Die Angehörigen

Roman

Katharine Dion

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Das berührende Porträt eines Mannes, der im Alter um die Gewissheiten in seinem Leben ringt: „Die Angehörigen“ von Katharine Dion ist ein klug durchdachtes Familiendrama.

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  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    coffee2go, 13.04.2019

    Meine Meinung zum Buch:
    Der Schreibstil ist schnörkellos, reflektierend und besteht hauptsächlich aus Genes Erinnerungen über das Leben mit seiner Familie und seinen Freunden. Nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod seiner Frau Maida stellt er sich die Frage, ob sie mit ihm und mit ihrem Leben überhaupt glücklich war. Mit dem Nachruf beschäftigt sich Gene sehr lange und kommt schließlich zu dem Entschluss, seinen Verlust in einem Satz zusammenzufassen: „Irgendetwas Konkretes war verloren gegangen“ (S. 71).
    Nach dem Tod seiner Frau stellt Gene auch fest, dass er mit der gemeinsamen, erwachsenen Tochter Dary nicht viele Gemeinsamkeiten hat, dass die verstorbene Ehefrau das Bindeglied zwischen ihm und seiner Tochter sowie auch zu den gemeinsamen Freunden war. Mit seiner Enkelin kann er besser reden als mit seiner Tochter. Seine Tochter entspricht in vieler Hinsicht nicht seinem Bild, wie er sich seine Tochter vorgestellt hat und auch wenn Gene versucht tolerant zu sein, so gelingt ihm das nicht immer von Herzen. Er würde seine Tochter so gerne richtig glücklich erleben. Er stellt in Frage, warum sie so geworden ist, wie sie ist und ärgert sich, dass er keinen guten Draht zu ihr findet.
    Mit dem Alleinsein kommt Gene zuerst recht passabel klar, doch seine Tochter sucht mittels Annonce eine Haushälterin für ihn. Mit der Haushälterin beginnt er eine kurze Romanze und fühlt sich plötzlich wieder in einer neuen Lebensphase – auf der einen Seite glücklich, auf der anderen Seite verheimlicht er es vor seinen Freunden und seiner Familie. Er weiß nicht so recht, wie er mit der neuen Situation umgehen soll und wie es passieren konnte, dass er sich nach so kurzer Zeit schon wieder neu verliebt hat. Doch seine Haushälterin kommt mit der Situation nicht klar und beendet schon bald die Beziehung und das Dienstverhältnis.
    Gene zieht sich immer mehr zurück und hinterfragt sein komplettes Leben. Zeitweise zweifelt er sogar an der Echtheit der Partnerschaft zwischen ihm und Maida. Er beschäftigt sich mit dem Sinn des Lebens und stellt sich die Frage: „Bestand sein Lebenssinn darin niemals alleine zu sein?„ (S. 276).

    Mein Fazit:
    Der Roman behandelt in reflektierender Sichtweise das Leben von Gene, seinem Umfeld und seiner Familie und macht auch vor unangenehmen Themen nicht halt.

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    janein
  • 5 Sterne

    Lilofee, 25.03.2019

    Der plötzliche Tod von Maida konfrontiert Gene
    mit Gefühlen die ihn erschüttern. Nach 49 Jahren
    des Zusammenlebens muss er seine Ehe infrage
    stellen. Wer war Maida wirklich? Hat sie ihr gemeinsames
    Leben als Glücklich empfunden, hat sie sich nach etwas
    anderem gesehnt? Hilflos steht Gene dem Verlust von
    Zärtlichkeiten und dem unerwarteten Alleinsein gegenüber.
    Gene versucht das alles zu verarbeiten und gleichzeitig
    muss er erkennen wir geheimnisvoll seine Frau eigentlich war.

    Kathrine Dion ist ein sehr feines Debüt gelungen.
    Ihre Sätze kommen so voller Intelligenz daher.
    Jeder Satz ist voller Leben und trägt schwer.
    Es liest sich nicht leicht aber doch sehr flüssig.

    Man nimmt großen Anteil an Gene, wie er versucht sein Leben
    wieder in das Gleichgewicht zu bringen.
    Liebe, Hingabe und Trauer bringen den trauernden Vater aus dem Gleichgewicht,
    als er versucht seine so unruhige Tochter an sich zu binden.
    Die Charaktere sind so voller Leben, sie sprühen förmlich vor Energie.
    Ein Roman der sich mit sehr wichtigen Fragen auseinandersetzt.
    Ist die Art und Weise wie wir jetzt leben, wie wir uns damals entschieden haben, richtig?
    Mit allen Konsequenzen?
    Es sind die Alltäglichkeiten, die dieses Buch so liebenswert machen.
    Die Story, die Charaktere, die Ausdruckskraft einfach nur wunderbar.
    Ein Buch das zum Nachdenken veranlasst und lange nachklingt.
    Ein tolles Debüt, eine Leseempfehlung!

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    janein
  • 4 Sterne

    MrsAmy, 28.03.2019

    Seit Maida überraschend gestorben ist, fühlt sich Gene schutzlos und merkt mehr als jemals zuvor, wie sehr das Alter an ihm zu nagen beginnt. Er kann sich und seine neuen Schwächen selbst nicht leiden, hadert mit diesem neuen Ich, das er doch akzeptieren muss und fühlt sich so unendlich einsam ohne seine geliebte Frau. Für die Trauerfeier reist seine Tochter Gary mit ihrer Enkelin an. Gene liebt seine Enkelin über alles, aber seine Tochter selbst ist ihm bis heute ein Rätsel, sie hat nie geheiratet, keinen Mann, ihre Tochter verdankt sie einer Samenspende. Immer wieder versucht er sich ihr zaghaft zu nähern, doch die Distanz zwischen ihnen ist nahezu unüberbrückbar. Und dann sind da noch Ed und Gayle, ein Ehepaar, mit denen Maida und Gene ihr halbes Leben verbracht haben. Gemeinsame Urlaube und Erlebnisse haben die beiden Familien eng aneinander geschweißt. Und sie passen auch jetzt auf Gene auf, damit er sich in seiner Trauer nicht verliert.

    „Die Angehörigen“ ist der Debutroman von Katharine Dion, und es ist ein durchaus gelungenes Debut. Dions Sprache ist stark, vermittelt dem Leser eindrucksvolle Bilder und gibt einen gefühlvollen, und realitätsnahen Einblick in das Leben eines Mannes, der sich in einem neuen Leben zurechtfinden muss. Man hat das Gefühl, dass erst mit dem Tod seiner Frau Genes Alter wirklich hervorbricht und er sich seiner fortgeschrittenen Lebensgeschichte erst so richtig bewusst wird. Aber der Roman weist auch deutliche Schwächen auf. Am krassesten ist wohl die Differenz zwischen Klappentext und Inhalt. Laut Inhaltsangabe ist Gene nämlich der Frage auf der Spur, wer Maida wirklich war und ob ihr Leben mit ihm sie glücklich gemacht hat. Natürlich geht es irgendwie auch darum, aber nur am Rand, man erfährt viel, von Genes und Maidas gemeinsamen Leben, aber das sich ihr Charakter durch den Blickwinkel verschiedener Person grundlegend ändern würde und Gene gar mit einem nahezu unbekannten Menschen konfrontiert wäre, konnte ich so nicht erfahren. Generell ist die Handlung dieses Romans schwer zu greifen, auch ganz am Schluss kann ich noch nicht genau sagen, von was dieses Buch eigentlich handelt. Es lässt mich zum Teil ein wenig ratlos zurück.

    Auch hatte ich am Anfang Probleme, die Figuren und ihre Namen richtig zuzuordnen, weil sie sich in gewisser Weise alle ähneln. Zudem scheint die Autorin eine Vorliebe für relativ lange und mitunter auch verschachtelte Sätze zu hegen. An sich kein Problem, aber es dauert doch recht lange, bis man so richtig im Roman angekommen ist und das Lesen auch wirklich eine Bereicherung darstellt. Als weiteres Manko empfinde ich, das nirgendswo das Alter von Gene zu erfahren war. Natürlich kann das Absicht sein, denn der körperliche Zerfall ist nicht an ein bestimmtes Lebensalter geknüpft, und doch hätte es mir geholfen, Gene als Charakter greifbarer zu machen. Man sieht, ich tue mich etwas schwer und so letztlich auch mit der Bewertung für dieses Buch …

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    janein
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