Ich, Ophelia

Roman

Lisa Klein

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Kommentare zu "Ich, Ophelia"

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  • 5 Sterne

    Alina H., 05.12.2018

    Ophelia aus dem Stück Hamlet erhält hier nun ihre eigene Stimme und Geschichte. Und die Umsetzung ist wirklich gut gelungen.

    »Ich war von Anfang an ein mutterloses Mädchen. Lady Frowendel starb bei meiner Geburt, so blieben auch mein Bruder Laertes und mein Vater Polonius ohne ihre Fürsorge«, erinnert sich Ophelia, die im Alter von acht Jahren an König Hamlets Hof kam, wo der Vater ein Ministeramt übernahm.
    Ophelia ist jung, ungestüm, gebildet und anders als andere junge Frauen. Kein Wunder, dass sie der Königin Gertrud bald auffällt und sie alsbald zu deren Lieblingszofe wird. Aber auch ihr Sohn Hamlet wirft ein Auge auf die junge Frau und schon bald entsteht eine Liebe, die nicht folgenlos bleiben kann. Denn die Unterschiede sind einfach zu groß.
    Doch auch wie im Stück, passiert hier, was passieren muss, nach dem Mord an Hamlets Vater verändert sich alles. Hamlet wird wahnsinnig und stirbt, Ophelia geht ins Wasser. Doch was geschah dann? Bis hier hin kennen wir all das? Doch soll das schon das Ende sein?

    Mein Fazit:
    Oh, dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Je mehr ich als Zusammenfassung schrieb, desto mehr dachte ich, ich würde gerne noch so viel mehr sagen, aber dann verrate ich, was das Buch so besonders macht. Die Autorin hat sich hier in eine Frau hineinversetzt, die niemals wirklich sie selbst sein durfte, doch sie gibt nicht auf, die zu sein, die ihr bestimmt ist zu sein.
    Sie ist kämpferisch, klug und gebildet. Heute sagen wir: ist nichts Neues. Aber zur damaligen Zeit wäre es nicht einfach gewesen. Dies hat die Autorin super umgesetzt. Sehr authentisch.
    Zudem war Ophelia durch Shakespears Stück ein Lebensweg vorherbestimmt, denn die Autorin auch aufgriff, aber anders beendet, und so eine ganz ausgezeichnete Geschichte konstruiert.

    Ich kann dieses Buch empfehlen :)

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    janein
  • 5 Sterne

    Rabentochter, 05.12.2018

    Wundervolle Ergänzung

    Shakespeares Hamlet ist sehr bekannt und beliebt. Lisa Klein hat sich nun Hamlets Geliebte geschnappt und ihr eine eigene Geschichte gegeben. In dem Roman „Ich, Ophelia“ erfährt der Leser mehr über Ophelias Leben, über die Zeit vor Hamlet und die Zeit danach, denn Klein lässt ihre Heldin nicht ertrinken, sondern ihren Tod nur vortäuschen und anschließend fliehen.
    Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Ich mochte, was Lisa Klein mit und aus Ophelia gemacht hat. Sie hat eine starke Heldin geschaffen, die versucht, sich treu zu bleiben. Die ihren eigenen Kopf hat und diesen auch gern durchsetzen möchte – immer mit den besten Absichten. Dies gelingt mal mehr, mal weniger gut.
    Auch die restlichen Figuren sind gut getroffen, was daran liegen mag, dass Klein sich sehr gut mit Shakespeares Drama auskennt. Die Haupthandlung ist dem Drama nachempfunden. Somit weiß man bereits, was auf einen zukommt, wie es weitergeht, was Ophelia durchmachen muss. Dennoch fesselt der Schreibstil so sehr, dass man hofft, fleht, der Handlungsverlauf möge ein anderer sein. Man ist kurz davor, selbst ins Buch zu springen und Figuren umzustimmen, ihnen die Meinung zu sagen oder sie zu retten (vor anderen Figuren oder ihren eigenen Fehlern).
    Das Ende, das Klein für Ophelia auserkoren hat ist stimmig und fügt sich gut in die Gesamthandlung ein. Es schließt schlüssig an die vorangegangenen Ereignisse an und lässt auch bei Ophelia weitere Entwicklungen ihrer Figur zu. Gerade letzteres finde ich immer wichtig und spannend.

    Fazit: Eine rundum gelungene alternative Version von Ophelias Vita.

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    janein
  • 4 Sterne

    Dreamworx, 08.12.2018

    aktualisiert am 08.12.2018

    1601. Ophelia kommt als 8-jähriges Mädchen nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater Polonius an den dänischen Königshof, wo sie als junge Frau Zofe unter der Fittiche von Königin Gertrud wird, als Prinz Hamlet sie das erste Mal wahrnimmt und sich in sie verliebt. Auch Ophelia findet Gefallen an dem jungen Mann und schnell sind beide in Liebe entflammt, was leider nicht ohne Folgen bleibt und Ophelia den Tod bringt…
    Shakespeares Werk „Hamlet“ ist ein Meisterstück der Tragödie und erfreut sich damals wie heute großer Beliebtheit in der Theater- und Filmwelt. Die Autorin Lisa Klein hat sich in die Höhle des Löwen gewagt und mit ihrem Buch „Ich, Ophelia“ eine interessante adaptierte Version vorgelegt, die diesmal ausschließlich Ophelia zu Wort kommen lässt und auch den Ausgang von Shakespeares Geschichte neu interpretiert. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, der Leser steht der Protagonistin Ophelia durch die Erzählung in Ich-Form sehr nah und erhält einen exklusiven Einblick in ihr Leben, ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Dies beginnt schon mit der Zeit, bevor sie an den dänischen Königshof kam und endet ganz anders, als man es als Kenner von Shakespeares Werken erwartet. Die Autorin hat sich jede nur mögliche Freiheit genommen, das Ende neu zu schreiben, wobei sie der doch eher kleinen Rolle Ophelia in Shakespeares Original die Hauptrolle gegeben hat und deren Sicht auf die Welt aus einer etwas moderneren Perspektive betrachten lässt. Dabei gelingt es der Autorin, den Spannungsbogen immer mehr zu steigern und den Leser bei der Stange zu halten.
    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und mit Leben versehen worden. Sie wirken individuell und realitätsnah, was es dem Leser leicht macht, sich in sie hineinzuversetzen. Ophelia ist eine kluge und wortgewandte Frau, die ihren eigenen Kopf sowie Wünsche und Ziele hat, die sie auch erreichen will. Für die damalige Zeit hätte man sie glatt als revolutionär empfunden, denn sie entspricht so gar nicht dem Typ Frau, den man sich als Leser für das 17. Jh. vorstellt. Diese ihre Art lässt sie aber auch in Schwierigkeiten geraten und macht die damaligen Standesunterschiede deutlich. Sie eckt mit ihrem Vater an und auch mit Hamlet hat sie kein so leichtes Spiel, am Ende treibt sie die Verzweiflung dazu, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen und Entscheidungen für sich zu treffen. Die übrigen Protagonisten sind eher Statisten in diesem Buch, denn das Augenmerk ist eindeutig auf Ophelia gelenkt, womit man als Leser hier gut leben kann.
    Als Fazit gilt: Auch als Shakespeare-Fan sollte man den Dingen Raum geben und die Möglichkeit, die Geschichte mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, ohne alles so bierernst zu nehmen. Shakespeares „Hamlet“ gilt heute als eine der größten Tragödien. Dagegen ist „Ich, Ophelia“ ein unterhaltsamer Roman, der eine Chance verdient und interessante Aspekte zeigt. Für Shakespeare-Liebhaber eine gelungene und etwas andere Sichtweise auf „Hamlet“. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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    janein
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