Tube Links, unter denen zahlreiche Filme zu Versuchen zu sehen sind. So wird das Beschriebene für Interessierte auch medial gelungen ergänzt.

    Alles in allem ein absolut spannendes Buch, das mit einigen Legenden aus dem Tierreich aufräumt, fachlich fundiertes Wissen in beeindruckenden Versuchen und Beispielen gekonnt an den Laien bringt und dabei mehr als gelungen unterhält und informiert. Völlig begeisterte fünf Sterne.

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    janein

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