Franz oder gar nicht, Nikola Hotel

Franz oder gar nicht

Roman

Nikola Hotel

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Manche mögen's heiß!

Ausgerechnet dem berühmten und äußerst attraktiven Fernsehkoch Raphael Franz bricht die junge Anästhesistin Jo während der Narkose einen Schneidezahn ab. Zu dumm, dass sie mit ihren Versuchen, sich zu entschuldigen, alles...

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    Elke S., 02.02.2017

    Leckoballo - Ich hätte auch gerne Schaf mit dir gegessen!

    Nikola Hotel hat mich mit ihrem locker, humorvollen Roman „Für immer und Emil" bereits super gut unterhalten und deshalb habe ich mich sehr auf diesen neuen Roman gefreut, der sicher ebenso leichte, kurzweilige Unterhaltung bietet und für gute Laune sorgt, wie der Vorgänger.

    Abdomen, und das morgens um halb drei, ausgerechnet bei Anästhesistin Jos erstem 24-Stundendienst, ist es da ein Wunder, dass wenn man, zudem noch gehetzt, einmal danebengreift? Ein Wunder nicht, aber vielleicht Schicksal, denn ohne, dass sie dem berühmten und äußerst attraktiven Fernsehkoch Raphael Franz während der Narkose einen Schneidezahn abbricht, hätten sich die beiden wohl nie näher kennengelernt. Eigentlich wollte sich Jo, von Schuldgefühlen geplagt, schlicht bei ihm entschuldigen, doch der Zufall und auch der kochende Raphael machen ihr das alles andere als leicht.

    Als Leser darf man Jo begleiten, die sich erst einmal immer tiefer ins Chaos und in Schuldgefühle reitet. Erst den restlichen Zahn fast verloren, dann aus Panik noch ein paar gemeine Tropfen verordnet, dank der lästigen Schwägerin auch noch über die Schweigepflicht hinweggesetzt und dann aus einem blöden Zufall auch noch aufs Auto gerumst, gibt es hier überhaupt noch einen Ausweg? Nicht mehr aus dem Weg gehen kann sie dem geplagten Raphael, als die Klinik auch noch ausgerechnet das Sommerfest in seinem Lokal ausrichtet. Schmiedet er schon Rachepläne, würde er ihr sogar am liebsten Gift ins Essen mischen, wenn er sie entdeckt? Wer wissen will, was der wirklich denkt, wie schwer er es Jo machen wird und warum Rache bei einem Spitzenkoch extrem kalt und heiß kann, der muss selber lesen.

    Die sich turbulent entwickelnde Liebesgeschichte wird mit Ausschnitten aus der Biografie des Spitzenkochs, die einen oft schmunzeln lassen, ich denke nur einmal an die Streiche, die sich Köche ausdenken können, Beschreibungen seiner Kochshow im Fernsehen, die einem den Mund regelrecht wässrig machen, und witzigen Berichten vom Familienleben, dem sich Jos jüngerer Bruder durch originell erfundene schwere Erkrankungen wie „vegetative Idiopathie“ oder „essenziellen Vegetarismus“ am liebsten jedes Mal entzieht, gewürzt und zu einem gelungen Gesamtpaket geschnürt.

    Der locker, leichte Schreibstil der Autorin hat mich auch hier wieder von Anfang bis Ende regelrecht durch die Seiten fliegen lassen. Klar ist vielleicht einiges etwas überzeichnet, aber man bekommt eine Geschichte geboten, die von Situationskomik geradezu sprudelt und dadurch für ganz viel gute Laune sorgt. Gelungene Dialoge, witzige Sprüche, einfallsreiche Fettnäpfchen, hier macht Lesen, einfach einmal so zum Abschalten, so richtig Spaß. Ich mag ab und an genau so einen Roman, einfach durch die Seiten kichern, nicht Nachdenken müssen und vor allem keine schnulzige Liebeskomödie, die man sonst bei Frauenromanen durchaus auch geboten bekommt. Hier gibt es eine Liebelei, nett beschrieben. Mit ein Grund, warum mir die Geschichten von Nikola Hotel so gut gefallen, ist, dass sie ohne ausschweifende Sexszenen auskommt, die sind nämlich ebenfalls nicht nach meinem Geschmack.

    Die Charaktere sind gelungen dargestellt. Jo ist keine überkandidelte Ärztin, ganz im Gegenteil, ab und an dürfte sie sogar etwas mehr Selbstvertrauen haben. Sie war mir von Anfang an sehr sympathisch. Etwas tollpatschig, aber überaus liebenswert, schlendert sie durchs Leben. Kochen ist nicht ihre Stärke, aber da muss sie sich ja bei einem Mann wie Raphael auch künftig keine Sorgen mehr machen. Der äußerst attraktive Mann lebt für seine Kochleidenschaft und für ihn ist “Schmackofatz“ Essen wohl sogar noch eine Steigerung von Genuss. Dass ihm die Damen zu Füßen liegen, scheint ihn wenig zu interessieren, eher ganz im Gegenteil. Auch die Nebendarsteller sind einfallsreich gezeichnet. Die resolute, etwas nervige Schwägerin Silke war mir anfangs nicht besonders sympathisch. Aber spätestens nach ihrem Auftritt als „Oralchirurgin Silke Catsan“, zeigt sie immer mehr, dass Jo sich auf sie verlassen kann. Witzig war auch Jos Mama, die stets um die gute Garderobe ihrer Tochter besorgt ist, und Bruder Claude, der auf der Suche nach der bahnbrechenden App so durchs Leben tingelt. Kollegin Gaby hat ebenfalls für unterhaltsame Turbulenzen und witzige Handynachrichten gesorgt.

    Es geht um einen beliebten Fernsehkoch, da dürfen Rezepte im Anhang ja fast nicht fehlen. Ich muss das in einem Roman nicht haben. Hier musste ich aber schmunzeln, denn die Idee, dass man als Zuckerchen das Rezept für das Tomatensugo bekommt, das bei Jo´s einzigem Versuch, etwas aus seiner Fernsehsendung nach zu kochen nach zweimal Anbrennen schließlich auf den Küchenfliesen landet, ist witzig und passend.

    Alles in allem ein humorvoller, leichter Roman, der eine nette Liebesgeschichte rund um sympathische Charaktere und die Leidenschaft fürs Kochen spinnt. Wer einen Roman sucht, der für gute Laune sorgt und zum Abschalten dient, und dabei nicht alles nach Realität und Tiefgang hinterfragt, wird sicher große Freude haben. Noch 5 Sterne und meine Leseempfehlung.

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    janein
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