Die Unsterblichen

Roman

Chloe Benjamin

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4.5Sterne
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Wie würdest du leben, wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst? Sommer 1969: Wie ein Lauffeuer spricht sich in der New Yorker Lower East Side herum, dass eine Wahrsagerin im Viertel eingetroffen ist, die jedem Menschen den Tag seines Todes...

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Kommentare zu "Die Unsterblichen"

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  • 4 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miss Norge, 28.10.2018

    "Die Unsterblichen“ ist ein ungewöhnlicher Roman, auf den man sich als LeserIn einlassen muss, um das Grundthema aus den verschiedenen Perspektiven zu verstehen. Im Jahre 1969 sind die vier Geschwister Varya (13 Jahre), Daniel (11 Jahre), Klara (9 Jahre) und Simon (7 Jahre) neugierig, da sie von einer Frau gehört haben, die als Wahrsagerin ihren Kunden deren Todesdatum mitteilen kann. Unschlüssig, ob sie es wirklich wissen wollen, machen sie sich mit ihrem ersparten Geld auf den Weg und werden nacheinander von der Dame in die Wohnung gebeten. Sie sagt allen, auf den Tag genau, wann sie sterben werden, doch einerseits wollen die Kinder es glauben, andererseits sind sie viel zu jung um das ganze Ausmaß der Aussage ab- und einschätzen zu können. Im folgenden Verlauf des Buches werden in längeren Abschnitten die Lebensläufe der einzelnen Geschwister erzählt und wie sie leben bis zu dem besagten Datum. Sie erinnern sich immer an die Angabe der Wahrsagerin, ihr ganzes Leben lang und doch geht jeder auf seine eigene Art und Weise damit um. Hier stellte sich mir als Leserin auch die Frage, wenn es ginge, würde ich mein Todesdatum wirklich wissen wollen? Mit jeder Lebensgeschichte von einem der vier Geschwister hat sich meine Meinung geändert. Wenn man es weiß, lebt man intensiver, hemmungsloser oder bewusster? Tut man Dinge schneller die man gerne tun möchte, die man aber immer für später aufgeschoben hat? Interessieren einen noch Meinungen der Anderen, oder denkt man sich, egal, ich mache was und wie ich es will? Wenn man es nicht weiß, lebt man einfach weiter wie bisher, von Tag zu Tag, lässt sich durch den stressigen Alltag treiben, traut sich nicht Dinge zu tun oder Reisen zu unternehmen, die man sich vielleicht jetzt nicht leisten kann, für die es aber irgendwann zu spät sein wird. Wie intensiv sich die verschiedenen Charaktere mit ihrem jeweiligen Datum vor Augen auseinandersetzen, hat die Autorin Chloe Benjamin sehr gut umgesetzt. Ihr Schreibstil macht zwar manchmal Sprünge, die ich erst nach den folgenden 4-5 Sätzen einordnen konnte, aber trotz allem hat sie die Sichtweise auf manche Dinge mir als Leserin sehr nahe gebracht. Am meisten berührt hat mich der weitere Werdegang des jüngsten Bruders Simon, der seinen Geschwistern nie verraten hat, wann es ihn treffen könnte. Er war damals viel zu jung um die Tragweite der Aussagen zu erfassen, doch er hat sie nie vergessen oder verdrängen können. Ein außergewöhnlicher Roman mit einem sehr nachdenklich stimmenden Plot. Nach der letzten Seite klappte ich das Buch zu und die Gedanken kreisten weiter, wie ich damit umgehen würde. Meine Erkenntnis, ich kann es nicht sagen, da ich wahrscheinlich nie daran glauben könnte, wenn es mir gesagt werden würde, aber Gedanken macht man sich trotzdem, wenn der besagte Tag immer näher rückt. Man soll nie, nie sagen.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tany B., 30.10.2018

    Würdest du das Datum deines Todes wissen wollen, wenn Du die Möglichkeit dazu hättest?

    Varya, Daniel, Klara und Simon sind Geschwister und wachsen in New York auf. Sie hören von einer Wahrsagerin, die Leuten ihr Todesdatum voraussagen kann. Mit ihrer kindlichen Naivität machen sie sich auf, um sie suchen. Sie bekommen ganz unterschiedliche Voraussagen. Werden sich die Prophezeiungen erfüllen? Und was macht das mit einem Menschen, wenn man einen frühen Tod vorausgesagt bekommt? Lebt man sein Leben dann anders?

    Diese Anfangsszene im Buch hat mich sehr fasziniert. Schon nach wenigen Seiten wusste ich: das wird gut. Der Leser begleitet die Familie von 1969 bis in die heutige Zeit. Auch wenn die Geschwister nicht richtig an die Prophezeiung glauben, so begleitet sie sie doch durch ihr Leben. Ich will nicht zu viel über die Handlung verraten, aber ich hatte oft Gänsehaut beim Lesen. Die Art, in der die Handlung erzählt wird, ist richtig gut konstruiert. Ich glaube, jeder Leser wird die Geschehnisse ein Stück weit unterschiedlich interpretieren. Und keine Angst: es rutscht nicht ins esoterische oder Übernatürliche ab.

    Umso weiter die Handlung fortschreitet, desto mehr tauchen philosophische Fragen auf: was ist ein lebenswertes Leben? Ein langes? Oder ein erfülltes? Ein selbstbestimmtes? Oder ein sicheres?

    An manchen Stellen hätte ich vielleicht gerne noch ein wenig mehr über einige der Charaktere erfahren. Es werden nicht alle Fragen beantwortet, aber das macht auch zum Teil den Charme des Buches aus.

    Mir hat dieser Roman sehr gefallen und ich habe ihn zwischendurch nur widerwillig aus der Hand gelegt. Die Autorin Chloe Benjamin ist noch so jung – ich bin sehr auf weitere Bücher von ihr gespannt.

    PS: Übrigens ist das Buch wunderschön gestaltet, die Punkte auf dem Cover schimmern golden. Ein Schmuckstück für das Bücherregal.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nadine L., 28.10.2018

    Das Cover ist wunderschön und hat mich gleich an den Herbst erinnert, wo die Bäume jetzt auch so aussehen.

    Der Schreibstil hat mich sofort gefangen genommen. Das Buch enthält 4 Handlungsstränge, die aber gut getrennt sind. So kommt man nicht durcheinander. Ich habe eigentlich mit mehreren Handlungssträngen immer wieder das Problem, dass ich durcheinander komme. Das ging mir bei diesem Buch nie so.

    Ich fand es sehr spannend zu lesen, wie sich die Charaktere entwickeln und ganz andere Richtungen einschlagen. Gerade durch die verschiedenen Handlungsstränge kommt dies sehr gut zum Ausdruck.

    Immer wieder kam bei mir die Frage auf, was würde ich machen, wenn ich meinen Todestag kennen würde. Ich finde, dass dieses Buch doch sehr zum nachdenken anregt und man kommt ganz automatisch ins grübeln, wie man selbst wohl leben würde.

    Auf jeden Fall ist es mal eine andere Geschichte, als die, die man heutzutage in den meisten Büchern findet.

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    janein
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