Deutscher Meister, Stephanie Bart

Deutscher Meister

Roman. Ausgezeichnet mit dem Rheingau Literatur Preis 2014

Stephanie Bart

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Berlin, 9. Juni 1933: Johann Rukelie Trollmann ist ein talentierter, unkonventionell kämpfender Boxer und charismatischer Publikumsliebling. Er steht im Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Seinem Gegner ist er überlegen. Doch Trollmann ist Sinto....

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Kommentare zu "Deutscher Meister"

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  • 5 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tintenherz, 04.08.2014

    Der Einband ist passend mit einem gefesselten Boxer zu dieser Geschichte gestaltet.
    Das Buch beinhaltet einen leicht verständlichen und flüssig zu lesenden Schreibstil.
    Hier geht es um Trollmann, der ein Sinto ist und der sich seinen Traum als Boxer erfüllen möchte und um staatliche Visionen. Adolf Hitler will neue Menschen schaffen und favorisiert das Boxen, die Kerndisziplin der körperlichen Erziehung im staatspolitischen Sinne.
    Der Leser wird in den Boxbetrieb bei säuberungsdezimierten Reihen eingeführt. Detailliert werden die einzelnen Kämpfe beschrieben und man bekommt so einen Einblick in die damalige Welt des Boxsports. Viele ehemalige Boxer, z. B. Max Schmeling, Adolf Witt, werden mit angesprochen.

    Eine bemerkenswerte und sportliche Meisterleistung mit geschichtsträchtigem Hintergrund!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tintenherz, 08.08.2014

    Der Leser wird in den Boxbetrieb bei säuberungsdezimierten Reihen eingeführt. Detailliert werden die einzelnen Kämpfe beschrieben und man bekommt so einen Einblick in die damalige Welt des Boxsports. Viele ehemalige Boxer, z. B. Max Schmeling, Adolf Witt, werden mit angesprochen
    Trollmann kämpft einen Kampf gegen mehrere Gegner. Nicht nur im Ring, sondern auch gegen die Außenwelt (Presse, politische Funktionäre.
    Auch für diejenigen Leser, die nicht am Boxsport interessiert sind, ist dieses Buch eine interessante und lehrreiche Lektüre.


    Fazit:

    Eine bemerkenswerte und sportliche Meisterleistung mit geschichtsträchtigem Hintergrund!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tintenherz, 12.09.2014

    Der Einband ist passend mit einem gefesselten Boxer zu dieser Geschichte gestaltet.
    Das Buch beinhaltet einen leicht verständlichen und flüssig zu lesenden Schreibstil.
    Hier geht es um Trollmann, der ein Sinto ist und der sich seinen Traum als Boxer erfüllen möchte und um staatliche Visionen. Adolf Hitler will neue Menschen schaffen und favorisiert das Boxen, die Kerndisziplin der körperlichen Erziehung im staatspolitischen Sinne.
    Der Leser wird in den Boxbetrieb bei säuberungsdezimierten Reihen eingeführt. Detailliert werden die einzelnen Kämpfe beschrieben und man bekommt so einen Einblick in die damalige Welt des Boxsports. Viele ehemalige Boxer, z. B. Max Schmeling, Adolf Witt, werden mit angesprochen.
    Auch für diejenigen Leser, die nicht am Boxsport interessiert sind, ist dieses Buch eine interessante und lehrreiche Lektüre.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wortschätzchen, 01.10.2014

    Stephanie Bart schreibt hier keinen Unterhaltungsroman im üblichen Sinne, es ist ein biografischer Roman über das Leben von Johann Trollmann. Dieser war in den frühen 30er Jahren ein überaus talentierter Boxer. Unkonventionell, beliebt, charismatisch, erfolgreich – und ein Sinto. Letzeres wird ihm in dieser Zeit zum Verhängnis.

    Stephanie Bart weiß hervorragend, mit der Sprache und Sprachmelodie umzugehen und kann damit fast schon zaubern. Damit meine ich nicht, dass sie blumig oder so schreibt. Sie bleibt sachlich und distanziert, aber genau damit macht sie den Leser so betroffen, denn er darf sein eigenen Gedanken und Gefühle in die Geschichte einbringen. So entführt sie den Leser 80 Jahre zurück und zeigt auf, dass Sport schon damals unter Politik zu leiden hatte.

    Die Autorin beschreibt sehr anschaulich die Ideologie dieser Zeit, die Schwierigkeiten und Hassaktionen – aber auch das Boxen ansich. Sehr gut gemacht, sehr tiefgängig, sehr eindrucksvoll – und sehr deprimierend. Ja, es ist ja auch kein fröhliches Thema. Aber wie man doch bestimmt an meiner Hilflosigkeit in dieser Rezension merken kann, macht mich dieses Buch fassungslos, unendlich traurig und wütend auf eine Zeit, die lang vor meiner Geburt war. Auch wenn schon so viel darüber gesagt wurde – es gibt noch so viele Geschichten aus dieser Zeit, die Schicksale greifbarer machen, als man es in der Schule lernte und die uns alle dazu ermahnen, solche Dinge nie wieder geschehen zu lassen.

    Das Thema ist immer aktuell, denn es ist immer irgendwo Krieg und immer aus idealistischen Gründen, die einfach nur schwachsinnig sind. So wie jetzt der Wahnsinn des ISIS.

    Wann lernt der Mensch endlich, sich menschlich zu benehmen?

    Vielleicht hilft die Lektüre solcher Bücher dabei? Ich hoffe es.

    Von mir jedenfalls vier Sterne.

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    janein
  • 3 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jo, 09.11.2014

    Johann Trollmann ist ein phantastischer Boxer, der einen Sieg nach dem anderen erringt. Aber er hat ein Handicap: Er stammt aus einer Sinti-Familie. Ausgerechnet in einer Zeit, als die arische Rasse als die einzig wahre Rasse gilt, möchte er deutscher Meister werden.
    Die Rassengesetze werden vom deutschen Boxverband rigoros umgesetzt. Daher dürfen keine Juden mehr in dieser Sportart tätig werden, auch keine Trainer und Manager. Es muss ein Herausforderer gesucht werden für den Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Man kommt auf Trollmann, den man aber auf der Verliererseite sieht. Er selbst aber will gewinnen und trainiert verbissen. Er erringt den Sieg, der wird ihm aber bald wieder aberkannt. Das Publikum ist begeistert von ihm, die Verbandsmitglieder und die NS aber legen im Steine in den Weg. Seinen charakteristischen Boxstil darf er nicht anwenden.
    Ich bin keine Fan des Boxsports, deshalb konnte ich mich für die Beschreibungen der Kämpfe nicht so erwärmen. Dafür fand ich die Geschichte um die Kämpfe herum umso spannender. Die Geschichte von Trollmann ist nicht fiktiv und steht beispielhaft für viele derartige Schicksale.
    Der Schreibstil hat mich nicht überzeugt, er war ziemlich emotionslos und nüchtern. Die Charaktere kamen mir nicht nah. Thematisch war die Geschichte gut recherchiert.
    Für Boxliebhaber und Geschichtsinteressierte ein interessantes Buch.

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    janein
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