Todesreigen in der Hofreitschule

Ein historischer Wien-Krimi

Edith Kneifl

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ATTENTAT VOR DER HOFBURG
Im WIEN DER JAHRHUNDERTWENDE: Unter dem MICHAELERTOR der HOFBURG wird eine KUTSCHE, besetzt mit dem UNGARISCHEN POLIZEICHEF und dem WIENER POLIZEIDIREKTOR, VON ANARCHISTEN IN DIE LUFT GESPRENGT. PRIVATDETEKTIV GUSTAV VON...

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  • 5 Sterne

    Gertie G., 30.03.2019

    Der neue Fall für Gustav von Karoly, den Privatermittler im kaiserlichen Wien, beginnt mit einem sprichwörtlichen Knalleffekt: nämlich mit einem Bombenattentat vor dem Michaeler Tor der Hofburg, bei dem der ungarische Polizeipräsident und der Wiener Polizeidirektor getötet wurden. Mitten im Geschehen sind Edi, ein böhmisch-stämmiger Fiaker und Bekannter Gustavs sowie Emma von Zoloto, eine Wienbesucherin, von deren hübschen Gesicht sich Frauenfreund Gustav gleich einmal hingezogen fühlt.

    Da die Wiener Polizei den böhmischen Untertanen grundsätzlich Tendenzen zur Rebellion unterstellt, ist der spurlos verschwundene Edi gleich einmal verdächtig.
    Gustav kann diesem Generalverdacht gar nichts abgewinnen, ist doch Edi so etwas wie sein Leibfiaker und fast ein Freund. Auf der Suche nach Edi trifft er ihn bei Dana, eine Kindsmörderin, die sich als Sühne liebevoll um die Toten aus der Donau kümmert, die am Friedhof der Namenlosen in Kaiser-Ebersdorf angeschwemmt werden, und sie dort bestattet.

    Während sich mehrere Polizeidienststellen um das Attentat kümmern und sich wegen der Zuständigkeiten in den Haaren liegen, umgarnt die schöne Emma nicht nur Gustav sondern auch seinen Freund, den Polizei-Oberkommissär Rudolf Kasper. Was führt sie im Schilde? Denn, dass irgendetwas mit Emma nicht ganz stimmt, bekommt Gustavs Damenriege bei einem Zusammentreffen schnell heraus. Aber was?

    Neben dieser hochpolitischen Angelegenheit bekommt es Gustav noch mit einem pokanten Fall in eigener Sache zu tun: Der Ehemann seiner ehemaligen Geliebten Ada von Dalheim ist ermordet worden. Getreu dem Motto „Cui bono?“ wird einmal die Witwe verdächtigt. Ihr Nutzen, Freiheit und Vermögen ist am Größten. Doch auch Gustav und Adas aktuelles Gspusi, ein Armeearzt, werden einvernommen. Erst ein unerwartetes Geständnis spricht sowohl Ada als auch die Männer vom Mordverdacht frei.

    Meine Meinung:

    Mit dieser historischen Krimi-Reihe rund um den sympathischen Privatermittler Gustav von Karoly bringt uns die Autorin die Donau-Monarchie ein wenig näher. Gustav ist der uneheliche, inzwischen vom Vater anerkannte, Sohn des Grafen Batheny. Gustav lebt mit Vera, Josepha und Dorothea in einer Art Wohngemeinschaft. Vera schreibt heimlich Romane, um den Lebensunterhalt zu verdienen und Dorothea ist die erste Pathologin Wiens im Allgemeinen Krankenhaus, Josepha ist Gustav früheres Kindermädchen. Diese illustre Damenriege treiben Gustav manchmal zur Verzweiflung, doch ganz ohne das Trio kann und möchte er auch nicht sein.
    Vera und Josepha hoffen auf eine reiche (und standesgemäße) Heirat von Gustav, doch dessen Herz schlägt eigentlich für Dorothea, die ihre Unabhängigkeit wegen eines Mannes nicht aufgeben will. Doch, wenn ich die letzten Zeilen in diesem Band weiterspinne, könnte dieses Ansinnen möglicherweise in einem nächsten Krimi ind Hintertreffen geraten.

    Edith Kneifls Schreibtstil ist leicht und locker. Sie gewährt ihren Lesern einen kritischen Einblick in das imperiale Wien, wenn sie uns, gemeinsam mit Rudi und Gustav in die ärmlichen Vorstädte mitnimmt. Diese Ausflüge sind durchau sozial-kritisch und passen gut in das Engagement von Vera und ihrer sozilaistisch eingestellten Damenriege. Gustav weiß natürlich, dass nur wenige Menschen mit dem goldenen Löffel im Mund geboren sind, doch die Abgründe, mit denen ihn Rudi „auf der Schmelz“ (einem verrufenen Viertel), konfrontiert, schockieren ihn aller-dings sehr.

    Fazit:

    Mir hat dieser Krimi wieder sehr gut gefallen, auch wenn Gustav und Rudi diesmal weniger als üblich ermitteln (dürfen). Die Streifzüge durch das Wien der Kaiserzeit lassen die „gute, alte Zeit“ in einem nicht ganz so rosigen Licht erscheinen. Gerne gebe ich wieder 5 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    Vampir989, 18.04.2019

    Klapptext:


    Im Wien der Jahrhundertwende : Unter dem Michaelertor der Hofburg wird eine Kutsche , besetzt mit dem ungarischen Polizeichef und dem Wiener Polizeidirektor , von Anarchisten in die Luft gesprengt . Privatdetektiv Gustav von Karoly ist zufällig vor Ort und kümmert sich um eine schöne junge Frau , die Zeugin des Anschlages wurde: Emma von Zoloto . Schon bald verfällt Gustav ihren Reizen und beginnt eine Affäre mit ihr. Doch als der Fall rund um den Anschlag immer verzwickter wird und auch der nächste Mord nicht lange auf sich warten lässt, muss sich der Ermittler und Lebemann bald unangenehmen Fragen stellen: Welche Rolle spielt Emma in diesem Fall? Ist sie womöglich gar nicht die, für die sie sich ausgibt?

    Dies ist nun schon der 5.Fall von Privatdetektiv Gustav von Karoly.Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen werden.
    Ich kannte die Vorgänger schon.Deshalb waren meine Erwartungen natürlich sehr groß.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Wieder einmal hat mich der Autor mit dieser Lektüre in den Bann gezogen.
    Der Schreibstil ist leicht,flüssig und locker.Ich bin mit dem lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Auch die kurzen Kapitel tragen dazu bei.
    Ich wurde in das Jahr 1900 in das historische Wien entführt.Dort begleitete ich den Privatdetektiv eine Weile und erlebte viele interessante Momente.
    Die Protoganisten wurden gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders Gustav von Karoly hat mir gut gefallen.Aber auch alle anderen Figuren waren sehr interessant.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr interessante Erzählweise der Autorin wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgelitten,mirgefiebert und mitgebangt.Durch die guten Recherchen der Autorin habe ich auch viel über das Leben der Menschen zur damaligen Zeit erfahren.Auch konnte ich das Wiener Flair richtig spüren.Zudem wurden die einzelnen Schauplätze sehr ansprechend und bildhaft beschrieben.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Die Handlung blieb von Anfang bis zum Ende interessant.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.Ich hätte noch ewig weiter lesen können.Den Abschluss fand ich gelungen und er hat mich begeistert.

    Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das Meisterwerk ab.
    Ich hatte viele spannende Lesemomente mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.

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    janein
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