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Luisa und die Stunde der Kraniche

Roman
 
 
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Wenn die blaue Stunde naht, ist es Zeit, seine Träume zu leben.

Wenn die Kraniche über die Ostsee fliegen, beginnt die magische Stunde zwischen Tag und Nacht, in der die Zeit ihren eigenen Gesetzen folgt: Das wusste schon Luisas Großvater, der...
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Kommentare zu "Luisa und die Stunde der Kraniche"
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  • 4 Sterne

    10 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gaby2707, 12.09.2017

    Als Buch bewertet

    Die 38-jährige Goldschmiedin und Schmuckdesignerin Luisa Mewelt lebt seit 7 Jahren in Berlin mit ihrem Freund Richard Hartung zusammen, als er ihr zum einen sein neues Jobangebot aus London vorstellt und sie gleichzeitig bittet seine Frau zu werden. Er, der normalerweise nichts von Heirat hält und von Kindern schon gar nichts wissen will, hat, wie er meint, mit einer vorzeigbaren Frau an seiner Seite in London noch mehr berufliche Chancen. In Luisa regen sich Zweifel und sie bittet Richard um 2 Wochen Auszeit in Zingst an der Ostsee. Hier hat die Familie Mewelt seit vielen Jahren ein kleines Haus, das reihum für Ferienaufenthalte genutzt wird. Hier trifft sie nach einigen Jahren auch ihre Schwester Emilia mit den Zwillingsmädchen wieder. Eine alte Frau, Mary, die sie auf ihre Spazierwegen trifft, kommt ihr sehr bekannt vor und auch zu dem Biologen und Kranichforscher Jan, der das genau Gegenteil von Richard zu sein scheint, baut sie in wenigen Tagen eine intensive Beziehung auf. Wie wird sich Luisa entscheiden?


    Mit der Hauptfigur Luisa hatte ich so meine Probleme. Einerseits kam sie mir vor wie eine Pubertierende, ohne eigenen Willen, ohne Selbstwertgefühl, ohne einen Weg vor Augen, nur auf Richard fixiert. Der wiederum weiß genau, wie er mit Kleinigkeiten seine Luisa manipulieren und so seinen Willen durchsetzen kann. Egoistisch, arrogant, selbstverliebt, karriereorientiert, der Luisas Schmuckdesign als Basteleien abtut – so einen Mann braucht eigentlich niemand. Außer Luisa, die sich bei ihm fast immer wohlfühlt, sich um nichts Gedanken machen muss, ihr kleines Atelier finanziert bekommt, und glaubt, ihn zu lieben.

    Dann kommt ganz langsam eine Wandlung, die mir gut gefallen hat. Luisa beginnt zu begreifen, was sie vermisst, was ihr an ihrem Leben nicht gefällt, wie sie ihr Leben eigentlich einrichten möchte. Als sie Mary kennenlernt, die anscheinend nur Luisa sehen kann, und diese aus ihrem Leben erzählt, sieht sich Luisa im Alter, wenn sie an Richards Seite bleibt.

    Auch die Begegnung mit ihrer Schwester Emilia, die so ganz anders ist als Luisa, und ihren Nichten Nike und Nina tragen dazu bei, dass Luisa nachdenkt. Die drei haben mir sehr gut gefallen.

    Und da ist dann noch Jan, der Biologe, Ranger und Kranichexperte, von dem ich sehr vieles über die Kraniche und ihr Leben an der Ostsee erfahre. Bei ihm, der sehr gut kochen kann und zuhört, kann sich Frau wohlfühlen.

    Ganz besonders gut gefallen haben mir hier die Beschreibungen der Landschaft rund um die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der Ostsee. Auch in das kleine Haus der Familie Mewelt habe ich mich gleich nach Luisas Ankunft verliebt.

    Tania Krätschmar hat einen so intensiven, bezaubernden Schreib- und Erzählstil, dass ich beim Lesen richtig abschalten kann. Die Geschichte hat mich gefangen genommen und nur so durch die Seiten fliegen lassen. Wenn Luisa mit nackten Füßen am Wasserrand entlangläuft, kann ich die salzige Meeresluft riechen und das Plätschern der Wellen hören. Beim Lesen höre ich die Rufe der Kraniche.

    Eine wunderbare Geschichte über die Zeit, die verrinnt und die wir nutzen sollten, über die Wandlung einer jungen Frau zu sich selbst. Ich hatte mit diesem Roman ein paar wundervolle Lesestunden, die ich sehr genossen habe.

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  • 4 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    friederickes Bücherblog, 04.09.2017

    Als eBook bewertet

    Ein zauberhaftes Buch
    Cover:

    Das Cover ist mit seinem Reetdachhaus, der Ostsee im Hintergrund und den fliegenden Kranichen, sowie seinen zarten Farben fein abgestimmt. Der Klappentext erweckt die Leselust und die Neugierde.


    Die Geschichte (Achtung: Spoiler!):

    Luisa ist Schmuckdesignerin und lebt mit ihrem Freund Richard in Berlin. Dieser ist ein Karrieremann und hat dementsprechend sehr viel Geld. Außerdem legt er sehr großen Wert auf Äußeres. Er macht Luisa einen Heiratsantrag, doch sie zögert und fährt zur Entscheidungsfindung in das alte Familienhaus an der Ostsee. Sie lernt einen Kranichexperten kennen und trifft immer wieder auf eine alte Frau, wobei die Gespräche mit ihr seltsame Wendungen nehmen und sie zutiefst berühren.
    Auch mit ihrer Schwester, die sie seit Jahren nicht mehr gesehen hat, nimmt sie Kontakt auf, um die Differenzen zu beseitigen.

    Meine Meinung:

    Ein leichter und unterhaltsamer Liebesroman. Die Autorin schreibt flüssig, gut verständlich und sorgt dafür, dass die Geschichte ohne zu stocken voranschreitet. Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet, sodass sie ihrer jeweiligen Rolle gerecht werden. Die Schauplätze verdienen ein besonderes Lob. Sowohl Berlin, als auch die Nordsee und die beschriebenen Orte, laden dazu ein mitzureisen und teilzuhaben. Man bekommt Lust irgendwann den Flug der Kraniche sehen zu wollen. Besonders erwähnenswert sind die präzisen Berichte über die Kraniche, über die magische Zeit, die sie an der Ostsee wie verbringen. Dies und weitere wissenswerte Informationen über die Natur sind wunderbar in die Geschichte eingearbeitet.
    Natürlich ist es bei einem Liebesroman so, dass man irgendwann weiß, wie das weitergeht und wer da mit wem zusammenkommt. Aber ich fand in diesem Roman schön, dass es nicht zu romantisch ausschweifend war, sondern mehr die Tiefe der Beziehungen untereinander, auch zwischen den Familienmitgliedern ausgeleuchtet wurden.
    Natürlich findet man in jedem Buch auch individuelle Momente, die man etwas anders sieht. So war mir Luisa zum Beispiel ein bisschen zu naiv, was ihren Freund Richard anging. Und da ich Mystik, wie diese im Bezug zu der alten Dame, gerne mag, hätte ich mir hier ein wenig mehr Tiefe und Zusammenhänge der Personen gewünscht.
    Alles in allem ist das aber ein sehr schöner Liebesroman, den man unangestrengt, ob der Verflechtungen und sonstigen Wendungen einfach genießen kann.

    Von mir gibt es eine ausdrückliche Leseempfehlung.

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