Der beste Sommer unseres Lebens

Überleben ist erst der Anfang! Nach einer wahren Geschichte
 
 
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Die vier Frauen, die im Sommer 2007 nach überstandener Krebserkrankung in einer Kurklinik aufeinander treffen, haben keine großen Erwartungen an diese Zeit. Doch zu ihrer Überraschung werden sie sofort zu engen Freundinnen. Es ist, als gäbe es kein Gestern...
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Die vier Frauen, die im Sommer 2007 nach überstandener Krebserkrankung in einer Kurklinik aufeinander treffen, haben keine großen Erwartungen an diese Zeit. Doch zu ihrer Überraschung werden sie sofort zu engen Freundinnen. Es ist, als gäbe es kein Gestern...

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Kommentare zu "Der beste Sommer unseres Lebens"

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  • 4 Sterne

    9 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dreamworx, 30.03.2019

    Kiki, Manu, Anna und Ira lernen sich am ersten Tag in einer Kurklinik an der Ostsee kennen. Sie alle eint ein Schicksal, denn sie sind gerade in der Rekonvaleszenzphase einer Krebserkrankung. Die vier Frauen, obwohl vom Typ her völlig unterschiedlich, freunden sich miteinander an und verbringen gemeinsam sechs Sommerwochen miteinander. Auch so manche Therapiestunde verbringen sie zusammen und lernen sich dabei immer besser kennen, erfahren von den Träumen der jeweils anderen, was sie beschäftigt und wie sie mit ihrer Erkrankung umgehen. Aber hält die Freundschaft auch an, wenn es wieder in den Alltag geht?
    Michelle Spillner hat mit ihrem Buch „Der beste Sommer unseres Lebens“ einen interessanten und vor allem gefühlvollen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist locker-flüssig und stellenweise auch sehr berührend. Von Beginn an ist der Leser an der Seite der Ich-Erzählerin Kiki, erlebt mit ihr den Klinikaufenthalt, die Therapiesitzungen, aber auch die gemeinsamen Unternehmungen der vier Frauen hautnah mit. Sehr interessant ist die Tatsache, wie unterschiedlich die Frauen von ihrer Erkrankung erfahren haben und was sich seitdem in ihrem Leben verändert hat. Von vorgegebener Gleichgültigkeit bis hin zu absoluter Verzweiflung ist hier alles vertreten. Während die einen die Hoffnung aus ihrem Glauben schüren, gibt es andere, die ihre Wut und Verzweiflung darin kanalisieren, Risiken einzugehen und anderen die Schuld zuzuweisen. Aber es gibt auch diejenigen, die stoisch ihr Schicksal ertragen und alles mit sich allein abmachen, sich niemandem öffnen wollen. Besonders interessant waren die Ansätze der Therapeutin bei ihren Sitzungen, die einem erst einmal albern erscheinen, im Nachhinein aber doch einen Sinn ergeben. Jeder, der die Diagnose Krebs schon einmal bekommen hat und sich damit auseinandersetzen musste, wird sich in diesem Buch auf die eine oder andere Art wiederfinden, seien es die Gedanken oder auch die Handlungen der einzelnen. Die in der Klinik gefundene Gemeinschaft in den Alltag zu retten, ist weitaus schwieriger als man denkt, denn jeder möchte danach den Gedanken an die Krankheit verdrängen und mit seinem normalen Leben weitermachen. Gleichgesinnte wiederzutreffen ist immer auch eine erneute Konfrontation mit der Krankheit.
    Die Charaktere sind sehr unterschiedlich angelegt und geben dem Leser die Möglichkeit, sich in jeden von ihnen hineinzuversetzen. Da gibt es die Rebellin (Manu), die Gleichgültige (Ira), die Hoffnungsvolle (Anna) und die Alleingängerin (Kiki). Das Interessante an jedem von ihnen ist die Art und Weise, wie sie mit ihrem Schicksal umgehen und was sie daraus für ihr eigenes Leben ziehen. Kiki braucht Jahre dafür, ihr Leben zu ändern, aber im Endeffekt ist es gut, dass sie es endlich einsieht. Vielleicht ist es auch der Tatsache geschuldet, dass erst eine des Kleeblatts sterben musste, um ihr den nötigen Schub zu geben. Von allen Charakteren allerdings ist Frau Leu, die Therapeutin die herausragende Erscheinung, denn sie hat immer ein offenes Ohr und vor allem weiß sie, wovon sie spricht. Aber auch der Meckermann oder Irina sind kleine Highlights, die der Geschichte einen rundum gelungenen Rahmen geben.
    "Der beste Sommer unseres Lebens" ist ein Buch, das man nicht so einfach weg liest und sich unterhalten lässt, sondern es regt vor allem zum Nachdenken an. Das Thema ist zu ernst, um es einfach so zu inhalieren und gibt doch einen sehr realistischen Einblick in die unterschiedlichen Umgangsweisen der Betroffenen mit der Krankheit. Dank der besonders einfühlsamen Erzählweise der Autorin ein wirklich gelungener Roman, der alle Seiten beleuchtet. Verdiente Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sonja K., 29.03.2019

    "Der Beste Sommer unseres Lebens ist definitv ein Buch, das zum Nachdenken anregt, das man nicht so leicht wieder vergisst und das einen auch nach dem Lesen noch lange beschäftigt.

    Der Roman ist einerseits eine fiktive Geschichte, anderseits basiert er aber auch auf den Erinnerungen und Erfahrungen der Autorin.

    Michelle Spillner erzählt aus der Sicht von Kiki, die nach einer Krebsbehandlung zur Kur ist und dort drei weitere Frauen kennenlernt. Alle vier Frauen sind grundverschieden, doch sie eint die tückische Krankheit. Im Buch geht es über den Umgang mit der Krankheit, aber vor allem auch um den Zusammenhalt der Frauen während dieser Zeit. Sie probieren gemeinsam so einiges aus, schlagen über die Stränge, erfüllen sich Wünsche, mit einer gelungenen Mischung aus Humor und Ernst beschreibt die Autorin die Szenen und Protagonisten. Doch wird es auch eine gemeinsame Zeit nach der Reha geben ? Was ist danach ? Wird sich auch im Leben etwas ändern? Werden Impulse aus der Reha und die eigenen Wünsche auch im normalen Leben umgesetzt werden?

    Das Buch gibt auch dem Leser viel zum Nachdenken. Es geht um Krebs, um das Leben, aber auch um den Tod. Es geht um die Impulse dies alles anzunehmen, aber auch um die Umsetzung von Träumen und Wünschen, was nciht immer leicht fällt, dem Leser nicht und den Protagonisten auch nicht.

    Das Ende des Buches gibt viel Stoff zum Nachdenken, auch über das eigene Leben. Man kann dieses Buch nicht einfach weglegen, es lässt einen so schnell nicht wieder los. Bei mir musste sich das Gelesene erst einmal eine Weile "setzen", doch ich verstehe - ohne hier viel spoilern zu wollen - das Ende des Romans als Aufforderung.

    Die Autorin hat einen sehr angenehmen Erzählstil, sie hat mich gefesselt, das Buch hatte ich in kürzester Zeit gelesen, sie hat mich berührt und mich zum Nachdenken angeregt. Ein sehr empfehlenswertes Buch, wenn auch keine leichte Lektüre.

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    janein

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