Wie das Recht in die Welt kommt

Von den Anfängen bis in die frühe Neuzeit
 
 
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Ohne Gesetze können wir uns unser Leben nicht vorstellen. Doch seit wann gibt es Gesetze, wie haben sie sich entwickelt und warum? Waren sie alle gleich oder ganz verschieden? Ein äußerst lebendiges und spannendes Panorama zur Entstehung unseres...
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Kommentar zu "Wie das Recht in die Welt kommt"

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  • 3 Sterne

    Gertie G., 31.10.2018

    Wie das Recht in die Welt kam/Alfred J. Noll/3 Sterne

    Alfred J. Noll ist begeisterter Jurist und das merkt man hier in diesem Buch. In neun Kapiteln versucht er den Lesern seine Leidenschaft zu vermitteln.

    Diese neun Kapitel sind:

    1. Hermes gibt den Menschen das Recht
    2. Das notwendige Minimalrepertoire
    3. Die Steine sprechen
    4. Rationalisten des souveränen Privateigentums
    5. Nur aus diesen Särgen war eine Auferstehung möglich
    6. Ein Privatmann schafft Recht
    7. Stadtluft macht frei – oder auch nicht
    8. Ein Deutscher in Italien
    9. Das Recht der Menschen

    Ohne Gesetze können nur die wenigsten Menschen existieren. Schon bereits bei schriftlosen Gemeinschaften gibt es Regeln und Richtlinien, an die sich die Mitglieder halten müss(t)en.

    „Richtiges“ Recht beginnt erst, wenn es in Stein gemeißelt ist. Seien es die biblischen 10 Gebote oder die Keilschrifttafeln des alten Mesopotamiens.

    Das Römische Reich feilt lange und ausgiebig an seinen Gesetzen – Römisches Recht gilt lange, mancherorts länger als das Reich Bestand hatte.

    Meine Meinung:

    Die große Sachkenntnis ist die Stärke und Schwäche dieses Buches gleichzeitig. Kaum jemand kann dem Autor ein x für ein u vormachen, was die Rechtsgeschichte angeht. Doch für Nicht-Juristen sind die vielen lateinischen Zitate (oft ohne Übersetzung) und die verschwurbelte Juristensprache schwer verständlich.

    In den Abschnitten des Mittelalters springt der Autor leider immer wieder in die Antike zurück und verbeitert sich hier nochmals. Das hat meinen Lesefluss und mein Verständnis in der Materie ein wenig gestört. Interessant ist, wie der Stauferkönig Friedrich II., den Adel und die Kirche mittels geänderter Gesetze entmachtet hat. Doch auch hier, mitten in der politisch brisanten Zeit, ein Schwenk in das Römische Reich.

    Das Buch, das vom Verlag als „Essay“ bezeichnet wird besticht durch die unerschöpfliche Sachkenntnis und einen beeindruckenden Schreibstil, der allerdings manchmal zu lange Sätze mit einer Wendung zu viel, beinhaltet. Ich mag Zitate aus alten Schriften, doch wenn seitenlang aus König Hammurabis Gesetzestexten zitiert wird, ist das vielleicht für Freaks unter den Juristen Anklang finden. Für den interessierten Laien ist das leider zu komplex.

    Dass wir uns ein Leben Gesetze schwer vorstellen können, ist wohl einleuchtend. Doch so manche Überregulierung, die wir heute kennen, wäre vielleicht entbehrlich.

    Das Buch verfügt über eine gediegene Aufmachung: Als Hardcover mit einem Lesebändchen und abgerundeten Ecken. Die Schriftart und Schriftgröße sind augenfreundlich gewählt.

    Fazit:

    Dieses Buch zeigt viele Facetten des Rechtes von seinem Beginn bis ins 13. Jahrhundert. Die Leidenschaft des Autors ist nicht auf mich übergesprungen, daher nur 3 Sterne.

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    janein

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