Der Reisende

Island Krimi

Arnaldur Indriðason

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Ein Handelsreisender wird in einer Wohnung in der Innenstadt ermordet aufgefunden. Der gezielte Schuss in den Kopf, der ihn getötet hat, erinnert an eine Hinrichtung. Der Verdacht der Polizei fällt sofort auf die ausländischen Soldaten, die...

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Kommentare zu "Der Reisende"

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  • 4 Sterne

    clary999, 09.03.2018

    Reykjavík im Jahr 1941, der erste Kriminalfall für Flóvent und Thorson!

    „Klappentext: Ein Handelsreisender wird in einer Wohnung in der Innenstadt ermordet aufgefunden. Der gezielte Schuss in den Kopf, der ihn getötet hat, erinnert an eine Hinrichtung. Der Verdacht der Polizei fällt sofort auf die ausländischen Soldaten, die während der Kriegsjahre die Straßen Reykjavíks bevölkern. Thorson, kanadischer Soldat mit isländischen Wurzeln, und Flóvent von der Reykjavíker Polizei nehmen die Ermittlungen auf. Steht der Mord mit Spionagetätigkeiten auf Island in Verbindung?“

    Meine Meinung: „Der Reisende“ ist der erste Band aus Flóvent -Thorson-Krimireihe und mein erstes Buch von Arnaldur Indriðason. Der Schreibstil des Autors ist fließend und ausführlich. Die Geschichte spielt in Island im Zweiten Weltkrieg.

    „Island war nicht mehr die isolierte Insel am Rande der Welt. Das Land war in den Strudel des Weltgeschehens gezogen worden, und es passierten Dinge, die man vorher für unmöglich gehalten hätte.“
    Zitat aus dem Buch

    Die Hauptpersonen sind Flóvent und Thorson. Die beiden haben mir sehr gut gefallen. Man erfährt nicht viel über ihr persönliches Leben, aber das war (zumindest für mich) auch nicht nötig.Der junge isländische Kommissar Flóvent von der Kriminalpolizei übernimmt den Mordfall. Ihm wird der West-Isländer Thorson von der Militärpolizei zugeteilt. Thorson ist in Kanada aufgewachsen, aber seine Eltern stammen aus Island. Wegen Personalmangel sind die beiden auf sich selbst gestellt. Sie sind noch unerfahren, aber handeln ehrgeizig und gewissenhaft. Besonders Flóvent lässt sich durch Ablehnung und Schweigen mancher Befragten nicht so leicht abschütteln und greift konsequent, aber ohne Gewalt, durch. Thorson spricht fließend isländisch und englisch. Ein wichtiger Vorteil, da das Opfer ein Isländer ist und verdächtigt wird zunächst ein ausländischer (unbekannter) Soldat. Zeitweise suchen die beiden getrennt, aber halten sich gegenseitig auf dem Laufenden.

    „“Ich denke, man muss lernen, Isländer zu sein, wenn man hier mit ihnen leben will.““
    Zitat aus dem Buch

    Flóvent und Thorson sind gegenüber anderen Personen höflich und ermitteln in jede Richtung. Sie begegnen Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten. Einheimische, sowie ausländische Besatzer. Es gibt Hinweise auf Spionage und eine geheime Studie, aber auch das Privatleben des Opfers wird durchleuchtet. Der tote Handelsreisende galt als zurückhaltend und unauffällig. Allerdings ist seine Ex-Freundin Vera zurzeit mit einem britischen Soldaten zusammen! Noch ein mögliches Motiv? Die Leiche wurde in der Wohnung eines Fremden gefunden. Warum ist der Mieter, der ebenfalls ein Handelsreisender ist, verschwunden?

    „“Vielleicht solltest du mit den Landakot-Frauen sprechen.“ „Mit wem?“ „Mit den französischen Nonnen. Bei denen landen wir alle früher oder später.“…“
    Zitat aus dem Buch

    Die Spannung ist eher unterschwellig und steigt erst spät. Trotzdem hat mich dies kaum gestört. Man erfährt viel über das Leben der Isländer in der Kriegszeit!

    Historische Fakten, die sehr gut recherchiert wurden, sind überzeugend in die fiktive Geschichte eingeflochten. Der Autor geht auf Wissenswertes über die Auswirkungen der britischen und amerikanischen Besatzung auf Island anschaulich ein! Auch die Nazis hatten Pläne für Island. Die nationalsozialistische Partei wurde aufgelöst, aber wie verhielt es sich mit den Sympathisanten?... Informatives über die Historie von Island, die noch weiter zurückliegt…. Themen wie beispielsweise Spionage, Gegenspionage, geheime abscheuliche Studien, Rassismus und Nationalsozialismus wurden beeindruckend eingearbeitet.

    Ein historischer Roman mit einem rätselhaften Kriminalfall und sehr viel Interessantes aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges auf Island!

    Leseempfehlung!
    4 Sterne

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    janein
  • 4 Sterne

    Miss.mesmerized, 28.01.2018

    Ein Mann wird erschossen in seiner Wohnung aufgefunden. Doch schnell muss der Ermittler Flóvent erkennen, dass es sich gar nicht um Felix Lunden, den Mieter der Wohnung handelt, sondern um einen Kollegen, der wie Felix als Handelsreisender in ganz Island unterwegs war. Die Art der Hinrichtung weist darauf hin, dass ein Soldat der Täter sin könnte, weshalb Flóvent den Kanadier Thorson an seine Seite bekommt. Gemeinsam ermitteln sie in dem kleinen Land, das während der Kriegsjahre unter gleich mehrfacher Spannung steht und dessen Bewohner nicht nur gegenüber Fremden, sondern auch gegenüber der Polizei skeptisch sind.

    Arnaldur Indriðason setzt mit „Der Reisende“ seine Kriegszeit Reihe fort, die sich doch sehr von den bekannten Bänden um Inspektor Erlendur unterscheidet. Der für mich größte Unterschied ist auch das, was ich als deutlichsten Mangel beim Lesen empfunden habe: mir fehlte die typisch isländische Atmosphäre. Die Insel, die so sehr von ihrem außergewöhnlichen Klima geprägt ist, deren insbesondere kalte Jahreszeit sich tief in die Eigenart der Menschen eingräbt, kommt in diesem Roman gar nicht durch. Fast könnte er überall spielen, denn nur wenig macht das typisch Isländische aus.

    Der Mordfall an sich ist vielschichtig und komplex und lässt die beiden Ermittler gleich in mehrere Richtungen nach Hintergründen der Tat suchen. Obwohl hier auch die politische Lage und insbesondere die Zeit des Zweiten Weltkrieges eine wesentliche Rolle spielt, sind es doch wieder einmal die Menschen selbst, die die Handlung befeuern und mit ihren ganz persönlichen Motiven Angst und Schrecken verbreiten. Indriðason verwebt die einzelnen Stränge geschickt und lässt den Leser so lange im Unklaren, worin nun das tatsächliche Motiv lag und wer der Täter ist. Dass er einer der besten aktuellen Krimiautoren ist, stellt er hier einmal mehr unter Beweis.

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    janein

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