Monty Vampir

Grit Poppe

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Monty, der Traubensaft schlürfende kleine Vampir, soll während der Mondfinsternis ganz allein sein erstes Opfer beißen. Nicht einfach, wenn man zudem gar kein Blut mag.

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Kommentar zu "Monty Vampir"

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    Yoyomaus, 05.11.2016

    Monty Vampir ist nicht wie alle anderen Vampire. Denn er trinkt lieber rote Säfte als Blut. Er versucht stets der Blutwurstsuppe seiner Mutter aus dem Weg zu gehen. Er fühlt sich einfach noch nicht bereit, um einen Menschen zu beißen. doch bald ist Vollmond und dies soll genau die Nachts ein, in der Monty zu einem vollwertigen Vampir werden soll. Doch an diesem Abend rührt sich nichts im Sarg seiner Eltern, niemand weckt ihn, niemand macht ihm sein Frühstück. Erst als Monty zum Sarg der Eltern geht, werden diese wach, sind aber kaum ansprechbar, da es ihnen fürchterlich schlecht geht. Die beiden Eltern haben am Abend zuvor einen betrunkenen Menschen ausgesaugt und haben nun selbst mörderische Kopfschmerzen. Da aber Monty nur an einer Vollmondnacht zum vollwertigen Vampir werden kann, muss er sich allein in die Menschenwelt begeben und dort ein menschliches Opfer finden, dass er beißen kann. Gar nicht so einfach, wenn man das erste Mal auf sich allein gestellt ist. Monty entscheidet sich für ein Kinderzimmer, in dem ein Mädchen schläft. Doch bevor er zu Werke gehen kann, hat das Mädchen ihn schon entdeckt und ist so gar nicht erschrocken vor ihm. Ganz im Gegenteil, sie will mit ihm befreundet sein und die verschiedensten Abenteuer erleben. Unter anderem will sie Monty helfen, dass er ein vollwertiger Vampir wird. Doch Monty weiß nicht, wie er richtig zubeißen soll. Wütend zeigt seine neue Freundin Luzi, wie man beißt. Doch das hat ungeahnte Folgen. Denn als Monty am nächsten Tag in seinem Sarg aufwacht, ist er auf einmal warm, hat Hunger auf normales Essen und kann sich im Tageslicht bewegen. Monty ist ein Mensch! So ein Modder! Krampfhaft versuchen er und Luzi eine Lösung zu finden, denn so kann Monty nicht bleiben!

    Die Geschichte für Erstleser über Monty und seine menschliche Freundin Luzi ist ganz niedlich geschrieben und könnte perfekt für Erstleser sein, wenn in dem Buch nicht so komplizierte Namen auftreten würden (besonders der volle Name von Luzi und der Name der Werwolffreundin von Montys Bruder: Ilva Zenta Victoria von Reptilantus - das muss so ein kleiner Erstleser erst mal über die Zunge bekommen). Die Geschichte ist kindgerecht, nicht gruselig, jedoch vampirisch angepasst. So schimpft Monty mit Wörtern wie Blutegelsoße und Modder. Erstlesern muss man hier sicher bei dem einen oder anderen Wort helfen, doch ich denke, dass die Kids das schnell begreifen. Das Buch ist in Fibelschrift geschrieben, sodass die Wörter gut lesbar sind und die Sätze sind sehr einfach gefasst, um das Leseverständnis zu garantieren.
    Die Charaktere in dem Buch sind niedlich gemacht. So haben wir neben den beiden Helden der Geschichte noch einen Vampiropa, der aber nicht mehr zubeißen kann, weil er keine echten Zähne mehr hat und eine demente Vampiroma, die einfach nicht mehr weiß, dass sie ein Vampir ist und in der Gestalt einer Fledermaus geblieben ist. Natürlich gibt es auch einen großen Bruder den Monty bewundert, aber vor dem er auch richtig viel Respekt hat.

    Was mir auch ein bisschen gefehlt hat sind die Details. Warum regiert Luzi so, was geht in Monty vor. Das hätte man noch ein bisschen besser beleuchten können. Zwar sind die Kinder lange Texte und dicke Bücher noch nicht gewohnt, aber dafür hätte man ich doch etwas detaillierter Zeit nehmen können. Das schnelle Abhandeln finde ich sehr unrund für die Geschichte.

    Empfehlen möchte ich das Buch kleinen und großen Vampirfans. Die Kinder werden ihre Freude daran haben und die Erwachsenen amüsiert schmunzeln.

    Idee: 4/5
    Charaktere: 4/5
    Wortwahl für Kids: 2/5
    Spannung: 3/5
    Logik: 3/5

    Gesamt: 3/5

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    janein

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