Tödliches Sushi

Kriminalroman

Christof A. Niedermeier

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Brutaler Mord auf der Loreley. Ein japanischer Geschäftsmann wird enthauptet aufgefunden. Wer ist der unheimliche Killer und warum hat er den Kopf als grausige Trophäe mitgenommen? Am Abend war der Tote noch bei Jo Weidinger im Restaurant zu Gast....

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Kommentare zu "Tödliches Sushi"

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  • 5 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sybille O., 17.08.2018

    Wie alle bisherigen Bücher von diesem Autor ist auch dieses mit viel Spannung und amüsant zu lesen. Aufgrund der strukturierten Handlungsstränge kommt sofort das Gefühl auf, dass man sich mitten im Geschehen befindet. Neben Tom Hillenbrand's Bücher für Krimifans absolut empfehlenswert! Auf jeden Fall eine Abwechslung zu den Krimis amerikanischer/englischer AutorInnen.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bibliomarie, 22.10.2018

    (0)




    Ein brutaler Mord auf der Loreley. Dem Restaurantbesitzer Jo Weidinger sind die Einsatzfahrzeuge schon aufgefallen und kurz danach steht die Polizei auch bei ihm. Der Tote, der Japaner Hayato Watanabe, war vor seinem Tod bei ihm im Restaurant und aß unter anderem die Spezialität „Rheinisches Sushi“.

    Jo wird neugierig und beginnt ein wenig zu forschen. Die Spuren führen nach Tokyo, was Jo mit einem Urlaub bei seinem früheren Kollegen Kenji gut verbinden kann. In Tokyo hat zwar Kenji nicht viel Zeit für ihn, dafür aber eine junge Verwandte, die Jo sehr tatkräftig bei seinen Recherchen unterstützt.

    Mit diesem Buch habe ich den ermittelnden Koch Weidinger kennengelernt und war von dem Buch sehr angetan. Die Ermittlungen in Japan haben mich fasziniert. Der Autor nimmt die Leser mit und beschreibt ungemein farbig und detailreich die japanischen Schauplätze. Durch Kiki Matsuda bekommt Jo – und mit ihm der Leser – Einblick in die japanische Geschichte und Mentalität. Diese Prise Exotik macht den Krimi interessant.

    Das Buch ist spannend und der Schreibstil gefiel mir. Auch die Figuren waren sehr interessant und anschaulich geschildert. Ich habe mich gern mit Jo Weidinger nach Tokyo entführen lassen und bin jetzt nur noch gespannt, ob und wann Jos Geheimnis aus der Vergangenheit gelöst wird.

    Auch einen Bonus gibt es: „Hinten sind Rezepte drin“ – um es mit einen Buchtitel zu sagen.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke S., 30.10.2018

    Gelungene Krimireise nach Japan

    Mit einem Schwert aufgespießt, die Klinge im Leib gedreht, dann enthauptet und den Kopf als Trophäe mitgenommen. Welch ein Irrer mordet ausgerechnet auf der Loreley, die Jo bei seinem Blick aus dem Fenster im Auge hat? Bei einer sofortigen Radelrunde kann er von den Ermittlern vor Ort nichts erfahren. Doch schon wenig später stehen sie bei ihm im Lokal, da der Tote kurz vor dem Mord zu Gast bei ihm war. Auch wenn der Japaner stets ein zurückhaltender Restaurantbesucher war, ist Jo erschüttert und als sich ein zweiter Toter dazugesellt, kann er seine Neugier nicht mehr bremsen. Warum also nicht den Betriebsurlaub dazu nutzen und einen Bekannten in Japan besuchen, vielleicht kann er dort ja mehr in Erfahrung bringen?

    Als Leser darf man mit Jo die Ermittlungen aufnehmen und dabei mit ihm nach Japan reisen um den Fall aufzuklären. Alleine ohne Sprachkenntnisse wäre er wohl dort aufgeschmissen, aber er bekommt Hilfe durch eine junge Geschichtsprofessorin, die zum Glück über Fachwissen und auch die nötigen Kontakte verfügt. Nicht nur beim Schnüffeln, sondern auch sonst verstehen sich die beiden immer besser. Klar, dass es deshalb auch ein wenig Privates gibt. Zudem bekommt man in kursiven Abschnitten immer wieder die Täterperspektive geboten, was die Spannung enorm ankurbelt und auch was von offizieller Seite unternommen wird, fließt ein wenig mit ein.

    Für Jo ist es bereits der dritte Fall, der den Koch in Atem hält. Für mich war es der erste, aber ich hatte keinerlei Probleme wegen fehlender Vorkenntnisse. Ich war, nicht zuletzt dank eines grausamen Mordes auf den ersten Seiten von Beginn an sofort inmitten des Geschehens und mittels kleiner Hinweise waren auch die Beziehungen des Stammpersonals schnell klar für mich. Der lockere Sprachstil des Autors liest sich angenehm flüssig und so fliegen die Seiten nur so dahin. Man darf ab und an schmunzeln, was mir gut gefallen hat. Da kann Jo, der außer ungeduldig Warten nichts tun kann, auf Mikis Frage „Langweilst du dich?“ schon mal ein „Nein, ich finde die kleinen Unebenheiten an der Decke deines Büros sehr interessant. Wenn man sie sich länger anschaut, hat man das Gefühl sie würden anfangen sich zu bewegen.“, kommen. Man kann knobeln und kombinieren, Spannung ist durchaus vorhanden, lediglich ein wenig viel Zufall spielt Jo stellenweise in die Hände. Christof A. Niedermayer beschreibt sehr anschaulich, es gelingt ihm Atmosphäre einzufangen, allzu zart besaitet darf man bei manchen Szenen daher nicht sein, denn der Täter schlägt brutal zu, jedoch alles noch im Rahmen des Erträglichen. Hungrig lesen sollte man besser auch nicht, denn der leidenschaftliche Koch Jo speist natürlich nur die besten Dinge und legt auch gerne selbst Hand an den Kochlöffel an. Da ist mir nicht nur einmal der Mund wässrig geworden. Gut gefallen haben mir auch so ausgefallene Wortschöpfungen wie z.B: „Geschichtsbuchautismus“, der Miki befällt, sobald sie ihre Nase in ein Buch steckt und dann die ganze Welt um sich für Stunden vergessen kann.

    Jo ist ein sympathischer Typ, auch wenn er sicher eigen sein kann, was seine Truppe in seinem Restaurant auch zu spüren bekommt. Aber kaum in Japan ist er sowieso wie ausgewechselt und für Miki kehrt er all seine gute Seiten nach außen. Die selbstbewusste junge Dame hat sich aber auch bei mir mit ihrem Ehrgeiz und ihrer natürlichen Art schnell ins Herz geschlichen. Wie die beiden sind auch alle anderen Darsteller gelungen gezeichnet, beim ungeduldig, nörgelnden Leiter der Moko Koblenz Wenger angefangen, bis hin zur Bibliotheksangestellten Mitsuho, die mir mehr als leid getan hat.

    Der Autor nimmt einen gelungen mit auf eine Reise nach Japan. Es gelingt ihm hervorragend die Atmosphäre der Millionenstadt einzufangen. Man darf mit Jo abseits der abgetretenen Touristenpfade z.B. die Luft am größten Fischmarkt der Welt schnuppern, bekommt erklärt, warum Anzugherren in der U-Bahn ihre Aktentaschen mit beiden Händen nach oben halten, erfährt, wie dass es pro Kopf etwa 20 Lebensmittelautomaten gibt, oder darf einen Blick auf anrüchige Mangas werfen, während man mit ihm sonst allerorten Zurückhaltung erfährt. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen.

    „Der Sieger schlug dem Verlierer den Kopf ab und stellte ihn anschließend als Zeichen seines Triumphes aus. Dabei wurde der Kopf sorgfältig gereinigt und gepflegt. Das war Teil des Respekts vor dem unterlegenen Gegner.“, „Insoweit entsprechen die Samurai mehr den Vasallen der einzelnen Lehensherren als den Rittern. Für die Kriegerkaste verwenden wir in Japan lieber den Begriff Bushido.“ Einblick erhält man auch in die jahrhundertelange Tradition der Samurai, was ich interessiert gelesen habe.


    Alles in allem ein runder, unterhaltsamer Genusskrimi, der gekonnt nach Tokio entführt, der bei mir aber knapp die fünf Sterne nicht erreicht. Ab und an ein bisschen weniger Zufall, was aber sicher auch etwas weniger Dramatik bedeutet hätte, wäre mir ganz persönlich einfach lieber gewesen.

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    janein
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