LION

Der lange Weg nach Hause
 
 
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Die berührende Geschichte des fünfjährigen Saroo jetzt als große Hollywood-Verfilmung: Der kleine Junge schläft in einem wartenden Zug ein und fährt so ans andere Ende von Indien, nach Kalkutta. Völlig alleine an einem...
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Die berührende Geschichte des fünfjährigen Saroo jetzt als große Hollywood-Verfilmung: Der kleine Junge schläft in einem wartenden Zug ein und fährt so ans andere Ende von Indien, nach Kalkutta. Völlig alleine an einem...

Kommentare zu "LION"

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  • 5 Sterne

    17 von 24 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Baerbel H., 24.07.2017

    Ich habe den Film gesehen und war sehr berührt. Er macht sehr nachdenklich und ich habe versucht, mich da hineinzudenken. Der lange Weg ist schon dramatisch und ich habe die Ausdauer bzw. die Kraft bewundert mit der er endlich "nach Hause" kommt. Die Wiedersehensfreude geht unter die Haut und es ist schön, dass die Adoptionseltern miteinbezogen werden. Einfach sehr empfehlenswert und es leitet an, mehr über seine Mitmenschen nachzudenken.

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    janein
  • 5 Sterne

    11 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    MaRe, 21.09.2017

    Auf eine soghaft intensive und gefühlvoll in Szene gesetzte Reise nimmt der australische Fernsehregisseur Garth Davis (u.a. „Top oft he Lake“) seine Zuschauer in seinem Spielfilmdebüt „Lion – Der lange Weg nach Hause“ mit, indem er die berührende, wahre Lebensgeschichte Saroo Brierleys erzählt. Das Drehbuch von Luke Davies basiert auf Brierleys autobiografischem Roman „A Long Way Home“ (deutscher Titel: Lion: Der lange Weg nach Hause) aus dem Jahr 2014. Im Rahmen der Oscar-Verleihung 2017 war „Lion“ in zahlreichen Kategorien nominiert, u.a. für den „Besten Film“, das "Beste adaptierte Drehbuch“ und das „Beste Bild“.

    Der 5-jährige Saroo (Sunny Pawar) geht 1986 auf einem kleinen Bahnhof im Westen Indiens verloren, fährt aus Versehen mit einem Zug ins fast 2000 km östlich gelegene Kalkutta und landet auf der Straße, dann im Waisenhaus. Die Australier Sue und John (Nicole Kidman und David Wenham) holen ihn durch Adoption dort heraus und zu sich nach Hobart in Australien.

    Ungefähr 20 Jahre später beginnen die Fragen danach, wie es seiner Mutter, seinem Bruder Guddu, seiner Schwester Shekila in Indien wohl gehe möge, immer bohrender zu werden, sodass in Saroo (jetzt gespielt von Dev Patel) allmählich der Entschluss reift, dem Ruf seines Herzens zu folgen und nach seinem Heimatdorf und seinen Verwandten zu suchen. Doch da es ein Dorf mit dem Namen, den er sich gemerkt hat, nicht gibt, gestaltet sich die Suche gar nicht einfach…

    „Lion – Der lange Weg nach Hause“ gliedert sich im Wesentlichen in zwei Teile. Der erste widmet sich Saroos Leben als kleiner Junge, der zweite zeigt ihn zwanzig Jahre später als erfolgreichen jungen Mann.

    Mich hat die genaue Beschreibung des kargen und entbehrungsreichen Lebens mit der herzlichen Mutter und den Geschwistern in Indien und die lange Schilderung des Verlorengehens sowie der Aufenthalt und Überlebenskampf in Kalkutta besonders ergriffen und in diesen Film hineingezogen. Denn die Atmosphäre der Stadt ist so gut eingefangen, dass man den Schmutz zu riechen und zu schmecken glaubt und selbst ein Magengrimmen verspürt, weil Saroo Hunger leiden muss. Und Sunny Pawar verleiht dem freundlichen, zierlichen Jungen mit den großen Augen eine authentische Tapferkeit, sodass man ihn sofort ins Herz schließt und mit ihm fühlt.

    Danach folgt der krasse Sprung in ein luxuriöses Leben in Australien, das Saroo nie erahnte Chancen eröffnet. Wir werden in das emotionale Wechselbad der Gefühle Saroos einbezogen bzw. Zeugen seines inneren Ringens, ob er dem Drang, seiner Herkunft nachzuspüren, nachgeben soll und darf, ohne selbst zu sehr enttäuscht zu werden und vor allem, ohne die Adoptiveltern zu verletzen und undankbar zu erscheinen. Durch die eingespielten Erinnerungen an seine Kindheit kommt der kleine Saroo erfreulicherweise auch zu diesem späteren Zeitpunkt noch immer vor.

    Mir gefällt, dass die Macher nicht der Gefahr erlagen, ins Schmalzige abzudriften und auf die Tränendrüse zu drücken. Nur wenige Passagen bei der Schilderung dieses inneren Kampfes und ein Gespräch mit der Adoptivmutter, in dem sie von ihrer „Vision“ erzählt, veranlassten mich dazu, ein diesbezügliches Abrutschen zu fürchten.

    Gut finde ich außerdem, dass nebenbei die Motive für Adoptionen angesprochen werden und dass nicht ausgespart bleibt, dass und welche Probleme sie mit sich bringen können.

    Resümee: „Lion – Der lange Weg nach Hause“ ist eine gefühlvolle, berührende Spielfilmbiografie, die einen Sog entwickelt, dicht erzählt und intensiv gespielt (auch Dev Patel war in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ für einen Oscar nominiert) mit großartigen, stimmungsvollen Aufnahmen, oft aus der Luft und damit Saroos Suche untermalend, und mit einer starken Botschaft zum Schluss. Dass die echten Personen am Ende in den Film einbezogen wurden, ist ebenfalls sehr positiv hervorzuheben.
    Ich war jedenfalls gerne dabei auf dieser langen Reise und zurück und denke, sich darauf mitnehmen und davon berühren zu lassen, lohnt sich!

    PS: Der Zuschauer kann zwischen drei verschiedenen Fassungen wählen. Die deutsche Kinofassung ist nur teilweise synchronisiert; die Szenen in Indien sind es nicht, was ich jedoch der Atmosphäre zuträglich finde, Untertitelung ist möglich. Die deutsche Fassung ist vollständig synchronisiert. Und dann existiert noch die englische Fassung, die ebenfalls nur teilweise synchronisiert ist.
    Außerdem sind umfangreiche Extras beigefügt

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lieselotte G., 23.08.2019

    Ich habe diesen Film gesehen, ich finde ihn so ausgezeichnet, dass ich die DVD haben wollte um ihn wieder mal sehen zu können, ein phantastischer Film, den ich nur empfehlen kann.

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    janein

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