Überleben ist ein guter Anfang, Andrea Ulmer

Überleben ist ein guter Anfang

Roman

Andrea Ulmer

Durchschnittliche Bewertung
4.5Sterne
36 Kommentare
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Selbsthilfegruppen sind deprimierend, findet Anja Möller. Und die für krebskranke Frauen erst recht. Sie geht nur hin, weil ihr Mann das will. Und trifft dort auf die 83-jährige Sieglinde. Sieglinde ist trotz ihrer Diagnose voller Lebensfreude und...

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  • 4 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    jule921, 20.02.2017

    Das Buch entspricht zwar nicht meinem favorisierten Genre und auch das Cover hat mich nicht wirklich angesprochen – es wirkt auf mich tatsächlich wie ein langweiliges Selbsthilfebuch.
    Dafür sind aber Titel und Inhalt umso ansprechender.
    Anja hat Brustkrebs. Ihrem Mann zuliebe besucht sie zunächst lustlos eine Selbsthilfegruppe und trifft dort wiedererwarten auf eine sympathische Truppe von lebensfrohen Frauen.
    »Eine Selbsthilfegruppe war in ihren Augen genau so ein Widerspruch wie eine Eremiten-WG.« (S. 9)
    »Sie starrte auf den Flyer. »Gemeinsam stark gegen Krebs«, stand auf der ersten Seite. Als wäre Krebs ein schlechter Politiker, den man wegdemonstrieren konnte.« (S. 9-10)
    Als die 83-jährige Sieglinde eine Weltreise plant, jedoch kurz vor Reiseantritt verstirbt, beschließen die Mädels an ihrer Stelle die Reise anzutreten.
    Der Schreibstil ist locker und angenehm und thematisiert das so sensible Thema Krebs aus einer ganz ungewohnten Sicht. Die Charaktere sind alle sehr authentisch, sodass man die sympathische Selbsthilfegruppe schnell ins Herz schließt. Trotz schwerer Krankheit verlieren sie weder Lebensfreude noch Humor und schlagen sich tapfer durchs Leben.
    »Niemand sollte während einer Chemotherapie so glücklich aussehen.« (S. 27)
    Ein überraschend positives Buch mit viel Herz, Hoffnung und »du weißt schon was«. Klare Kauf- und Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Igela, 16.02.2017

    Die 40 jährige Anja erkrankt an Brustkrebs,Ehemann und Tochter machen sich grosse Sorgen….so scheint es denn eine gute Idee, dass sich Anja einer Selbsthilfegruppe für Frauen, die an Krebs erkrankt sind, anschliesst.Und tatsächlich fühlt sich Anja sofort wohl in der Gruppe. Als die Aelteste von ihnen,Sieglinde, stirbt , machen es sich die restlichen fünf Frauen zu ihrer Lebensaufgabe , eine von Sieglinde geplante Reise an ihrer Stelle anzutreten. Sie brechen auf in eine Reise voller Abendteuer, aber auch bitterer und trauriger Momente.

    Die Autorin Andrea Ulmer hat in diesem Buch das Schicksal ihrer Mutter verarbeitet. Daher basiert die Geschichte auf diesen Erlebnissen. Was man als Leser auch ganz genau spürt. Die Diagnose Krebs wird sehr einfühlsam vermittelt, die Therapie sehr authentisch wiedergegeben. Zudem wirft die beschriebene Krankheit unweigerlich Fragen auf! Fragen nach dem Leben, dem Tod und dem Warum? Bei mir stiegen auch Fragen wie „Was wäre, wenn? „ an die Oberfläche. Unnötig zu erwähnen, dass mich schon durch die Thematik das Buch sehr berührt,beschäftigt und nachdenklich gemacht hat.

    Doch die Story rund um die Frauen ist nicht nur schwer und mit traurigem Unterton. Nein, ich habe über ganz viele Momente des Glücks, der Freundschaft und der Freude am Leben lesen dürfen. Natürlich und unweigerlich ist auch das Thema Abschied nehmen präsent. Trotzdem ist es nicht nur schwere Kost, sondern enthält auch sehr viel Leichtigkeit und witzige Szenen.

    Der Autorin ist gelungen, was meiner Meinung nach sehr schwierig ist. Ein Thema, das ein ganzes Leben verändert, so zu verpacken, dass man sich als Leser nicht durch das ganze Buch weint.

    Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden.Leicht und locker liest sich die Geschichte der sechs Frauen und ihren Angehörigen. Es wird nicht konstant auf die „Tränendrüsen „ gedrückt! Der Titel „Ueberleben ist ein guter Anfang „ könnte nicht passender gewählt sein. Die Frauen geniessen die Reise und ihre Freundschaft, jede bringt sich mit ihrer eigenen Persönlichkeit in die Gruppe ein. Obwohl die Hauptfiguren, die sechs Frauen, zahlreich sind,habe ich sie durch die differenzierte Charakterisierung sofort auseinander halten können. Eine ist ein Mauerblümchen, eine spricht einen speziellen Dialekt, eine ist ein Organisationsass...sehr gelungen von der Autorin ! Ein Buch, das wach rüttelt, und einem zeigt,dass man das Leben geniessen soll. Und es auch geniessen kann, wenn man an einer tödlichen Krankheit leidet.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Leseengel, 05.03.2017

    Als Anja unheilbar an Krebs erkrankt, bringt ihr Mann einen Flyer für eine Selbsthilfegruppe nach Hause. Auf Wunsch ihres Mannes besucht sie die Gruppe " Gemeinsam stark gegen Krebs ". Dort begegnet sie Frauen von unterschiedlichem Alter. Mit der Lebensfrohen über 80-jährige Sieglinde freundet sich Anja sofort an. Trotz ihrer Krankheit plant die ältere Frau eine Weltreise. Denn sie möchte ihr Vermögen nicht ihren undankbaren Kindern überlassen. Doch Sieglinde kann sich ihren Traum nicht mehr erfüllen. Nach ihrem Tod beschliessen die Mitglieder der Selbsthilfegruppe zum Gedenken ihrer Freundin die Weltreise anzutreten.


    Die Autorin Andrea Ulmer hat in Erinnerung zu ihrer Mutter diesen Roman geschrieben.
    In den Handlungen kommen Protagonisten vor, die durch ihren Charakter nicht unterschiedlicher sein können. Ihre Erkrankung an Krebs und ein verstorbenes Mitglied der Selbsthilfegruppe verbindet sie. Als sie zusammen auf Reise gehen, müssen sie mit den Macken der anderen fertig werden. Ebenso bekommen sie voneinander mit, was die Reisenden ausser den Beschwerden ihrer Krankheit sonst noch für Probleme im privaten Bereich haben. Durch diese alltäglichen Problemen wirkt der Roman durch die Diagnose Krebs nicht betrückend. Im Verlauf der Reise entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen den Frauen.

    Die Autorin hat einen tiefsinnigen und unterhaltsamen Roman erschaffen, in dem man trotz dem Wissen der Krankheit auch zwischendurch Lachen kann. Genau diese Eigenschaft macht für mich das Buch einzigartig und verdient von mir fünf Sterne. Zudem liest sich das Buch leicht mit einem angenehmen Schreibstil. Auch gefällt mir, wie die Kapitel in die Stationen ihrer Reise eingeteilt sind.


    Ein Buch über unterschiedlichen Frauen mit derselben Diagnose.
    Traurig, tiefsinnig und trotzdem gibt es viel zu schmunzeln.

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    janein
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