Der Tätowierer von Auschwitz

Die wahre Geschichte des Lale Sokolov

Heather Morris

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Eine Geschichte von Menschlichkeit, Mut, Liebe und Hoffnung

1942 wurde Lale Sokolov nach Auschwitz deportiert. Seine Aufgabe war es, Häftlingsnummern auf die Unterarme seiner Mitgefangenen zu tätowieren, jene Nummern, die später zu den...

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Kommentare zu "Der Tätowierer von Auschwitz"

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  • 5 Sterne

    29 von 33 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    katikatharinenhof, 20.08.2018

    Als eBook bewertet

    Lale Sokolov wird 1942 nach Auschwitz deportiert und erhält dort eine Aufgabe, die noch lange nach dem sinnlosen Morden die Menschheit auf das Schicksal der Juden aufmerksam macht - er muss die Häftlingsnummer auf die Unterarme seiner Leidensgenossen tätowieren. Doch in all der Grausamkeit geschieht etwas Wundervolles - er verliebt sich beim Tätowieren in eine wunderschöne junge Frau. Was keiner geglaubt, ja noch nicht einmal zu hoffen gewagt hat - beide überleben den Holocaust.




    Heather Morris erzählt mit eindringlichen Worten die unglaubliche Geschichte über einen Mann, der alles im Leben verloren und doch niemals den Glauben an Mut, Liebe und die Menschlichkeit aufgegeben hat.

    Die grausame Fratze des Zweiten Weltkrieges, das sinnlose Morden und das Leid von hundertausenden Menschen in Auschwitz wird hier mit ungeschönten Worten dargestellt. Die Einblicke in Lales Leben sind schockierend, treiben mir die Tränen in die Augen, zerreißen mir das Herz und mehr als einmal frage ich mich, wie hat dieser Mann das alles nur ertragen ? Wie konnte in dieser sinnlosen Massenvernichtung ein zartes Pflänzchen mit Liebe aufkeimen und zwei Menschen glücklich machen ? Kann man hier von Glück sprechen ?

    Oft halte ich die Luft an und wage nicht weiterzulesen, denn Lale hat sich mit seinem unerschütterlichen Glauben an das Gute mehr als einmal in Gefahr gebracht. Hat alles riskiert und ...gewonnen. Die Liebe zwischen Lale und Gita gibt den Mithäftlingen Hoffnung, wirkt wie ein helles Licht in der dunklen Nazi-Tötungsmaschinerie und lässt manch einen den Lebensmut nicht verlieren.

    Das Nachwort von Sohn Gary lässt noch einmal Liebe, Güte und viel Licht auf das Leben seiner Eltern scheinen und ich ziehe meinen Hut vor Lale und Gita, dass sie mit der Kraft ihrer Leibe die grausamsten und dunkelsten Jahre ihres Lebens gemeistert haben.

    Ein berührendes Zeitdokument, das trotz grausamen Schilderungen fasziniert, berührt und im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht. Ein Buch gegen das Vergessen.




    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir dieses Lese-Exemplar kostenfrei über NetGalley zur Verfügung gestellt hat. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

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    janein
  • 5 Sterne

    16 von 20 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gertie G., 11.09.2018

    Als eBook bewertet

    Lale Sokolov, der eigentlich Ludwig Eisenberg heißt, meldet sich zunächst mehr oder weniger freiwillig, zu einem Arbeitseinsatz für die Nazis. Damit glaubt er, seine Familie schützen zu können. Dass man ihn nach Auschwitz bringt, um dort Baracken für die kommenden Häftlinge zu bauen, weiß er zunächst nicht. Was er aber bald nach seiner Ankunft weiß ist, dass er beim Bautrupp kein langes Leben haben wird. Es gelingt ihm, die Wachen von seinen Sprachkenntnissen zu überzeugen und so wird er als Tätowierer verwendet, dessen Aufgabe es ist, den Neuankömmlingen jene berüchtigte Nummer in den Unterarm einzuritzen, die den Menschen ihre Identität nimmt.

    Ich habe schon viele Bücher über die KZ und deren Insassen sowie die Grausamkeiten der Nazis gelesen. Dieses hier ist ein wenig anders. Es beleuchtet die Rolle jener jüdischen Häftlinge, die aus reinem Selbsterhaltungstrieb Teil der grausamen Maschinerie der Deutschen wurden. Daher kann man Lale keinen Vorwurf machen, für größere Essensrationen, die er übrigens weitergibt, mechanisch seine Arbeit zu machen.
    Sehr interessant und fast unglaublich zu lesen, dass es den Frauen in der Kleiderkammer gelungen ist, Edelsteine aus den Kleidern der Ermordeten zu stehlen. Diese Diamanten, Smaragde und Rubine finden ihren Weg zu Lale, der sie wiederum gegen Medikamente und Nahrungsmittel eintauscht. Damit rettet er Dutzenden das Leben. Besonders für Gita, einem jungen Mädchen, in das er sich auf den ersten Blick verliebt, besorgt er das kostbare Penicillin, als sie schwer erkrankt.
    Mehrmals gerät Lale selbst in große Gefahr, denn die Denunzianten lauern überall.

    Seine Liebe zu Gita und sein eiserner Wille helfen ihm, die Folter zu überstehen.

    Wie ungerecht es im Leben zugeht, beweist das Schicksal von Cilka. Von einem Nazi-Schergen zur Bettgenossin gezwungen und missbraucht, wird sie später der Kollaboration beschuldigt und zu 15 Jahren Haft verurteilt. Dabei hat sie nur dasselbe versucht wie Lale: Sich und andere vor der Ermordung zu schützen. Denn auch Cilka hat einen großen Anteil daran, dass Lale, Gita und andere überleben.

    Der Autorin gelingt es sehr gut, die Lebensgeschichten von Gita und Lale Sokolov vor unseren Augen erstehen zu lassen.

    Fazit:

    Eine berührende Biografie, die uns einen besonderen Einblick in das Lagerleben von Auschwitz bzw. Birkenau bietet. Gerne gebe ich 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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    janein
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