Tsunami im Kopf

Flachgelegt von einer Hirnblutung. Aber ich hol mir mein Leben zurück.

Max Sprenger

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Hey, ich bin Max. Bis vor drei Jahren war ich ein ganz normaler Teenager mit vielen Freunden und viel Spaß an meinem Hobby Parkour. Bis ich im Urlaub in Holland urplötzlich starke Kopfschmerzen bekam - und von einer Sekunde auf die andere alles...

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Kommentare zu "Tsunami im Kopf"

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  • 4 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Karl A., 04.03.2019

    Dieses Buch geht unter die Haut! Die Vorstellung, von heute auf morgen ein Leben lang total gelähmt und zu 100% auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, ist tatsächlich eine Horrorvision. Max vergleicht es mit einem Bild: "Hast du dich schon einmal bis zum Hals im Sand eingraben lassen? Falls ja, dann weisst du ja, wie es ist, wenn man zwar den kühlen Sand auf der Haut spürt, aber völlig unfähig ist, sich zu bewegen. So war es nämlich bei mir und nun kannst du dir vielleicht besser vorstellen, wie schrecklich es mir damit ging. Dass es gar ein Leben lang so bleiben sollte, daran wollte ich gar nicht erst denken."
    Ärzte diagnostizieren bei Max nach einer schweren Hirnblutung ein "Locked-in-Syndrom, eingeschlossen im eigenen Körper, und in diesem Zustand wird er Jahrzehnte bleiben", eröffnen sie seinen schockierten Eltern. Furchtbare Aussichten für einen 14-Jährigen. "Ein Leben eingesperrt in einem reglosen Körper, auf unabsehbare Zeit oder gar für immer – ist das nicht schlimmer als der Tod?", fragt sich der junge Patient, als er später wieder bei Bewusstsein ist und seine Zukunftsaussichten realisiert.
    Man leidet förmlich mit dem jungen Teenager, der ein sinnloses Leben vor sich sieht. Unfähig, sich zu bewegen und an seinem Schicksal etwas zu ändern. Die Ärzte konnten zwar Diagnosen stellen, aber keine Hoffnung vermitteln. Und wer erwartet hatte, dass das Buch mit einem Happy End abschliesst, sieht sich enttäuscht. Max bleibt im Rollstuhl, seine Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig. Diese aussichtslose Perspektive treibt ihn in eine neue Sinnkrise. Lohnt sich das Leben für den inzwischen 18-Jährigen überhaupt noch? Er steht vor der Wahl, in eine Dauerdepression zu versinken oder für sein Leben nach einem neuen Sinn zu suchen. Die Idee, seine Erlebnisse in einem Buch zu schildern, verleiht ihm neue Flügel, "ein Feuer neuer Energie in meiner Psyche".
    Das Buch ist realistisch und dramatisch geschrieben, sodass man sich tiefer in die Situation eines Totalabsturzes hineinversetzen kann. Man atmet erleichtert auf, wenn gewisse Funktionen allmählich zurückkommen: Nach einem Monat im Koma, ohne irgendeine Möglichkeit, sich bemerkbar zu machen, öffnet er zum ersten Mal die Augen. Dann sind es Tränen, dann erste noch sehr komische Laute aus dem total verschlossenen Mund, dann ein unerklärliches Lachen. Der kleine Finger bewegt sich und er kann auf einmal den Mund öffnen und schliessen. Ganz allmählich geht auch das Schlucken wieder, er lernt, püriertes Essen zu geniessen, mit der Zeit kann sogar auf die künstliche Ernährung verzichtet werden. Schritt für Schritt geht es aufwärts, bis er schliesslich in einen Rollstuhl gesetzt wird und der Tagesablauf durch die verschiedensten Therapien abwechslungsreicher wird.
    Inzwischen 18 geworden fragt sich Max zum Schluss, was diese unverständliche Lebensführung für einen Sinn hat. Der Glaube an Gott, den ihm seine Mutter täglich vorlebt, ist bei ihm in dieser schwierigen persönlichen Situation noch auf sehr wackligen Beinen. So schreibt er auf den letzten Seiten: "Nach Monaten des Herumheulens, der Trauer und Verzweiflung und der Ziellosigkeit merkte ich, dass ich auf der Stelle trat. Das Leben hatte für mich ganz einfach an Bedeutung verloren. Ziellos lebte ich in den Tag hinein." Die Ahnung dämmert, dass das alles "vielleicht nicht umsonst passiert ist, vielleicht hat es einen Grund und ich verstehe ihn noch nicht." Man ist am Schluss gespannt auf eine Fortsetzung. Denn wer sein Leben in einem grösseren Zusammenhang sieht und davon überzeugt ist, dass auch schwere Schicksalsschläge nicht von ungefähr kommen, wird nie arbeitslos.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    eine Leserin, 14.03.2019

    Beeindruckend gemeisterter Schicksalsschlag

    „Wer schreibt, der bleibt.“ - so ein Motto von Max zu Beginn des Buches.
    Und das stimmt. Mir wird dieses Buch nachhaltig in Erinnerung bleiben.

    Max Sprenger, 14 Jahre, kerngesund und wirklich sportlich, wird aufgrund einer starken Blutung im Stammhirn aus seinem gewohnten Leben gerissen ¬- und seine Familie gleich mit. Beeindruckend kämpft er sich zurück in ein völlig fremdes neues Leben.

    Der durchweg jugendliche und auch bildhafte Schreibstil macht es extrem authentisch und durch die direkten Ansprachen fühlt man sich als Leser stets mitten ins Geschehen geholt. Das regt wiederum zum Nachdenken an und man besinnt man sich und schätz alles eigene umso mehr. Vor dieser aufopferungsvollen Familie kann man wirklich nur den Hut ziehen. Während all der Zeit hat niemand von ihnen seinen Glauben verloren; trotz so mancher Zweifel.

    Dabei ist es aber nie zu schwermütig, denn trotz aller Tiefs und Rückschläge findet Max immer wieder Momente, die er mit Schlagfertigkeit und Sarkasmus meistert.

    Sehr gut gefallen hat mir, dass er sich immer wieder bei seiner Familie und seinen Wegbegleitern bedankt oder eben mal entschuldigt. Und auch Kritik an Personal, Therapeuten und wegbleibenden Freunden findet Platz, aber gut verpackt und nicht anklagend. Hoffentlich liest es auch der ein oder andere davon. Sicherlich können gerade Personal und Therapeuten noch so einiges an Einsicht gewinnen.

    Ich hoffe, er hat durch das Schreiben den Befreiungsschlag geschafft, den er sich gewünscht hat.

    Absolut empfehlenswert!

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    janein

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