Der dritte Patient

Göttingen Krimi

Wolf S. Dietrich

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Anna Lehnhoff stößt in der Transplantationsabteilung des Göttinger Universitätsklinikums auf mysteriöse Zusammenhänge. Zwei junge Männer von den Philippinen warten auf ihre Operation, obwohl sie gesund erscheinen. Gleichzeitig wird Annas Chef...

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Kommentare zu "Der dritte Patient"

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    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bianca D., 08.10.2015

    Super Buch war wieder richtig heiss zu lesen.Das zieht ein voll mit,und wenn man dann die Umgebung kennt,versetzt man sich erst recht in die Geschichte.Warte schon auf ein neues Buch,habe mich nie für lesen interessiert,aber diese Bücher ziehen mich voll mit.Klasse Buch weiter machen.Vielen Dank...

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia S., 06.02.2016

    Kurz zur Geschichte:
    Am Anfang des Buches lernt man als Leser die beiden Philipino's Danilo und Honesto kennen, die beide in ärmlichen Verhältnissen leben und von einem besseren Leben träumen. Sie werden von einem Deutschen angesprochen, ob sie nicht bereit wären für Geld eine Niere zu spenden? Die beiden lassen sich überzeugen, werden nach Deutschland geflogen und kommen in die Göttinger Uni-Klinik. Dort lernt durch Zufall, die Journalistin Anna Lehnhoff die beiden kennen und sie kommt einem unglaublichen Verdacht auf die Spur. Zudem wird noch der Chef der Klinik, von dem Vermittler der Lebenspendern, erpresst und auch seine Familie kommt ins Fadenkreuz der brutalen Geschäftemacher. Kann Anna Lehnhoff mit der Polizei die miesen Machenschaften eindämmen und das Leben der beiden Jungen retten?

    Meine Meinung:
    Sehr eindringlich beschreibt Wolf S. Dietrich wie die Menschen aus ärmeren Ländern benutzt werden um mit dem Organhandel hier das große Geld zu machen. Ein Menschenleben zählt nichts, nur der gut bezahlende Patient der ein neues Organ braucht, muss überleben und zufrieden zu stellen sein. Sie nutzen es aus, das die armen Menschen von einem besseren Leben träumen.
    Im Grund besteht die Story aus zwei Erzählsträngen, sie sich zum Ende hin aber sehr gut und logisch verbinden.
    Zum einen haben wir die Geschichte mit den beiden Philipino's und zum anderen die Geschichte des erpressbaren Professors Fabricius, dessen Familie auch noch auf sehr tragische Weise in die Organmafiastory hinein gezogen wird. Als Leser/in wird man im Wechsel getrieben von einem spannenden Erzählstrang zum nächsten. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse, aber man verliert niemals den Überblick. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, kommen sympathisch und real rüber, keine typischen Draufgänger, auch wenn die Journalistin Anna Lehnhoff, doch ganz gerne ihre Alleingänge durchzieht.

    Ein gut zu lesender Schreibstil, ein in sich abgeschlossener Fall, man braucht keine Vorkenntnisse der anderen Bücher in denen Anna Lehnhoff mitgewirkt hat und ein ungewöhnliches Hauptthema für einen Krimi. Welches vielleicht manchen Leser dazu animiert hat, sich mit dem Thema des Organspendeausweises näher zu befassen, wenn man so liest, wie viele Jahre so manche Patienten auf ein Organ warten müssen.
    Ein brisantes Thema, gut umgesetzt in einen unblutigen, spannenden und lesenswerten Krimi.

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    janein

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