Und du bist nicht zurückgekommen, Marceline Loridan-Ivens

Und du bist nicht zurückgekommen

Marceline Loridan-Ivens

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Marceline ist fünfzehn, als sie zusammen mit ihrem Vater ins Lager kommt. Sie nach Birkenau, er nach Auschwitz. Sie überlebt, er nicht. Siebzig Jahre später schreibt sie ihm einen Brief, den er niemals lesen wird.

Einen Brief, in dem sie das...

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  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana Z., 20.11.2015

    Eine fesselnde, sehr packende Geschichte einer Zeitzeugin des Holocaust, die es zu lesen lohnt. Gerade in der heutigen Zeit, wo so viel Fremdenhass wieder zum Thema wird. Aktueller könnte die Thematik nicht sein.
    Das Cover ist gut gewählt und passt zum Buch.
    Ich habe das Buch (soweit möglich) in einem Stück gelesen, auch wenn Tränenausbrüche dafür sorgten, eine Pause einlegen zu müssen. Man fühlt sich durch den Schreibstil, als sei man mit am Ort des Geschehens gewesen. Man kann ihre Gefühle nachvollziehen (soweit man das behaupten kann – denn niemand, der es nicht selbst erlebt hat, kann wohl nachvollziehen, was damals wirklich passiert ist) und versteht, warum es sie auch heute noch, nach so langer Zeit, quält, dass sie sich nicht an die letzten, geschriebenen Worte ihres Vaters erinnern kann, geschweige denn, dass sie diese letzte Botschaft von ihm aufbewahren durfte.
    Wie schlimm muss es für ein kleines Mädchen sein, dass so viel grausames erleben musste, wenn auch die Familie unterschwellig durchblicken lässt, dass man lieber den Vater zurück hätte kommen sehen, als sie.
    Wie sehr diese Zeit jemanden prägt, dass man sein restliches Leben lang nur darauf achten muss, dünn zu bleiben um nicht doch irgendwann ins Gas geschickt zu werden.
    Als Mutter ging mir die Geschichte sehr nahe, da sie die Dinge so deutlich schreibt, wie sie auch waren, ohne grausige Details auszulassen. Auch wenn sie wahrscheinlich noch viel grausamer waren, als wir uns je Vorstellen können. Ich saß des Öfteren mit Tränen in den Augen da und musste das Buch zur Seite legen. Auch heute beim Schreiben habe ich diese Dinge wieder vor Augen und mir geht das ganze sehr nahe. Danke Marceline, dass du dich nach so vielen Jähren noch einmal so ausführlich mit der Thematik beschäftigt hast und uns daran teilhaben lässt. Danke, dass du diese quälenden Erinnerungen aufgeschrieben hast. Ich hoffe, dass sie eine Vielzahl erreichen und es ihnen zu denken gibt.

    Mein Fazit:
    Dieses Buch sollte gerade in der jetzigen Zeit von vielen Personen gelesen werden. Auf dass Fremdenhass nie wieder solche fürchterlichen Formen annimmt.
    Packend, fesselnd, sehr detailliert und mit Sicherheit nichts für schwache Nerven!
    Ich gebe dem Buch daher auch 5/5 möglichen Punkten.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    T. T., 07.09.2015

    „Und du bist nicht zuückgekommen“ von Marcelino Loridan-Ivens,
    erschienen im Insel Verlag, Seitenanzahl: 109


    Inhalt:

    Marceline ist fünfzehn, als sie zusammen mit ihrem Vater ins Lager kommt. Sie nach Birkenau, er nach Auschwitz. Sie überlebt, er nicht. Siebzig Jahre später schreibt sie ihm einen Brief, den er niemals lesen wird. Einen Brief, in dem sie das Unaussprechliche zu sagen versucht: Nur drei Kilometer sind sie voneinander entfernt, zwischen ihnen die Gaskammern, der Geruch von brennendem Fleisch, der Hass, die Unausweichlichkeit der eigenen Verrohung, die ständige Ungewissheit, was geschieht mit dem anderen?


    Autorin:

    Marceline Loridan-Ivens, 1928 als Marceline Rozenberg geboren, wurde im März 1944 mit ihrem Vater nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie ist Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Sie lebt in Paris.


    Meine Meinung zu den o. g. Buch:

    Das Cover ist in eisblau-grau mit einem Stoffeinband und nur mit dem Titel über das gesamte Buch passend für diese berührende Geschichte gestaltet worden.
    Der Schreibstil beinhaltet lange verschachtelte Sätze, die man langsam lesen muss, um keines der sorgsam gewählten Worte zu verpassen.
    70 Jahre später hat Marceline die Kraft, sich in einem Brief von ihrem verstorbenen Vater zu verabschieden. Sie sind in den Lagern nah beieinander, doch unerreichbar. Marceline erzählt in diesem Buch von ihrem Leben und wie sie sich verändert hat. Sie ist verstört durch die Ereignisse im Konzentrationslager ins Leben zurückgekehrt, doch hat sie ihren Platz im Leben nicht gefunden. Sie wird von Alpträumen beherrscht.
    Der Leser wird mit einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte konfrontiert. Dieser Abschiedsbrief löst Beklemmungen in mir aus. Marceline hat unaussprechliche Grausamkeiten erlebt. Es ist ein Wunder, dass sie überlebt hat. Und mit diesem bewegenden und anrührenden Brief hat sich die Autorin sich in das Herz ihrer Leser geschrieben!


    Fazit:

    Ein wunderschöner, tränenreicher Abschied in Briefform!

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    janein
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