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Neujahr

Roman
Autor: Juli Zeh
 
 
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Ein Familienurlaub auf Lanzarote, der zum Albtraum wird.
Sie schreit nicht nach Mama, sondern nach ihm. Jedes Mal, wenn sie seinen Namen ruft, schneidet es ihm ins Fleisch wie ein Messer. Er geht weiter, schaut sich nicht um, hört sie nicht mehr,...
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Kommentare zu "Neujahr"
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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    49 von 78 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 07.09.2018

    Als Buch bewertet

    Henning hat eigentlich alles, was man sich wünschen kann – eine intakte Familie, beruflichen Erfolg und ein Urlaub auf Lanzarote ist auch drin. Aber seit einiger Zeit wird er von Panikattacken heimgesucht.
    Am Neujahrsmorgen macht er sich schlecht ausgestattet mit dem Fahrrad auf, um den Femés zu bezwingen. Während er sich den Steilaufstieg hinaufquält, denkt er über sein Leben nach. Endlich oben angekommen, wird er in seine Kindheit versetzt. Was er damals erlebt hat, prägte sein gesamtes Leben.
    Dies ist mein erstes Buch von Juli Zeh und ich muss sagen, dass mir ihr klarer, gut zu lesender Schreibstil gefällt. Wir lernen Hennings jetzige Lebenssituation kennen, die ihn überfordert. Er möchte alles richtig machen, aber irgendwie stößt er an seine Grenzen.
    Doch dann kommen die schrecklichen Ereignisse seiner Kindheit wieder in sein Gedächtnis. Sie machen betroffen und man kann gut nachvollziehen, was das bei einem kleinen Kind anrichtet. Natürlich weiß man, dass so traumatische Geschehen verdrängt werden können und doch ist es immer wieder schwer vorstellbar.
    Ich habe mit Henning und seiner kleinen Schwester gefühlt und war wütend auf die Erwachsenen, die für das alles verantwortlich sind. Es ist klar, dass Vergessen nicht helfen kann. Das Trauma, welches einen prägt, muss aufgearbeitet werden.
    Es ist eine aufwühlende Geschichte, die mich gepackt hat und nachdenklich macht.

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  • 5 Sterne

    29 von 47 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    nicigirl85, 04.10.2018

    Als Buch bewertet

    Titel: Wenn die Maske der Erinnerung fällt...

    Schon immer wollte ich ein Buch der Autorin lesen und da mich der Klappentext enorm ansprach, begann ich mit der Lektüre und wurde förmlich in das Buch hineingesogen.

    In der Geschichte geht es um Henning, glücklich verheiratet und Vater zweier Kinder. Doch er ist vom Leben überfordert und Panikattacken quälen ihn. Ein Urlaub auf Lanzarote soll ihm Erholung bringen, doch dort quälen ihn Erinnerungen, die er nicht so recht einordnen kann. Ist es möglich, dass er als Kind schon mal auf der Insel war und damals Schlimmes passiert ist? Aber was?

    Ein beobachtender Erzähler bringt uns Henning und seine Familie näher, die so tickt wie du und ich. Das Leben mit Kindern ist nicht leicht, was hier sehr realistisch und zugleich natürlich beschrieben wird. Es ist nicht alles eitel Sonnenschein und längst vieles nicht mehr wie in der eigenen Kindheit.

    Sehr bildhaft beschreibt Frau Zeh einzelne Szenen und fast hat man das Gefühl selbst der Akteur in der Geschichte zu sein.

    Henning steht im Mittelpunkt der Handlung. Man kann sich gut in ihn hineinversetzen, mit ihm fühlen und hat vollstes Verständnis für seine Überforderung. Gerade bei seinen Gefühlen nur noch zu funktionieren und wie seine Ehe abläuft, fühlte ich mich direkt angesprochen.

    Die Handlung hat mich so sehr mitgenommen, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen und das Geschriebene innerhalb eines Tages regelrecht weggesuchtet habe. Gerade als es um die Kinder ging, war ich hin und weg und las wahrscheinlich ausschließlich mit offenem Mund.

    Fazit: Tief bewegend und emotional, eine Geschichte, die bei mir noch lange nachwirken wird, da sie mich doch sehr nachdenklich gestimmt hat. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus.

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  • 5 Sterne

    6 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lagoona, 15.01.2019

    Als Buch bewertet

    Wie passend zum Jahreswechsel lautet der Titel meines ersten gelesenen Buches in 2019:
    NEUJAHR von Juli Zeh
    Ich habe schon viel von der Autorin gehört, aber bislang noch nichts gelesen.
    Der Klappentext hat mich neuigerig gemacht, alleine, da die Geschichte auf Lanzarote spielt. Auch das Cover fand ich direkt interessant und ich fragte mich, was es mit dem Scarabäuskäfer auf sich hat. Da ich das Buch ertauscht habe, beziehungsweise geschenkt bekommen habe, wollte ich einfach mal kurz hineinschnuppern und habe es dann direkt in einem Zug ausgelesen….

    Warum ausgerechnet Lanzarote mich interessiert?

    Ich war zweimal auf Lanzarote.
    Beim ersten Mal war ich noch sehr klein und begleitete meine Eltern.
    Bei einem Kamelritt auf den Vulkan verlor meine Mutter ihre nagelneue Sonnenbrille.
    Das werde ich wohl niemals vergessen.
    Ich muss auch nicht unbedingt nochmal auf einem Kamel reiten 🙂
    Beim zweiten Mal sollte es eine Reise zu meinem Geburtstag sein. Im Mai ist das Wetter eigentlich dort ganz ok. Aber natürlich nicht in der Woche, als ich dort war.
    Es regnete ständig und zu allem Überfluss war der im Prospekt so toll angepriesene Strand eine einzige Baustelle. Dafür habe ich aber viel von der Insel gesehen und war sogar im Aquarium. Mit dem Bus bin ich zur untersten Spitze nach Playa Blanca gefahren um einen kurzen Blick auf Fuerteventura zu erhaschen, da habe ja mal vor langer langer Zeit gearbeitet. Nachts habe ich an der Strandpromenade dann noch bunte fliegende Papgeien gesehen.Wer weiß, vielleicht war es auch nur dem Geburtstagssekt verschuldet.

    Das ist also meine ganz persönliche Verbindung zu Lanzarote.
    Genau wie Henning habe ich dort Erinnerungen gelassen, von daher konnte ich mich sehr gut in Henning hinein versetzen.

    „Neujahr“ von Juli Zeh habe ich innerhalb von 24 Stunden ausgelesen, so sehr hat mich das Buch begeistert. Und anscheinend hat es mich sogar mehr beeindruckt, als ich dachte, denn in der vergangenen Nacht habe ich sogar davon geträumt wieder auf den Kanaren zu arbeiten. Sehr sonderbar 😉

    „Neujahr“ von Juli Zeh ist als Hardcover im Luchterhand Literaturverlag erschienen und umfasst 192 Seiten.

    Worum geht es?

    In Neujahr geht es um Henning, der mit seiner kleinen Familie, seiner Frau und den zwei Kindern Silvester auf Lanzarote verbringt. Eigentlich läuft alles gut und der Urlaub sollte eine kleine Auszeit für die gesamte Familie sein. Hört sich im ersten Moment erst einmal super an, aber umso länger sie auf der Insel sind, umso mehr merkt Henning,
    das irgendwas nicht stimmt. Er ist mit den Kindern überfordert und hat Panikattacken. Er beschliesst mehr Rad zu fahren, dabei hat er nicht nur Zeit die „Mond-Landschaft“ der Insel genauer zu betrachten, sondern auch ausreichend Zeit nachzudenken.
    Komischerweise kommt ihm auf der Insel alles so vertraut und bekannt vor.
    Völlig unvorbereitet und ohne Verpflegung fährt er die Berglandschaft immer höher hinauf bis er plötzlich nicht mehr kann und zusammenbricht.
    Er muss schon einmal hier gewesen sein, anders kann es nicht sein. Nur, was ist damals passiert?

    Wird Henning herausfinden, was es mit den Panikanfällen auf sich hat?
    Kann er herausfinden, was sich auf Lanzarote wirklich zugetragen hat?

    Das erfahrt Ihr ab sofort in „Neujahr“ von Juli Zeh.

    Mein Fazit:

    Diese Buch hat mich absolut begeistert.
    Ich war völlig unvorbereitet und hätte nicht gedacht, das mich dieses Buch so packen wird.
    Umso mehr freue ich mich, das gleich mein erstes Buch in diesem Jahr ein echter Volltreffer ist.
    Mein Daumen geht ganz klar nach oben.
    Neujahr war für mich ein richtiger Pageturner.
    Anfangs geht es ganz leicht los, doch spätestens nach der Hälfte mochte ich nur noch ganz schnell weiterlesen.

    Ich gebe 5 gute Sternchen.

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