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Mit den Jahren

Roman | Ein starker Roman über die mittleren Jahre
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Ein mitreißender wie nachdenklich stimmender Roman über die Fragen, die mit den Jahren immer drängender werden

Jettes Großmutter hat mal gesagt, es gebe »zwei Sorten von Menschen auf der Welt: die, die zu zweit sind, und die, die allein sind«. Im...
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Kommentare zu "Mit den Jahren"
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  • 5 Sterne

    marcialoup, 01.04.2024

    Von Zerwürfnissen und Liebesgeschichten

    Die Autorin Janna Steenfatt zeichnet einzigartige, lebendige und warm beleuchtete Szenen, in die man schon versunken ist, bevor man es selbst merkt.
    Mit unglaublich wortgewandter Erzählkraft entsteht eine irgendwie leise, melancholisch angehauchte Geschichte, vollgespickt mit Gedanken, Gefühlen und Ereignissen der Protagonisten, die aus losen Fäden ein Garn spinnen. Schuldgefühle, Reue, Scham aber auch Stolz, Selbstwert, Bindung und Offenheit bilden Charaktere. Es gibt Sollbruchstellen, Kratzer und Zersplittertes.

    Man lernt die drei Protagonisten sehr intensiv kennen:
    Lukas, der Maler, der Tiere mehr mag als Menschen und ursprünglich aus Hamburg kommt,
    Eva, seine Frau, Mutter ihrer zwei Kinder und Lehrerin in Leipzig,
    Jette, die sich in ihrem Singleleben eingerichtet hat, von Hamburg nach Leipzig gezogen ist und in einer Videothek arbeitet, obwohl sie eigentlich einen Roman schreiben will.

    Sehr intensiv ist auch die Sprache, die in angenehmem Klang dichte Szenarien kreiert, in die man als Leser wie ein stiller Beobachter vollkommen hineingezogen wird und mit Lukas im Atelier steht, die Farben riecht, die Kaffeemaschine hört und Lukas’ Anwesenheit spürt. Überhaupt spürt man die drei Protagonisten sehr nah!
    Jette in ihrer selbsterwählten Einsamkeit trifft Lukas in einer Bar und man selbst sitzt am Nachbartisch und beobachtet, wie Lukas und Jette sich kennenlernen. Knisternde Lust liegt in der Luft, im diffusen Licht der Bar und dem Stimmengewirr der Gäste spürt man die Anziehung zwischen Lukas und Jette, die irgendwo beginnt und irgendwie weitergeht… während man mit Eva, die im gleichen Moment Zuhause die Kinder hütet und an Lukas denkt und aus der Erinnerung heraus die Wirklichkeit herbeisehnt, wieder in deren Realität auftaucht.
    Ein weiteres Kunstwerk der Gefühle und Bilder bildet sich, als Jette durch die Kulisse von Lukas’ Familie spaziert und sich von außen betrachtet ein eigenes Familienbild malt:
    „Ein Leben in kuscheligen Jacken aus Biobaumwolle“ (Zitat S. 96) existiert allerdings nur in Jette’s Vorstellung und ihre Gedanken als Single sind fast schmerzhaft und bohren in noch nicht vorhandenen Wunden, die durch Lukas’ Unvollständigkeit und Eva’s innere Kämpfe entstehen. Jeder von ihnen trifft aufeinander, entfernt sich wieder. Die Zerrissenheit, ihre Schwächen und Stärken, die sich gegenseitig entwickeln oder schon vorhanden sind treffen erneut aufeinander. Es kommt zu einem sich überschlagenden, unvorhergesehenen Ende oder hat man es kommen sehen?

    Das Cover hält auf den ersten Blick vielleicht Fragezeichen bereit: hingebungsvolle, aber auch abwesende und traurige Blicke – Verzweiflung, Demut, Schmerz, Verbundenheit – festgehalten wie in einem Gemälde. Auf den letzten Blick enthält das Cover alles, was das Buch begehrt.
    Selbst das beige-gelb-farbene Lesebändchen entzückt mich in seiner farblich harmonischen Abgrenzung zum babyblauen Buchumschlag. Ein rundum gelungener Roman von Zerwürfnissen und Liebesgeschichten.

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  • 5 Sterne

    Lena, 27.03.2024

    Jette ist Anfang 40, wohnt seit kurzem in Leipzig und versucht sich daran, einen Roman zu schreiben. Ihre Brötchen verdient sie mit einem Job in einer Videothek und lernt in einer Kneipe um die Ecke Lukas kennen. Dieser ist Maler, verheiratet und Vater zweier kleiner Kinder. Auch wenn Jette bisher nur Beziehungen mit Frauen hatte, fühlt sie sich zu Lukas hingezogen, der seinerseits nicht abgeneigt ist.
    Unabhängig davon fühlt sich Eva in ihrer Ehe mit Lukas nicht mehr wohl. Sie ist erdrückt vom monotonen Alltag als Mutter, den sie überwiegend allein bewältigt, während der Künstler mit Abwesenheit glänzt.
    Durch einen Fehler von Lukas verbinden sich die drei Leben auf unerwartete Weise miteinander.

    Der Roman wird abwechselnd aus den Perspektiven aller drei Hauptfiguren geschildert. Jette, Lukas und Eva sind im selben Alter, nicht unglücklich, aber auch nicht wirklich unglücklich. Jette ist als Single einsam und Eva und Lukas sind trotz Zweisamkeit und der Rolle als Eltern einsam. Sie hadern mit ihren Leben und fragen sich, ob der Status quo alles sein soll. Sie alle drei vereint eine Sehnsucht und ein Egoismus, sich selbst wichtiger zu nehmen.
    Während sich Jette und Lukas in eine lose Affäre treiben lassen, bricht Eva ganz bewusst aus und macht als Mutter den drastischsten Schritt.
    Die drei Charaktere erscheinen dabei keinesfalls unsympathisch, man kann sich sehr gut in ihre Situation und das Gefühl einer Midlife-Crisis hineinversetzen.

    Der Roman schildert einzelne Momente in deren Leben, gemeinsame Episoden, aber vor allem auch die Gedanken, die sie bewegen und verunsichern. Die Geschichte kommt dabei ohne viele Dialoge aus und ist trotzdem sehr lebendig erzählt.
    Gespannt darf man erwarten, für welches Leben sie sich entscheiden werden und wie viel Veränderung nötig sein wird, um mit sich und seiner Umgebung zufriedener zu sein. Das erfordert Mut, denn letztlich ist ein Schnitt auch immer mit einem Risiko verbunden.

    Das Buch ist durch die lebensnahe Darstellung des Alltags und der Probleme der Protagonisten sehr authentisch und trifft dabei genau den Nerv für alle Leser in der Lebensmitte. Denn wünscht sich nicht jeder, einfach nur glücklich zu sein?

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