My New Big Greek Family

Jesko Wilke

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Max lebt in Harburg, einer grauen Vorstadt von Hamburg, und ist schüchtern, weltfremd und einsam. Als er den Griechen Yannes trifft, ändert sich sein Leben radikal. Fasziniert von dessen Machogetue und krummen Geschäften, checkt Max aus dem Hotel...

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  • 5 Sterne

    Elke S., 18.12.2017

    Noch fünf Sterne für Projekt Großfamilie
    Der Autor hat mich mit seinem spritzig, pointierten Sprachstil schon bei „Das Leben ist ein zotteliges Ungetüm“ begeistert und deshalb habe ich mich sehr auf diesen Roman gefreut. Ich wurde nicht enttäuscht, witzige Unterhaltung, die gekonnt nach Griechenland entführt und bestes Lachmuskeltraining sowie ein bisschen was fürs Herz bietet bekommt man bei „My New Big Greek Family“.

    „Ich weiß nicht wie kein blödes Gesicht machen geht, und ich mag eigentlich auch keinen Döner. Doch im Vergleich mit zusammengeschlagen werden schneidet gefüllte Teigtasche relativ gut ab, finde ich.“ Gerade noch Hitzewallungen aus Angst, dass der Typ von der Bushaltestelle ihn, so wie angedroht, k.o. schlägt, ist Max mehr als froh, dass er glimpflich davon kommt. Klar, dass man so jemanden nicht widerspricht und so ist Max noch am selben Tag nicht wie geplant der neue Untermieter eines Lehrerehepaars, sondern der von Yannis. Die beiden könnten nicht gegensätzlicher sein. Max Sohn einer Staatsanwältin, sein Leben lang bisher niemals kriminell, träumt schon seit seiner Kindheit von einer großen Familie. Yannis, der Kleinganove hingegen mit den griechischen Wurzeln, dessen Motto ist, „Ich steh nicht auf Großfamilie „Ich habe da null Bock drauf!“, ist da ganz anderer Meinung. Was also tun, wenn der griechische Onkel plötzlich den Kontakt sucht, Yannis gerade in U-Haft sitzt und alle Max für den verlorenen Sohn halten?

    Der Roman teilt sich in drei Teile. Los geht es mit „Bye Bye Mama“. Hier löst sich der Ödipus Komplex bei Max und mit 35 zieht er im Hotel Mama aus und beim griechischen Kleinganoven Yannis ein. „Von der Übermutter zum Obermacker“ könnte man diese Szenen nennen und man darf unheimlich viel lachen. Am Ende gibt es auch schon erste Nachrichten von der griechischen Verwandtschaft. Im zweiten Teil „Hello Hellas“ geht es ins schöne Griechenland. Traditionen, Familienleben, griechisch orthodox Ostern feiern und Taufen, sowie Bemühungen für Max die passende Frau zu finden gehören hier dazu. Auch in diesem Abschnitt darf man ein Dauergrinsen aufsetzten, zumindest bis knapp vor Ende, wenn Yannis plötzlich auftaucht. Mehr will ich gar nicht verraten. Wie es danach weiter geht findet sich im Roman im letzten Teil, nur so viel, „Greek Tragedy“ lautet der Titel.

    Pointiert, spritzig, voller Wortwitz, das beschreibt den Sprachstil von Jesko Wilke. Ich habe dieses Buch mit einem Dauergrinsen gelesen, das nur durch gelegentliche laute Lacher unterbrochen wurde. Spitze Bemerkungen wie „Allem Anschein nach war sein IQ gerade um fünfzig Punkte abgesackt und hatte ein intellektuelles Vakuum hinterlassen, das sich in einem bemerkenswert debilen Glotzen äußerte.“ oder Beschreibungen wie „Trotz seines hohen Alters schien er über einen hervorragende Sehkraft zu verfügen – ihm reichten zwei schmale Schlitzen zwischen den fest zusammengekniffenen Augen, um die Lage zu überblicken.“ wenn es um den greisen Onkel Krateos geht, der das Auto durch den dichten Verkehr in Athen bugsiert, machen das Lesen zum großen Vergnügen. Witzig fand ich die Idee, dass sich die griechischen Verwandten in einer griechisch aussehenden Schriftart in deutscher Sprache unterhalten. Der Leser versteht, Max nicht. Er ist auf Dolmetschen angewiesen und da kann schon mal aus „Er sieht nicht aus wie ein Mann, der körperlich schwer arbeitet, eher wie ein Sesselpupser.“ ein „Er freut sich, dass sich ein richtiger Fachmann um den Wagen kümmert.“ werden. Die ersten beiden Teile waren meine Highlights, da war einfach nur jede Szene klasse, zu Beginn des dritten, ist die Geschichte in meinen Augen etwas abgeflacht, aber das Ende war dafür wieder richtig gut.

    Max, leicht tollpatschig, mit äußerst wenig Selbstbewusstsein ausgestattet war mir von Anfang an super sympathisch. Bisher eher Statist im Leben trifft es wohl sehr gut, aber er hat sein Herz schon einfach am ganz genau richtigen Fleck. Yannis, der Kleinkriminelle, klar das kann man nicht gutheißen, aber den fand ich einfach nur witzig. Ob er seine griechische Großfamilie auch so ablehnen würde, wenn er wüsste, welch gute Geschäfte er mit Cousin Toni machen könnte, sei dahin gestellt. Den fand ich genauso amüsant, wie den Rest der Truppe. Onkel Christos ist ein toller Mann, dem Familie über alles geht und Anastasia hat nicht nur Max, sondern auch mir gefallen. Mehr mag ich aber über die charmante Cousine, die nicht auf den Mund gefallen ist, gar nicht verraten. selber lesen ist angesagt.

    „Aus deren Innereien diese spezielle Suppe zubereitet wird, die ihr traditionell in der Nacht zum Ostersonntag esst, fügte ich in Gedanken hinzu und spürte deutliches Unwohlsein, dessen Zentrum ich in einem Fleischbeutel lokalisierte, den ich zu meinen Innereien zählte.“ Das Lokalkolorit in Griechenland ist absolut gelungen dargestellt. Das Gefühl mit vor Ort zu sein, auf dem Olivenhain mit Blick aufs Meer inmitten einer Großfamilie sitzen und sich geborgen fühlen ist hier inklusive.

    Auch wenn es im dritten Teil anfangs vielleicht die eine oder andere Kleinigkeit gibt, die ich nicht unbedingt so gebraucht hätte ist „My New Big Greek Family“ alles in allem einfach nur ein super gute Laune Buch, das noch fünf Sterne von mir bekommt.

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    janein
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