Im Grab schaust du nach oben, Jörg Maurer

Im Grab schaust du nach oben

Alpenkrimi

Jörg Maurer

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„Im Grab schaust du nach oben“ ist der neunte Alpenkrimi von Bestsellerautor Jörg Maurer – und für Kommissar Hubertus Jennerwein der bislang aufwühlendste Fall.

Auf dem Friedhof des idyllisch...

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Kommentare zu "Im Grab schaust du nach oben"

  • 3 Sterne

    7 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Martina E., 29.04.2017

    „Im Grab schaust du nach oben“ ist Band 9 der Kommissar Jennerwein-Krimi-Reihe von Jörg Maurer. Für seine Alpenkrimis wurde Jörg Maurer 2013 mit dem Radio-Bremen-Krimipreis ausgezeichnet.

    Zeit für die Beerdigung von Freund Hansi bleibt kaum. Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein und Polizeipsychologin Maria Schmalfuß sind wegen dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau im Sondereinsatz. Jennerwein mischt sich inkognito im Camp unter die Gipfelgegner und gerät plötzlich in Gefahr.

    Kopf- oder Blattschuss? Der Einstieg in die Geschichte ist trotz der „harten Fakten“ unterhaltsam. Wer ist das Opfer? Wer der Täter? Die beiden Fragen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Handlungswechsel. Mit Hansis Beerdigungswünschen und skurrilen Ereignissen wird eine Schippe Humor draufgelegt. Traditionen spielen eine große Rolle. Klar, dass trotz minutiöser Vorbereitung nicht alles glatt geht. Eine Ehrung hat ungeahnte Folgen. Der G7-Gipfel wird für verbrecherische Zwecke genutzt. Wie kann der Täter trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen seinen Plan durchsetzen? Es gibt nicht nur einen Fall, der beschäftigt. Die Handlungsstränge und Geschehnisse verwirren. Lange lässt sich kein Zusammenhang erkennen. Skurril ist, dass sich trotz hoher Polizei-Präsenz die Bösen scheinbar frei bewegen können. Wer plant was? Eskalationen sind vorprogrammiert. Jennerwein trügt sein Gespür nicht. Es ist so Einiges im Busch. Von den Ausmaßen ahnt selbst er nichts. Erzählstil, Sprache und Dialekt haben Unterhaltungswert. Es entsteht der Eindruck, dass eine Auflösung zu früh verraten wird. Spannung kommt über weite Strecken nur in kleinen Portionen auf. Ein bisschen zu schräg wird es mit einer Verbrecherorganisation und einer ganz neuen Taktik. Der Autor verliert sich in Abschweifungen. Ab dem zweiten Buchdrittel wirkt die Geschichte zeitweise langatmig. Die Seitenhiebe gegen Geheimdienste und Mafia werden auf die Spitze getrieben. Etwas mehr Gradlinigkeit hätte dem Plot gut getan. Im letzten Buchdrittel entsteht der Eindruck, dass Episoden aneinandergereiht sind. Der Showdown zum Schluss ist nicht so gelungen wie erwartet. Bei der Auflösung wurde zu sehr auf die dunkle verborgene Seite gesetzt. Sie ist nicht sehr glaubwürdig und zufriedenstellend.

    Cover und Titel weisen auf den unterhaltsamen Humor des Alpenkrimis hin. Farben und Kulisse erregen Aufmerksamkeit. Mehr Rätselhaftes und der Fokus auf Spannung und packende Szenen hätten der Geschichte wesentlich mehr Intensität verliehen. „Im Grab schaust du nach oben“ eignet sich gut als kurzweilige Reiselektüre. Ein Lesespaß ist es allemal.

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tanja P., 27.04.2017

    Im Werdenfelser Land tagt der G7-Gipfel und sämtliche in- und ausländische Ordnungskräfte sind in höchster Alarmbereitschaft. Trotzdem gehen Kommissar Jennerwein und seine Kollegen zu Hansis Beerdigung, schließlich war er „ein ehrenwerter Bürger ... fest verwurzelt im Kurort, den Traditionen verpflichtet, ein Vorbild für alle. ... Der Hansi war einer von den Guten gewesen.“ (S. 12)
    Ihm zu Ehren soll es sogar 7 Böllerschüsse geben – doch einer geht nicht los. Und das ist nicht das einzige, was bei der Beerdigung eigenartig ist. Die Angehörigen des Toten verhalten sich irgendwie komisch, finden Jennerwein und Polizeipsychologin Maria. Deshalb gehen sie auch nicht mit zum Leichenschmaus, sondern versuchen lieber, die letzten Stunden des Toten zu rekonstruieren.
    Derweil geschieht ein Mord, aber die Leiche verschwindet (was den Mörder verwirrt) und ein verhängnisvoller Schuss fällt ...

    Jörg Maurer hat es wiedermal geschafft, mich zu überraschen. Jeder Jennerwein Krimi ist anders und genau das macht den Reiz der Reihe aus.
    Der Tod von Hansi ist eine Tragödie, die Jennerwein persönlich nahe geht. Aber irgendwas stimmt da nicht. Das meint auch das ehemalige Bestatter-Duo Grasegger, die ihren Nachfolger schlampig und am Grab noch ganz andere Ungereimtheiten finden. Leider sind sie durch ihre Ayurveda-Diät etwas geschwächt. Fast könnte man Mitleid mit ihnen haben, weil sie dieses Mal nicht schlemmen dürfen ;-).
    Dazu kommt die erhöhte Gefährdungslage der Politiker während des G7-Gipfels durch potentielle Attentäter und die fast undurchsichtigen Abstimmungen der verschiedenen Sicherheitskräfte. Das Highlight ist hier eine Sondereinsatzgruppe, die so ziemlich alles versemmelt und unabsichtlich diverse Sachen zerstört. Man fragt sich die ganze Zeit, ob sie vielleicht zu den Bösen gehören und von irgendwas ablenken sollen. Ein sehr kluger Schachzug, um mich endgültig zu verwirren.
    Und nicht zuletzt ist auch Swoboda wieder im Lande und versucht sich an einer neuen Aufklärungstechnik. Leider ist Jennerwein zu beschäftigt, um ihn zu bemerken.
    Ich liebe diese skurrilen Protagonisten und auch wenn ich selbst noch nie im Werdenfelser Land war, hab ich dank dieser Reihe doch eine sehr genaue Vorstellung, wie Land und Leute aussehen und ticken.

    Der Autor spielt gekonnt mit Erwartungen und falschen Spuren, das ist unglaublich. Jedes Mal wenn ich dachte „Jetzt aber!“, kam wieder eine unvorhersehbare Wendung, die ein völlig neues Licht auf den Fall warf. Man musste schon ganz schön aufpassen, um den Anschluss bzw. Überblick nicht zu verlieren.

    Falls Ihr also schon immer mal wissen wolltet, was bei Beerdigungen alles schiefgehen kann, wie ein Mafioso auf zerkochte Nudeln reagiert, die Graseggers mit ihrer Diät klar kommen und ihr Euch zusätzlich an wilden Spekulationen um berühmte Todesfälle beteiligen wollt (was haben z.B. Mozart und Erich Honecker gemeinsam?), dann lest „Im Grab schaust Du nach oben“!

    5 Sterne und meine unbedingte Leseempfehlung.

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    janein

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