Gustafssons Jul

Eine schwedische Weihnachtsgeschichte

Lars Simon

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Zum Fest der Liebe möchte der 81-jähri ge Carl-Johann seine Familie um sich haben. Es herrscht die Ruhe vor dem Weihnachtssturm - doch keiner ahnt das ...

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Kommentare zu "Gustafssons Jul"

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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    fantafee, 20.12.2017

    Ein sakrales Ölgemälde eines niederländischen Malers des achtzehnten Jahrhunderts, steht am Anfang dieser Geschichte. Es strahlt etwas magisches aus und bringt die Geschichte sozusagen ins Rollen.

    Carl-Johann Gustafsson (81), wohlhabender Kunsthändler im Ruhestand, hat sich seit dem Tod seiner geliebten Frau immer weiter zurück gezogen. Das Machtvakuum, das er zurück lies, brachte auch genug Raum für Zwist und Missgunst unter seinen Nachkommen. Jetzt, nach zehn Jahren, erkennt er eine Veränderung in sich und sieht sein Leben mit anderen Augen. Er spürt deutlich, dass eine Entscheidung ins Haus steht. An einem klaren Morgen hat er einen genialen Einfall.
    Carl-Johann Gustafsson lädt seine Familie auf sein Landgut, um dort gemeinsam das Weihnachtsfest zu feiern. Ein wirklich schöner Gedanke, wenn da nicht die liebe Familie wäre.
    Eher widerwillig, misstrauisch und mit intigranten Plänen bepackt reisen sie an: die Söhne, Schwiegertöchter, Enkel und Urenkel. Allein Enkelin Susanna, eine bis jetzt von allen wenig beachtete Künstlerin scheint das Herz am richtigen Fleck zu haben.
    Sie ist es auch, die, als alles zusammenbrechen droht, weiss, wie man Weihnachten noch retten könnte.

    Ein wirklich zauberhaftes Bändchen, das uns hier Lars Simon geschenkt hat. Allein schon die Aufmachung ist auffallend und der silbrige Glanz über dem winterlichen Coverbild und dem goldgelben Titel verleihen ihm einen wertigen Eindruck. Die verspielten Details auf dem Cover, wie auch in Inneren, versprechen dem Leser mehr als nur schnelle Unterhaltung. Ich hatte den Eindruck, ich lese ein Kammerspiel oder eine Story von Agatha Christie. Eine etwas altmodische, aber heimelige Atmosphäre. Die Figuren wie auch Szenenorte sind überschaubar. Auch wenn hier klare Sterotypen präsentiert werden, die man einige davon manchmal richtig hassen könnte, bleibt es trotzdem überraschend realistisch. Solche Leute kennt man auch selbst. Interessant sind die Dialoge zwischen den Personen, verbal wie auch nonverbal, die einen nicht nur unterhalten sonder auch immer wieder nachdenklich stimmen. Bei nur 173 Seiten geht es ziemlich flott voran, doch an manchen Stellen verweilt der Autor und schenkt dem Leser ein paar wunderbare Beschreibungen, bei denen man förmlich selbst sieht, hört, riecht und schmeckt.
    Wie auch schon bei anderen Werken des Autors, hätte ich mir mehr Seiten gewünscht, doch hat er auch in der Kürze eine klare Botschaft hinerlassen. Ein Gefühl von Liebe und Hoffnung, die durch diese kleine Geschichte in einem angezündet wurde. Ein wunderbarer Gedanke, ganz besonders zu Weihnachten.

    Deshalb empfehle ich allen, die noch einem lieben Menschen, ein herzerwärmendes Geschenk machen möchten, diese kleine Weihnachtsgeschichte.

    Für Schwedenfans ein absolutes Muss!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    HS, 18.12.2017

    Ein modernes kleines Weihnachtsmärchen

    „Die ganze Sippe passte zu Weihnachten wie der Teufel zum Weihwasser.“ (S. 87)
    „Doch vielleicht besaß Weihnachten ja eine Macht, die alle unterschätzt hatten“ (S. 148)

    Meine Meinung:
    Autor Lars Simon, immer ein Garant für humorvolle Unterhaltung, entführt seine Leser einmal mehr nach Schweden (wo er selbst sechs Jahre mit seiner Familie gelebt hat) in die verschneite Einöde des herrschaftlichen Landsitzes der Familie Gustafsson, denn Familienoberhaupt Carl-Johann hat nach Jahren der Einsamkeit die ganze Sippe zum gemeinsamen Weihnachtsfest geladen.

    Im Gegensatz zu den Büchern der „Torsten & Rainer“-Reihe oder den beiden „Lennart Malmkvist“-Krimis ist der Humor, ja die ganze Geschichte um Gustafssons Weihnachtsfest deutlich „leiser“ und dezenter. Natürlich gibt es auch hier feine Noten von Humor, aber insgesamt hat diese Geschichte wirklich etwas Besinnliches an sich, auch wenn sie von einer ganz und gar „unbesinnlichen“ Familie erzählt, in der fast jeder seine Geheimnisse, Sorgen und Nöte hat. Entsprechend unharmonisch verlaufen die zwei gemeinsamen Tage vor Weihnachten, nimmt die Gereiztheit immer weiter zu und entlädt sich passender Weise kurz vor dem Fest zu einem reinigenden Gewitter.

    Hierbei könnte man den Namen Gustafsson auch durch Meier, Müller, Schmidt oder jeden beliebigen Familiennamen ersetzten. Denn wer hat es noch nicht erlebt, dass zu Weihnachten die Nerven blank liegen und die Stimmung alles andere als besinnlich ist. Doch diese Geschichte wäre keine Weihnachtsgeschichte, wenn nicht alle Beteiligten doch noch zur „Besinnung“ kommen würden und sich die Familie endlich bewusst wird, wie wichtig und schön es doch ist, überhaupt eine Familie zu haben.

    Nach den rund 170 Seiten dieser „kleinen“, aber feinen Geschichte habe ich dieses liebevoll gestaltete Büchlein (am Ende findet sich übrigens ein Stammbaum der Gustafssons!) mit einem wohligen Gefühl im Bauch zur Seite gelegt und war ein deutlich spürbares bisschen weihnachtlicher eingestimmt als noch zuvor.

    FAZIT:
    Ein wunderbarer Beweis, dass auch Geschichten mit leisen Tönen und ohne Spannung, Action oder große Dramatik bestens unterhalten und zum Nachdenken anregen können.

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    janein

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