Jahre aus Seide

Das Schicksal einer Familie. Roman

Ulrike Renk

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Träume aus Seide in Zeiten des Aufruhrs.

1932: Ruth hat eine unbeschwerte Jugend. Die meiste Zeit verbringt sie in der Villa des benachbarten Seidenhändlers Merländer. Sie ist fasziniert von den kunstvoll bedruckten Stoffen, lernt Schnittmuster...

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Kommentare zu "Jahre aus Seide"

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  • 5 Sterne

    12 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Petra S., 29.12.2018

    Eine historische Figur in einem teilweise fiktiven Roman verwebt

    Kurz zum Inhalt:
    Die jüdische Familie Meyer lebt in Krefeld, wo sie in der Nähe des reichen Seidenhändlers Merländer ein Haus baut. Vater Karl hat aufgrund einer Sehschwäche einen katholischen Chauffeur, der ihn im ganzen Land herumführt, wo er Schuhkollektionen verkauft. Der Familie geht es finanziell sehr gut.
    Ruth freundet sich mit Rosi, der Tochter von Merländers Chauffeur an, und verbringt viel Zeit in der Villa Merländer. Dort kommt sie auch zum ersten Mal mit teuren Stoffen und Seide in Kontakt und ist sofort begeistert. Ihre Oma bringt ihr das Nähen bei und wie man Schnittmuster entwirft.
    Ruth hat eine behütete Kindheit, und in ihrer Jugend verliebt sie sich in Kurt.
    Doch die Nationalsozialisten erlangen immer mehr Macht, und die Juden werden in ihrem Leben immer mehr eingeschränkt.
    Viele jüdische Familien planen auszuwandern, ebenso die Familie von Kurt, doch Karl ist lange Zeit dagegen und hofft, dass die furchtbare Zeit bald vorbei ist...


    Meine Meinung:
    "Jahre aus Seide" ist der erste Teil der Trilogie um die jüdische Familie Meyer vor und im Zweiten Weltkrieg, im Vordergrund steht die Tochter Ruth. Dieser erste Teil handelt von Ruths Kindheit in den 1920er und 1930er Jahren vor dem Weltkrieg.
    Der Schreibstil ist ruhig und authentisch. Leider suggeriert der Klappentext einen etwas anderen Inhalt, nichts desto trotz war ich von dem Buch begeistert! Es wird die Familiengeschichte der Meyers erzählt, nach einer wahren Begebenheit. Dadurch, dass man als Leser weiß, welches politische Ereignis passieren wird, sieht man alles natürlich durch andere Augen.
    Auch wenn jetzt nicht ein spannendes Ereignis dem anderen folgt - es ist eine Familiensaga, und wer Tempo und Spannung will, möge einen Krimi oder Thriller lesen.
    Vor allem die Familie Aretz, allen voran Hans Aretz, Karls Chauffeur, hat das Herz am rechten Fleckt und die Meyers sehen die Aretz' nicht nur als Angestellte, sondern als Freunde, mit denen sie auch oft in Urlaub gefahren sind.
    Die ersten zwei Drittel 'plätschern so vor sich hin', um es mal salopp zu sagen, und das letzte Drittel nimmt dann an Fahrt auf, denn die Zustände für die Juden werden immer schlimmer.
    Das Buch endet leider mit einem fiesen Cliffhänger, bei dem man als Leser unbedingt sofort den nächsten Band zur Hand nehmen will um zu erfahren, wie es mit der Familie Meyer weitergeht!
    Das Cover suggeriert sofort einen historischen Roman, und auch die Cover der anderen beiden Bände lassen die Zusammengehörigkeit dieser Trilogie erkennen.


    Fazit:
    Emotionale und dramatische Familiensaga nach einer wahren Begebenheit, die mich sehr gut unterhalten hat. Ich bin schon sehr neugierig auf die anderen beiden Bände!

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    janein
  • 5 Sterne

    14 von 22 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge H., 09.12.2018

    Ulrike Renk ist im Moment eine meiner Lieblingsautorin.
    Der Roman „Jahre aus Seide“ ist wieder an wahren Begebenheiten angelehnt. Es ist der erste Teil einer neuen Saga.
    Diesen Roman beginnt 1926. Es ist die Lebensgeschichte der Jüdin Ruth Meyer, ihrer Schwester Ilse, Mutter Martha und Vater Karl. Wir können miterleben, wie die Familie über die Politik denkt. Als Ruth noch ein kleines Mädchen war, war noch alles in Ordnung. Je länger sie zur Schule ging erlebte sie immer mehr von der Stimmung mit. Ihre meisten Freundinnen waren keine Juden und halten immer zu ihr.
    Schlimm wurde es 1938. Nur mit Hilfe Karls Chauffeurs und Freund der Familie, wird ihnen erst einmal geholfen. Das Ende lässt uns allerdings mit Sorgen zurück.

    Ulrike Renk erklärt am Schluss, wie sie zu diesem Thema und Ruths Tagebuch kam. Obwohl mich solche Romane immer traurig und wütend machen, lese ich sie immer wieder. Jetzt warte ich auf den nächsten Teil.
    Von den Romanen der Autorin werde ich immer wieder gefangen. Sie schreibt so eindringlich und fesselnd, das man die Geschichte miterlebt.
    Eine empfehlenswerte Lektüre.

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    janein
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