Verborgene Liebe

Die Geschichte von Röbi und Ernst. Mit e. Vorw. v. Klaus Wowereit

Barbara Bosshard

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Zeitreise durch das Leben eines ungewöhnlichen Paares
In "Verborgene Liebe" erzählen Röbi Rapp und Ernst Ostertag, beide 1930 geboren, von einem Leben, in welchem sie alles, was sie öffentlich als Homosexuelle hätte erkennbar machen können, tunlichst unterlassen...

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Kommentare zu "Verborgene Liebe"

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    peedee, 20.09.2017

    Ein sehr bewegendes Buch

    Röbi Rapp und Ernst Ostertag sind beide 1930 geboren und homosexuell. Sie sind seit 1956 ein Paar, mussten dies jedoch im Geheimen leben, da unter anderem die Anstellung von Ernst als Sonderklassenlehrer gefährdet war. Röbi war Coiffeur und arbeitete auch als Schauspieler, oft in Frauenrollen. Sie engagieren sich im Hintergrund in der Schwulen- und Lesbenbewegung. Nach Ernsts Pensionierung machten sie ihre jahrzehntelange Beziehung öffentlich und besiegelten sie am 1. Juli 2003 auf dem Zürcher Standesamt – als erstes gleichgeschlechtliches Paar im Kanton Zürich. Barbara Bosshard hat ihre berührende Geschichte aufgeschrieben.

    Erster Eindruck: Auf dem Cover sieht man zwei Fotos, eines aus den jungen Jahren der beiden Männer, eines als Senioren. Sie wirken auf mich sehr sympathisch und in sich ruhend. In der Mitte des Buches hat es etliche Fotos von Röbi und Ernst.

    Ich habe von den beiden Männern schon einiges gehört und war daher sehr gespannt auf dieses Buch. Die Autorin hat sehr viele Gespräche mit den beiden geführt, und zwar in Einzelinterviews, damit jeder auch wirklich zu Wort kommt und seine eigene Sicht der Dinge erzählt. Da die Autorin selbst homosexuell ist, war sie wahrscheinlich auch speziell geeignet, diese sensible Geschichte aufzuschreiben. Die beiden Männer scheinen mir sehr gegensätzlich: Röbi, der extrovertierte Mann, der seine Homosexualität früh akzeptieren konnte, da ihn seine Familie so annahm, wie er war. Ernst ist hingegen eher introvertiert und in einem streng gläubigen Umfeld aufgewachsen, wo kein Platz für sein anderes Denken und Fühlen war. Er musste alles mit sich selbst abmachen.

    Ich muss sagen, gleich von den ersten Zeilen an war ich sehr berührt von dem Gelesenen. Es ist eh eine wahre Meisterleistung, wenn eine Beziehung so viele Jahre hält, aber unter den Voraussetzungen, die Röbi und Ernst hatten, ist es beinahe ein Wunder. Es ist für mich unvorstellbar, wie sie ihr Doppelleben, wie sie selbst dazu sagen, jahrelang aufrechterhalten konnten. Ich stelle mir vor, dass sie doch ständig unter einer Anspannung leiden mussten, in der Angst, dass alles auffliegt.

    Es gibt so viele kleine Dinge und Aussagen, die mich bewegen, z.B.:
    - Die Aussage von Röbis Mutter „Mame“, die zu ihrem Sohn meinte, dass er Sorge zu Ernst tragen solle, denn der sei ein guter Mann. Sie meinte auch, dass sie einen zweiten Sohn erhalten habe.
    - Zeitlebend wird Ernsts Homosexualität von seiner Familie totgeschwiegen.
    - Die Heirat und der Ringtausch der beiden Männer – sie wollen so weitermachen, wie in den vergangenen 46 Jahren… schluck!

    Meine grosse Hochachtung vor so einer Liebe – ich wünschte, jeder dürfte eine so lange Liebe erleben!

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Blanca, 12.11.2012

    Röbi Rapp und Ernst Ostertag, beide Jahrgang 1930, mussten ihre Liebe 46 Jahre lang im verborgenen Leben. Das empört mich heute noch. Erschreckend. Und man erschrickt noch da und dort, wenn man die Biografie der beiden homosexuellen Männer liest. Was für eine Welt! Auch in der Schweiz wurden Schwule unterdrückt, erpesst, diskriminiert, gequält. Schön, dass man auch über eine Befreiungsbewegung im Untergrund lesen darf. Und darüber, dass die beiden 2003 ihre Partnerschaft in Zürich eintragen lassen durften. Das Buch ist eine spannende Lebensgeschichte, aber auch ein Stück Zeitgeschichte. Röbi und Ernst sprechen erstaunlich offen über ihr Leben, ihre Liebe, ihre Vorlieben. Barbara Bosshard hat die Geschichte mit viel Feingefühl aufgezeichnet. Ich habe das Buch mit Interesse gelesen und Röbi und Ernst sind mir dabei ein wenig ans Herz gewachsen.

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    janein

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