Mordstrand

Kriminalroman
 
 
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Als Jugendliche in der Zisterne eines einstigen Pellwormer Mädcheninternats die Leiche einer Frau finden, ahnt Gesa Harms, alleinerziehende Mutter und einzige Polizistin der Insel, noch nicht, dass sie es in Wahrheit mit zwei Morden zu tun hat. Denn im...
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Als Jugendliche in der Zisterne eines einstigen Pellwormer Mädcheninternats die Leiche einer Frau finden, ahnt Gesa Harms, alleinerziehende Mutter und einzige Polizistin der Insel, noch nicht, dass sie es in Wahrheit mit zwei Morden zu tun hat. Denn im...

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Kommentare zu "Mordstrand"

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  • 4 Sterne

    12 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 23.09.2016

    aktualisiert am 23.09.2016

    Als Buch bewertet

    Die Polizistin Gesa Harms ist noch nicht lange auf der Insel Pellworm, als Jugendliche in der Zisterne des leerstehenden Mädcheninternats eine Leiche finden. Das stürmische Wetter sorgt dafür, dass die Insel von der Außenwelt abgeschnitten ist und so muss Gesa zusehen, dass sie zurechtkommt. Unterstützt von der freiwilligen Feuerwehr und ihrer Patentanten Inge, die Ärztin ist, macht sie sich an die Arbeit. Die Tote wurde ermordet. Dann wird im Schlamm der Zisterne ein Skelett entdeckt. Die Knochen stammen von einer Jugendlichen, die ebenfalls ermordet wurde und seit ungefähr vierzig Jahren dort gelegen hat. Gesa vermutet einen Zusammenhang zwischen den beiden Mordfällen.
    Das Buch lässt sich sehr schön flüssig lesen. Von Anfang an kann man in die Inselatmosphäre eintauchen. Das ungemütliche Februarwetter verschafft der Insel eine düstere und etwas beklemmende Ausstrahlung. Der Fährbetrieb ist eingestellt, so dass man ist auf sich alleine gestellt ist. Für die Bewohner von Pellworm ist das nichts Neues, aber Gesa und ihr Sohn Jan müssen sich erst noch an dieses Leben gewöhnen. Da wird jede Abwechslung gerne angenommen und die Bewohner freuen sich schon auf das jährliche Biikebrennen. Auch für Jugendliche bietet die Insel nicht allzu viel, daher finden sie auch gar nichts dabei, in das alte Internat einzubrechen und sich dort aufzuhalten. Wenn sie gewusst hätten, was sie erwartet.
    Besseres Wetter spült dann die Kripo auf die Insel. Der zuständige Kommissar Wilharm ist sehr von sich eingenommen und hält so gar nichts von Gesas Ermittlungen. Sie soll sich raushalten, aber das kann sie nicht. Da verwundert es nicht, dass die beiden ihre Probleme miteinander haben. Es gibt eine Reihe von Verdächtigen, aber jeder von ihnen scheint ein Geheimnis zu haben. Aber auch der überambitionierte stellvertretende Bürgermeister taucht immer wieder dort auf, wo er nichts verloren hat und verfolgt höchst eigene Interessen. Die beteiligten Personen sind sehr individuell und authentisch geschildert.
    Um den Täter zu überführen, ist es sehr wichtig, auf die kleinsten Details zu achten. Ich muss gestehen, dass sie mir nicht unbedingt aufgefallen sind, so dass ich zwar einen Verdacht hatte, mir aber die entscheidenden Hinweise fehlten.
    Immer neue Wendungen bringen Spannung in die Geschichte und es macht Spaß, Gesa bei ihren Ermittlungen und auch bei ihren kleinen Kämpfen zu begleiten. Zum Ende wurde es dann noch richtig dramatisch.
    Ein unterhaltsamer und spannender Insel-Krimi.

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    janein
  • 5 Sterne

    7 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gaby2707, 21.09.2016

    Als Buch bewertet

    Die Nordseeinsel Pellworm wird im Februar mal wieder von einem Sturm heimgesucht, als der siebzehnjährige Jan Harms, der zusammen mit anderen Jugendlichen in einem alten Mädchen-Internatsgebäude herum stromert, auf eine Leiche in der Zisterne stößt. Allerdings wird es nicht die einzige Leiche bleiben. Seine Mutter, Gesa Harms, seit kurzem die einzige Polizistin der Insel, muss sich in den nächsten Tagen nicht nur um diese Leichenfunde, die zeitlich ca. 40 Jahre auseinander liegen, kümmern, sondern sich auch gegen einen unsympathischen Kollegen vom Festland zur Wehr setzen.

    Dies ist das erste Buch, das ich von Thomas Finn gelesen habe. Und ich hoffe, dass es nicht sein letzte Krimi sein wird.

    Ich kenne die kleine Nordseeinsel Pellworm noch nicht. Aber die Beschreibungen der Insel, seiner Bewohner, der widrigen Wetterverhältnisse im Februar und der Brauch des Biikebrennens haben bei mir einen absolut positiven Eindruck hinterlassen.
    Die Charaktäre haben alle ihre kleinen und großen Macken, kommen alle lebensecht und nicht überzogen rüber. Besonders Gesa, Jan und der Reporter/Fotograf Arne haben sich meine Sympathien sehr schnell gesichert. Aber es gibt auch Menschen auf der Insel, mit denen ich nicht so klar gekommen bin: der 2. Bürgermeister Gustav Freese z.B.

    Die Geschichte ist logisch und nachvollziehbar aufgebaut. Immer wiederkehrende Wendungen haben mir das mitermitteln nicht immer leicht gemacht. Neue Erkenntnisse, neue Verdächtige - aber nichts führte bei mir endgültig zum Täter. Kleinigkeiten, leicht zu überlesen, haben bei mir die Spannung bis zum Schluss auf einem sehr hohen Level gehalten. Die Dramatik am Schluss wird durch einen wunderbar positiven Abschluss der Geschichte etwas gemildert.

    Ich hatte einige sehr spannende und interessante Lesestunden. Mordstrand bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    7 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Karin W., 21.09.2016

    Als eBook bewertet

    Mord auf Pellworm

    Vier Jugendliche entdecken zufällig in einem ehemaligen Internat die Leiche einer Frau. Die Identität der Toten kann durch die Tante der Inselpolizistin Gesa Harms schnell geklärt werden, da es sich um eine alte Freundin von ihr handelt. Da die nordfriesische Insel Pellworm wegen eines Sturms von der Außenwelt abgeschnitten ist, beginnt Gesa Harms auf eigene Faust zu ermitteln, zumal ihr Sohn einer der vier Jugendlichen war, die die Tote gefunden haben und sich am Tatort die Knochen eines weiteren Opfers finden, die schon viele Jahre dort liegen.

    Eine Insel, ein Sturm, der die Insel von der Außenwelt trennt und eine Leiche, die erst wenige Stunden tot ist: für Gesa Harms ist klar, dass sich der Mörder noch auf der Insel befinden muss. In so einer Situation zeigt sich, dass man als Bewohner einer Insel im Notfall auch mal improvisieren muss, vor allem, da die Pellwormer Polizei nur aus einer Person besteht. Ich war zwar noch nie auf Pellworm, finde aber, dass der Autor dieses beschauliche Inselflair sehr gut getroffen hat.

    Gesa Harms ist die einzige Polizistin der Insel und noch nicht lange auf ihrem neuen Posten. Sie hat mir gut gefallen, da sie immer einen kühlen Kopf behält, umgänglich ist und in alle Richtungen denkt. Außerdem lässt sie sich von ihrem Kollegen der Mordkommission, der vom Festland geschickt wird, nicht einschüchtern. Unerwartete Hilfe bekommt Gesa von dem Journalisten und Fotografen Arne Lorenzen. Die beiden entdecken ziemlich schnell eine Spur, die in die Vergangenheit zeigt.

    Für mich als Leser war es spannend, den Ermittlungen von Gesa zu folgen und obwohl wir immer mehr Antworten bekommen, konnte ich mich bis fast zum Schluss weder auf einen Verdächtigen noch auf ein mögliches Motiv festlegen, obwohl die Zahl der Verdächtigen relativ überschaubar war. Ein paar meiner Vermutungen haben sich als richtig erwiesen, bei einigen anderen war ich jedoch auf dem Holzweg.

    Die Charaktere fand ich ebenfalls wieder sehr gelungen, da sind die unterschiedlichsten Typen dabei. Besonders interessant fand ich dabei die Freunde der Toten, die sich bereits in ihren Jugendjahren im Internat kennengelernt haben.

    Ein spannender und solider Krimi für kurzweilige Lesestunden. Ich würde mich freuen, wenn es mit Gesa Harms noch weitere Fälle geben würde.

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    janein

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