Dunkles Arles

Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc (5)

Cay Rademacher

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3Sterne
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Ein dramatisches Katz-und-Maus-Spiel in den malerischen Gassen von Arles - Der fünfte Fall für Capitaine Roger Blanc

November in der Provence: Capitaine Roger Blanc und die Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre verabreden sich zu...

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Kommentare zu "Dunkles Arles"

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  • 2 Sterne

    5 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gelinde R., 03.06.2018

    Dunkles Arles, von Clay Rademacher

    Cover:
    Passend zum Handlungsort.

    Inhalt:
    Capitaine Roger Blanc plant ein gemeinsames Liebeswochenende, in Arles, mit seiner Geliebten Aveline, der Frau des Staatssekretärs.
    Doch dann kommt alles ganz anders.
    Aveline wird Zeugin eines Mordes und entgeht dabei nur selber knapp dem Tod. Der Täter entreißt ihr dabei ihre Tasche mit wichtigen Dokumenten.
    Somit kennt er erstens nun ihre Identität und zweitens muss Abeline diese Dokumente unbedingt vor ihrer Abreise wieder an sich bringen.
    Also machen sich Blanc und Aveline undercover auf, um diese zurückzuholen.
    Dabei geraten sie in einen Strudel aus Korruption und Vertuschung.

    Meine Meinung:
    Also hier habe ich mich sehr bald gefragt, was das ganze überhaupt soll.
    Blanc, normalerweise anscheinend ein guter und kompetenter Flic, scheint hier alle Vernunft in den Wind zu schießen und nur noch blind für sein Geliebte zu agieren.
    Sie jagen dieser Tasche nach, obwohl Aveline nicht einmal sagt was darin ist.
    Und dann glauben sie wirklich, dass der Mörder die Tasche irgendwohin stellt, oder sie ständig mit sich herumträgt und nur darauf wartet, dass die beiden sie abholen? Wenn da brisante Sachen drin sind, würde er die doch sofort für sich nutzen (was er mit einem Bild ja auch mach), aber sonst wäre die Tasche doch weg.
    Egal, es geht auch sonst total unglaubwürdig und unrealistisch und für mich unlogisch weiter.
    Blanc wittert hinter allem und jedem Verfolger und Beobachter, er leidet regelrecht unter Verfolgungswahn, dann lässt er sich aber im falschen Moment überrumpeln. Es gibt wilde Verfolgungsjagden bei denen ich mich frage was das soll, so unnötig und unvernünftig.
    Oder er geht mit seiner Geliebten flanieren, einkaufen oder in Lokale, und er bezahlt mit seiner Kreditkarte womit seine Daten überall hinterlegt sind.

    Der Schreibstil ist flüssig, dabei wird aber sehr viel umschrieben oder beschrieben. Jede Bewegung, jede Handlung auch die Orte, Lokalitäten und Menschen werden sehr ausführlich beschrieben. Dadurch wird es für mich oft zu ausführlich und dadurch zäh und langatmig.

    Zwischendurch blitzen gute Anklänge durch, als es um Korruption und die Organisation der „Rechten Szene“ geht. Aber das ist zu sehr durch die schwache Handlung und die inkompetente Handlungsweise von Blanc überdeckt.

    Autor:
    Clay Rademacher geb. 1965, ist freier Journalist und Autor. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Salon-de Provence in Frankreich.

    Mein Fazit:
    Mich konnte das Buch absolut nicht überzeugen.
    Die Personen, die Handlung und die Erzählweise.
    Deshalb 2 Sterne.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    HS, 15.06.2018

    Ein schicksalhaftes Wochenende in Arles – ein etwas anderer Regionalkrimi, der mich gut unterhalten hat

    „Spuren verwischen, einen Todesfall verschleiern, Ermittlungen behindern, Polizisten täuschen – Blanc verstieß in dieser dunklen Stunde gegen alles, was er in mehr als zwanzig Jahren Karriere heiliggehalten hatte.“ (S. 322)

    Meine Meinung:
    „Dunkles Arles“ ist der mittlerweile fünfte Fall für Capitaine Roger Blanc. Obgleich ich die Vorgänger allesamt noch nicht kenne, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, in diesen Fall hineinzufinden. Es beginnt beschaulich und überschaubar: Roger Blanc trifft sich mit seiner Geliebten Aveline im historischen Amphitheater von Arles. Ausgerechnet hier ereignet sich ein brutaler Mord – mit Aveline als einziger Augenzeugin. Das Problem ist „nur“, dass niemand etwas von Avelines Anwesenheit hier in Arles erfahren darf, denn dann würde ihr Mann, der Staatssekretär Vialaron-Allègre (der Blanc das Leben bislang sehr schwer gemacht zu haben scheint), sofort Verdacht schöpfen. Also spielt Blanc den einzigen Augenzeugen und manövriert sich damit selbst in den Fokus des stümperhaften und zutiefst unsympathischen Commissaire Alphonse Lizarey…

    Der Ausgangspunkt dieses Krimis ist also schnell umrissen und begründet eine sehr interessante Besonderheit: Blanc und Aveline müssen hier unter Zeitdruck und im Geheimen auf eigene Faust ermitteln, ohne dabei auf die Ressourcen von Polizei oder Justiz zurückgreifen zu können. Dies sorgt dafür, dass Blanc und Aveline mehr als einmal auf ungewöhnliche „Ermittlungsweisen“ zurückgreifen müssen, mehrfach auch mehr als nur im juristischen Graubereich, wobei insbesondere die Untersuchungsrichterin Aveline einen erstaunlich ausgeprägten Hang zur Gefahr und zum Verbotenen aufweist. Für Spannung sorgt Cay Rademacher dadurch, dass Blanc nicht nur in den Fokus von Lizarey geraten ist, sondern auch in den Fokus der eigentlichen Täter. Für die beiden „Freizeit“Ermittler wird es mehr als einmal brandgefährlich – und teilweise auch richtig knapp! Mir hat dieses Katz- und Maus-Spiel sehr gut gefallen!

    Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat ist der wortgewaltige, sehr bildhafte Schreibstil des Autors, der bei mir während des Lesens immer wieder eindrucksvolle und atmosphärische Bilder im Kopf hat entstehen lassen (z.B. S. 183: „Der Fluss war so schwarz wie ein gewaltiger Riss, der in der Erde klaffte. Nebel hatte die Gebäude am Quai eingehüllt, alte, müde Häuser, die sich in eine weiße Decke gewickelt hatten.“). Und auch die manchmal etwas flappsige Ausdrucksweise gefällt mir durchaus gut („sein Freund sah aus wie die personifizierte Langeweile“ – S. 14).

    Eine weitere Stärke dieses Buches sind für meinen Geschmack die extrem atmosphärischen Schauplätze, wie etwa die unterirdischen Gewölbe, der historische Friedhof („les alyscamps“) oder auch die imposante Klosterruine von Montmajour. Hier habe ich beim Lesen regelrecht Fernweh bekommen. Eine Karte von Arles auf der Umschlaginnenseite hilft den Lesern dabei, sich in Arles „zurechtzufinden“.

    Einen kleinen Punktabzug gibt es von mir allerdings für das Finale: Es war zwar spannend, actionreich und in Teilen durchaus überraschend, aber die (nachvollziehbare!) Aufklärung aller Zusammenhänge ging mir persönlich dann irgendwie doch ein bisschen zu schnell. Hier hätten es ruhig noch ein paar Seiten mehr sein dürfen.

    FAZIT:
    Ein etwas anderer Krimi, der mich mit viel Atmosphäre und einem verzwickten Katz-und-Maus-Spiel sehr gut unterhalten hat.

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    janein
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