Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Roman. Ausgezeichnet mit dem Evangelischen Buchpreis 2018

Susann Pásztor

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"Dieser Roman ist keiner, der Angst vorm Sterben macht. Im Gegenteil. Er macht Lust auf das Leben." Christine Westermann.
Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt es zu wissen. Er ist...

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Kommentare zu "Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster"

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  • 5 Sterne

    0 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Igela, 01.05.2017

    Als eBook bewertet

    Karla Jenner-Garcia hat Krebs und wird sterben. Alle Therapien hat sie abgebrochen,in ein Hospiz zu gehen ,lehnt sie ab. Da wird Fred Wiener, der Sterbende begleitet,zu ihr geschickt. Doch Karla will nicht über ihre Krankheit oder das Sterben sprechen,Karla will am liebsten alleine sein. Familie hat sie keine, mit ihrer Schwester Gudrun ist sie zerstritten. Doch so schnell gibt Fred nicht auf. Er besorgt seinem 13 jährigen Sohn Phil einen Job bei Karla und lädt sie zu einer Weihnachtsfeier ein. Durch den Ueberraschungsgast geht die Feier jedoch gründlich in die Hose.

    Ohne grosse Einführung in die Personen wird man zu Beginn von dieser Geschichte sofort in Freds Gedankenwelt hineinkatapultiert. Sehr schnell spürt man, die Unsicherheit ,die Zweifel die er für sich und seinen ersten Job als Sterbebegleiter hegt. Erst war ich unsicher, ob Fred mir gefällt. Man denkt ja automatisch, ob man denn selbst in so einer emotionalen Situation jemanden wie Fred als Begleiter haben möchte? Doch Fred hat mich positiv überrascht. Je länger, je sympathischer wurde er mir. Und schlussendlich musste ich mir eingestehen, dass er wohl für Karla die ideale Person als Sterbebegleiter ist. Gerade die Figur „Fred“ empfand ich als hervorragend ausgearbeitet und gezeichnet. Ebenfalls überzeugend und sehr authentisch ist Karla.

    Abwechselnd und kapitelweise wurden Fred, Karla, ihre Schwester Gudrun und Phil, der Sohn von Fred, in den Mittelpunkt gerückt. So geht es zwar hauptsächlich um die lebensbedrohende Krankheit, das Sterben und die Begleitung. Doch auch Erinnerungen um die Beziehung der Schwestern und die Vater- Sohn Beziehung werden thematisiert. Etwas, dass dieses Buch sehr abwechslungsreich gemacht hat. Sehr berührt haben mich, die immer wieder eingeschobenen Listen, die Karla anfertigt. Darauf notiert sie Menschen, Situationen, Dinge etc. die sie sehr mag oder ablehnt, und man erkennt als Leser sehr schnell wie sich die Prioritäten verschieben.

    Den Schreibstil habe ich als ausdruckstark empfunden. Sätze, Wörter ,ganze Passagen haben mich sehr nachdenklich gemacht und auch sehr berührt.

    Der Autorin ist eine Geschichte gelungen, die sehr authentisch Einblick in die letzten Wochen vor dem Tod, aber auch die Begleitung der Sterbenden ,gibt. Gleichzeitig ist die Story nicht nur schwer und traurig, sondern zeigt auch wie eine Sterbende beim „Sonnenuntergang ihres Lebens „(O-Ton Buch ) versucht ,ihre Würde und vor allem ihre Entscheidungsfreiheit zu behalten.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Heidi K., 09.02.2017

    Als eBook bewertet

    Inhalt und meine Meinung:

    Fred Wiener hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen. Er hofft damit, seinem Leben mehr Sinn zu geben. Nun trifft er auf seine erste Begleitung – Karla. Karla ist eine sehr selbstbewusste, eigenständige und –willige Persönlichkeit. Für Fred gleich zu Beginn ein richtige große Herausforderung, die es für ihn zu meistern gibt. Bei Karla fruchten seine Versuche seine Hilfe anzubieten nur bedingt, denn Karla stellt für Fred ihre persönlichen Bedingungen auf. Als Fred bei seinem Versuch Karla mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen mal wieder ins Fettnäpfchen tritt, ist es sein Sohn Phil, der ihm einen Neustart mit Karla ermöglicht. Er archiviert Karlas persönliche Bilder. Der sonst recht zurückgezogene Teenager wächst täglich mit seiner Aufgabe und entwickelt sich sehr zu seinem Vorteil. Schließlich erkennt Fred, dass er mit Karla nur zusammenarbeiten kann, wenn er ihre Bedingungen akzeptiert und so wird die Begleitung für beide Seiten zu einer großen Bereicherung.

    Susann Pasztor hat mit ihrem Roman eine wunderbar gefühlvolle Geschichte zu Papier gebracht, welche auch mich persönlich bereichert hat. Sie trifft bei diesem schwierigen Thema, über das man eigentlich eher lieber schweigen möchte, die richtigen Worte ohne zu verurteilen oder zu werten. Die Geschichte geht ans Herz und ich habe mich beim Lesen des Öfteren gefragt, wie ich wohl in der ein oder anderen Situation reagiert und gehandelt hätte. Ein absolut gelungener Roman der mir sehr ans Herz gegangen ist, emotional aber teilweise auch humorvoll und immer mit Stil und Feingefühl für die richtigen Worte.

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    janein

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