Ein Haus voller Träume

Roman

Fanny Blake

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In ihrem Haus in den andalusischen Bergen wartet Lucy auf ihre Geschwister Jo und Tom. An diesem Wochenende müssen sie sich von ihrem "Haus der Träume" verabschieden, dem Haus, in dem sie ihre Kindheit verbrachten und das nach dem Tod der Mutter...

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  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gabi R. - GabisBuecherChaos, 04.08.2017

    In Andalusien wartet Lucy auf ihre Geschwister, denn sie müssen sich nicht nur vom *Haus der Träume* verabschieden, sondern auch endgültg von ihrer vor Kurzem verstorbenen Mutter. Nach deren Wunsch soll das Haus verkauft werden. Viele Fragen tauchen ebenso auf wie wundervolle Erinnerungen.

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich dieses zweite Werk der Autorin kennenlernen und habe mich nicht nur in das Cover *träum, sondern auch in den Schreibstil verliebt, der sehr flüssig und fesselnd ist.

    Die Geschichte ließ mich träumen, machte mich nachdenklich und hielt mich bis zum letzten Punkt gefangen, sodass ich gespannt bin, was Fanny noch schreiben wird. Das macht sie sehr bildhaft, ich fühlte mich sofort wohl in dem Haus und in Andalusien sowieso.

    Die Figuren sind liebenswert, aber auch zum *in die Tonne klopfen*, eben wie aus dem richtigen Leben gegriffen, auch wenn Manches doch sehr dem echten Leben widersprach, weil einfach zu harmonisch, trotz allem Chaos, das irgendwie dennoch zur Geschichte passt und mich auch immer wieder lauthals lachen ließ.

    Vielen Dank für dieses zauberhafte Buch, das nun mein Regal schmücken darf. Volle Punktzahl.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lena, 07.08.2017

    Hope ist nach kurzer Krankheit in London gestorben, wo sie von ihrer jüngsten Tochter Lucy gepflegt wurde. Die Einäscherung hat bereits stattgefunden und das Testament wurde eröffnet. Anlässlich Hopes Geburtstag finden sich Freunde und Verwandte, vor allem aber die drei Geschwister in ihrem Haus in Andalusien ein, wo sie als Kinder aufgewachsen sind.

    Lucy, die als selbstständige Köchin, schon immer der Mutter in ihrem Bed & Breakfast ausgeholfen hat, bereitet alles für die Abschiedsfeier vor und wartet auf ihre älteren Halbgeschwister. Sie ist diejenige, die am meisten an ihrem alten Zuhause hängt.
    Tom reist zusammen mit seiner auf den ersten Eindruck sehr oberflächlich wirkenden, perfektionistischen Ehefrau Belle und den beiden Söhnen Ethan und Alex im Teenageralter an. Er ist wenig begeistert von Hopes Art, Abschied zu nehmen und möchte die ganze Zeremonie sowie den Verkauf des Hauses schnellstmöglich vorantreiben.
    Die älteste Tochter Jo trifft als letztes aus London zusammen mit ihrer vierjährigen Tochter Ivy ein. Auf dem Flug nach Malaga ist Jos Koffer verloren gegangen, in dem die sterblichen Überreste von Hope enthalten sind, die in den Wäldern Andalusiens verstreut werden soll.

    Die Geschwister, die alle von unterschiedlichen Vätern sind, haben das Haus in gleichen Teilen geerbt und zusätzlich hat Mutter Hope den dreien noch jeweils eine Überraschung als Abschiedsgeschenk hinterlassen, dass sie bei der Familienfeier lüften sollen.
    Während Jo hofft endlich zu erfahren, wer ihr leiblicher Vater ist, den ihr die Mutter all die Jahre vorenthalten hat, hofft Tom nur, dass er das Geld, das er seiner Mutter vor Jahren geliehen hat zurückbekommt.
    Lucy dagegen wird vielmehr von ihrem Ehemann Art überrascht, der ihr ein Geständnis zu machen hat. Die Ehe der beiden leidet unter der ungewollten Kinderlosigkeit.

    Der Roman handelt an einem verlängerten Wochenende im "Casa de Suenos". Es ist ein Familientreffen von Geschwistern, an welchem sie so manches ungesagte Detail aus der Vergangenheit ihrer Mutter enthüllen werden.
    Alle Protagonisten - sogar die zunächst etwas unleidlich wirkende Belle - sind vielschichtig und sympathisch, so dass es beim Lesen Freude macht, die Charaktere, ihre Hintergründe und nicht zuletzt die exzentrische Hope selbst aus Erzählungen und Erinnerungen kennenzulernen.

    Anders als in vielen Familiengeschichten, die ich schon gelesen habe, werden im "Haus der Träume" keine versteckten Tagebücher oder Aufzeichnungen Verstorbener entdeckt und hochdramatische, brisante Familiengeheimnisse gelüftet. Es ist ein Geschwistertreffen an dem Ort, an dem sie aufgewachsen sind und an dem sie glücklich waren, bis sie alle nacheinander gezwungen wurden aufgrund einer vermeintlich besseren Schuldbildung nach England zu gehen und dort ihren Weg zu finden. Sie nehmen in Andalusien Abschied von einer Mutter, die ihnen zwar viele Freiheiten ließ, es ihnen aber letztlich nicht immer leicht gemacht hat und vielleicht auch zu wenig gezeigt hat, wie sehr ihre Kinder geliebt hat.
    Vor Ort erfahren sie endlich mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter und ihrer eigenen Herkunft.
    Es ist ein sehr authentischer Roman, der eine interessante Frau porträtiert und eine Familiengeschichte an dem wunderschönen Schauplatz Andalusien erzählt.

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    janein
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