Der falsche Amerikaner

Ein Doppelleben als deutscher KGB-Spion in den USA

Jack Barsky

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1978 beginnt Albrecht Dittrich, ein junger, ehrgeiziger Student aus der DDR ein neues Leben in den USA. Sein neuer Name: Jack Barsky. Ein Jahrzehnt lang führt er unentdeckt zahlreiche Geheimoperationen als KGB-Spion aus. Bis er auf einmal alles in Frage stellt, an das er geglaubt hatte.

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  • 5 Sterne

    Lujoma, 18.03.2018

    Ein Leben wie ein Spionagefilm

    Ein ehemaliger Spion erzählt hier seine Lebensgeschichte. 1949 im Osten von Deutschland als Albrecht Dittrich geboren, erlebt er eine Kindheit mit den Entbehrungen der Nachkriegszeit. Die Gefühlsarmut der Eltern und ihr Fokus auf Gehorsam und gute Leistungen ließen ihn sehr schnell selbständig werden. Nach Schule und Abitur studierte er in Jena Chemie als der KGB auf ihn und seine Intelligenz aufmerksam wurde und ihn rekrutierte. Albrecht glaubte an den Kommunismus, liebte aber auch Abenteuer und so ließ er sich anwerben und wurde in Berlin und Moskau über Jahre ausgebildet und auf einen Spionageeinsatz in den USA vorbereitet.
    Ab 1978 lebte er als Jack Barsky in NewYork, verdiente sich Geld als Fahrradkurrier, studierte und arbeitete in der IT-Branche und hatte regelmäßig Kontakt zum KGB, bekam von dort seine Anweisungen und schickte Informationen. Aller zwei Jahre gab es Heimaturlaub, bei denen er in Moskau Bericht erstattete, aber auch in Berlin Frau und Sohn besuchte… Doch mit der Zeit baute er sich ein neues Leben in den USA auf und fast unmerklich änderte sich seine Einstellung. Als der Rückzugsbefehl kam, musste Jack Barsky eine weitreichende Entscheidung treffen….

    Meine Meinung:
    „Der falsche Amerikaner“ ist ein hochwertiges Buch mit Schutzumschlag und einem Fototeil in der Mitte. Das Cover ist dunkel mit dem rot angestrahlten Gesicht von Jack Barsky und weißer Schrift.
    Ich habe lange kein 400-Seiten-Buch in so kurzer Zeit durchgelesen. Die Biographie von Albrecht Dittrich alias Jack Barsky ist so spannend, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
    Die Beschreibungen von Kindheit und Jugend in der DDR konnte ich gut nachempfinden. Ich bin zwar deutlich jünger, aber gerade bei Schulbildung und Ideologie hatte sich nichts geändert. So war ich schnell mittendrin in dem Buch. Jack berichtet sehr genau und detailliert wie er angeworben und ausgebildet wurde, er schildert seine Beweggründe, seinen Glauben an den Kommunismus. Als Leser wird man mit hineingenommen in Jacks Geschichte, spürt seine Emotionen… Sehnsucht nach Anerkennung, Ehrgeiz, Mut, Vertrauen in seine Auftraggeber, Glauben an seine Ideologie, Angst entdeckt zu werden, Verzweiflung, wenn etwas nicht gelang, Einsamkeit…. Man ist mit Jack unterwegs von der DDR über die Sowjetunion und dann über Kanada in die USA… Spuren verwischend, auf sich allein gestellt, immer in der Gefahr entdeckt zu werden… Sehr interessant ist es Jacks allmähliche Veränderung zu erleben. Er beginnt den Kommunismus zu hinterfragen, passt sich an das Leben in den USA an… Am meisten aber verändert ihn die Liebe zu seiner Tochter, für die er sein Leben ändert….

    Fazit:
    „Der falsche Amerikaner“ liest sich wie ein Spionagethriller… spannend, faszinierend, mit interessanten Einblicken. Absolut empfehlenswert!

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    janein
  • 5 Sterne

    Marianne, 31.03.2018

    Jack Barsky, oder besser gesagt Albrecht Dittrich, wächst nach dem Zweiten Weltkrieg in Ostdeutschland auf. Von klein auf lernt er die Sowjetunion als Freund und Helfer zu sehen. Der ehrgeizige und intelligente Schüler möchte sich für den Kommunismus einsetzen, denn ihm wird gesagt, dass die kapitalistischen Länder korrupt und faschistisch sind.

    Er studiert mit Auszeichnung Chemie, und eigentlich möchte er an seiner geliebten Universität bleiben und unterrichten. Eines Tages sucht ihn jedoch ein geheimnisvoller Mann auf, und im Laufe der Zeit merkt Albrecht, dass er als Spion angeworben werden soll. Wegen seinen hervorragenden Leistungen ist er der KGB aufgefallen. Nun erlernt er über mehrere Jahre das Handwerk eines Agenten.

    Da er schnell Fremdsprachen lernt, steht seine Aufgabe schließlich fest. Er soll als geheimer Agent in den Vereinigten Staaten leben. Dazu muss er lernen akzentfrei Englisch zu sprechen. Als er soweit ist, nimmt er die Identität eines Jungens an, der mit elf Jahren gestorben ist, Jack Barsky. So hat er einen Namen, und zusammen mit der KGB, baut er sich eine neue Identität auf.

    Er reist auf Umwegen in den USA ein, und nach und nach kann er seine neue Identität festigen. Mit einer echten Geburtsurkunde kann er andere Papiere beantragen und auch mit Erfolg ein Studium im IT-Bereich absolvieren. In dieser Zeit des Kalten Kriegs steht er immer in Kontakt mit dem KGB, der er Geheimbotschaften weitergibt. Alle paar Jahre besucht er seine Familie in Deutschland, die nichts von seinem wahren Aufenthaltsort ahnt. Nur seine Frau weiß, dass er als Spion arbeitet.

    Mit der Zeit verändert sich Jack. Er fühlt sich in seiner neuen Heimat sehr wohl, auch wenn er oft einsam ist. Diese Einsamkeit führt dazu, dass er in den USA eine neue Familie gründet. Er hat zwei völlig verschiedene Identitäten, und nun auch zwei Familien auf zwei Kontinenten. Eine Zeitlang geht das gut, aber dann befiehlt ihm sein Auftraggeber zurückzukommen. Für welches Land und für welche Familie soll er sich entscheiden? Und kann er es riskieren diesen Befehl zu ignorieren?

    Dieses dicke 400 Seiten Buch ist zum größten Teil sehr spannend geschrieben. Es geht weniger um die Details eines Lebens als Spion, sondern mehr um die Frage, wie ein Mensch dazu kommt eine solche Aufgabe anzunehmen. Albrechts Kindheit in Ostdeutschland wird ausführlich beschrieben, und der Leser erfährt wie sein Weltbild vom Kommunismus geprägt wird. Das beeinflusst natürlich seine Entscheidungen. Als er jedoch das Leben im Westen kennenlernt, verändert sich langsam sein Denken. Dazu gehört auch schließlich die Hinwendung dieses atheistisch geprägten Mannes zum Glauben.

    Fazit: Ein spannender Bericht über das innere Leben eines Agenten aus Russland, der sich ein neues Leben im Land des Feindes aufbaut.

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    janein
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