Rotglut, Liliane Skalecki, Biggi Rist

Rotglut

Kriminalroman

Liliane Skalecki, Biggi Rist

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Während des WM-Spiels Deutschland - England 2010 wird ein Mann schwer verletzt im Bürgerpark aufgefunden. Bevor er stirbt, haucht er einen Namen. Kommissar Heiner Hölzles Ermittlungen ergeben, dass der Mann bereits seit mehr als 35 Jahren als tot...

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  • 5 Sterne

    7 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sabine B., 21.06.2015

    Liliane Skalecki und Biggi Rist legen hier einen Krimi vor, der in zwei Zeitebenen spielt. Zum Einen im Jetzt, hier : 2010, im Sommer zur Zeit der Fußball-WM (an den sich die meisten sicherlich gut erinnern können), zum Anderen im Zeitraum von 1972-1974, zur Zeit als die RAF die Schlagzeilen dominierte und mit ihren Terroraktionen die Republik in Atem hielt.

    Hauptprotagonisten sind Hauptkommissar Heiner Hölzle, der mit seinem Team zu einem Schwerverletzten im Bremer Bürgerpark gerufen wird, der noch einen Namen nennt, bevor er stirbt. Es stellt sich heraus, dass dieser Tote eigentlich schon seit 35 Jahren als tot gilt.

    Der Tote, Rainer Stegmann, ist der zweite Protagonist, ihm widmen sich die Kapitel in den 70-er-Jahren. Nach und nach entsteht so ein Puzzlespiel, dessen Teile der Leser zusammen mit Hölzle zusammensetzt, um herauszufinden, wer hinter dem Mord an Stegmann steckt.

    Die Autorinnen nehmen uns hier mit in die damalige linke Szene, man sitzt quasi mit in verrauchten Kneipen und vernimmt die - für mich verquere - Gedankenwelt der RAF-Sympathisanten. Und dann befindet man sich wieder im Sommer des Sommermärchens und entwirrt nicht nur mit die Fäden des Falles, sondern nimmt auch am privaten Leben des Herrn Hölzle teil, welches auch nicht ganz einfach ist.

    Das Buch ist in kurzen Kapiteln gehalten, die immer wieder in den Zeiten hin und her springen, was aber durchaus nicht verwirrend ist, sondern in dieser Komposition einfach zusammen passt, Stück für Stück bauen die Kapitelchen aufeinander auf, bis es am Ende zum Showdown und zur Lösung des Falls kommt.

    Ich fand diesen Krimi atmosphärisch sehr dicht und spannend. Dazu kommt, dass ich selbst 1970 geboren wurde und mich noch dunkel an das Thema RAF erinnern kann, an Plakate, die man damals sah und dies einfach heute sehr interessant finde und mehr darüber wissen möchte.

    Zudem ist Kommissar Hölzle sehr sympathisch - sicherlich auch durch seine eingewobenen Gedankengänge in breitestem Schwäbisch - durch ihn bekommt man auch einmal ein Schmunzeln ins Gesicht und der reine Unterhaltungswert dieses Krimis wird gesteigert.

    Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Krimielse, 15.10.2013

    GRANDIOS.
    Dieses Buch ist absolut fesselnd und spannend bis zum überraschenden Ende. Es geht um einen Entführungsfall, das Bombenattentat 1974 im Bremer Hauptbahnhof und die RAF. Die Zeitsprünge von der Gegenwart in die 70er Jahre sind hervorragend gelungen.
    Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Es ist faszinierend, wie sich nach und nach die Puzzlesteine aus Namen, Personen und Geschehnissen zusammenfügen. Ein absolut empfehlenswertes und fesselndes Buch mit einem beeindruckenden Nachwort. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch der beiden Autorinnen.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Charlie, 11.09.2013

    Mit diesem Buch habe ich Einblicke in die Terrorwelle der 70er-Jahre erhalten und fand es sehr erschreckend, was in den Tätern vorging. Für mich ist das sehr schwer nachvollziehbar. Der Protagonist Kommissar Hölzle gefiel mir sehr gut. Ursprünglich kommt er aus Süddeutschland und seine Gedankengänge sind manchmal in seinem Dialekt geschrieben. Die Zeitsprünge zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit fand ich sehr spannend. Zeitweise konnte ich den Krimi fast nicht mehr aus der Hand legen, so fesselnd fand ich das Ganze. Auf alle Fälle werde ich diese Serie weiterverfolgen.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dani B., 22.06.2015

    Ein Krimi mit Tiefgang, der zum Nachdenken und Nachforschen anregt.
    Die erste Schilderung des im Klappentext erwähnten Mordes läßt einige Zeit auf sich warten, allerdings bedarf es erst einmal einer Zuspitzung der Umstände und einer gewissen Vorgeschichte des Opfers, ehe es so weit kommen kann. Daher spielt der Krimi in verschieden Zeitebenen, die durch kurze "Schnitte" ineinander gewoben werden. Die Zeitebenen werden klar durch fettgedruckte Orts und Zeitangaben getrennt, damit man nicht den Faden verliert. Durch die Vielzahl der Personen und Decknamen war ich zwischendrin manchmal etwas verwirrt und mußte blättern, dafür würde ich gerne einen halben Stern Abzug geben. Der Kommissar und die Beweggründe von Tätern/Opfer werden jedoch klar und deutlich herausgearbeitet und entwickelt.Das fulminate Ende löst alle Fragen auf und verknüpft lose Enden. Am Ende gibt es sowohl eine kleine persönliche Genugtuung für den gebeutelten Kommissar, als auch ein historisch erklärendes Nachwort, daß die "politisch Gefangenen" bis heute ihre Taten nie bereut haben. Das Ende ist jedoch realtisch und gibt nicht dem Wunsch nach eitel Sonnenschein nach.Es hinterläßt die Leser der Jahrgänge 1970 plus mit dem Wunsch, mehr über diese Zeit zu erfahren und regt zu weiterer Recherche an, obwohl doch bereits einiges im Text und in Fußnoten geklärt wird, ohne daß der Krimi in den Hintergrund tritt und das Buch zu einem "Geschichtsbuch" abdriftet.

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    janein
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