Aus, Amen, Ende? (eBook / ePub)

So kann ich nicht mehr Pfarrer sein
 
 
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Als Thomas Frings im Februar 2016 sein Amt als Pfarrer niederlegt, ins Kloster geht und diesen Schritt öffentlich erklärt, ist das Echo gewaltig. Nicht nur in den Medien, auch unter Amtsbrüdern und Gläubigen. Tausende Followers auf Facebook liken seinen...
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Kommentare zu "Aus, Amen, Ende?"

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  • 2 Sterne

    12 von 33 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kopernikus, 07.03.2017

    aktualisiert am 15.03.2017

    Als Buch bewertet

    Pastorale Lichtgestalt?
    Ex-Pfarrer Thomas Frings gibt sich in seinem Buch als zukunftsweisender Ideengeber für die Kirche, der zu wissen glaubt, wo's in der nicht mehr so recht zündenden Pastoral langgeht: das Alte über Bord werfen und "Entscheidungsgemeinde" mit den sehnsüchtigen Fernstehenden machen.
    Tatsächlich jedoch ist der Großneffe des berühmten und beliebten Kardinals Frings in seiner früheren Münsteraner Pfarrei mit sämtlichen Experimenten und spektakulären Mätzchen, welche die Menschen in sein Gotteshaus locken sollten, grandios gescheitert. Wieso sollte man also gerade auf ihn hören und seinen Anregungen "Nachhaltigkeit" zutrauen? Wie kann er "vorausgehen", wenn er vor der Last des Kreuzes geflohen ist?
    Es ist erstaunlich, wie Verlag und Medien versuchen, einen ausgebrannten und zutiefst frustrierten Geistlichen, dem die Resignation schon auf dem Buch-Cover ins Gesicht geschrieben steht, zur innovativen Lichtgestalt zu stilisieren.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 3 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    peedee, 26.07.2018

    Als eBook bewertet

    Sehr viele Fragen

    Thomas Frings ist seit 1987 Priester und von 2009 war er als Pfarrer in Münster tätig. Nach dreissig Jahren Pfarrberuf war für den Autor vorerst Schluss – es war „Zeit für eine révision de vie“. Durch die Amtsniederlegung und seinen Rückzug in ein Kloster erlangte er nationale Bekanntheit. Ist nun alles aus?

    Erster Eindruck: Das Cover mit dem Foto des Autors ist schlicht, durch den plakativen Titel jedoch sehr auffällig. Gefällt mir gut.

    Ich interessiere mich sehr für Glaubensthemen und dabei insbesondere für Erfahrungsberichte. Da hat mich der provokative Titel natürlich gleich angesprochen. Nicht nur der Titel ist auffallend, sondern auch die einzelnen Kapitel sind es, wie z.B.: „Berufen oder verdammt zur Hoffnung?“; „O Gott, mein Kind will Priester werden!“ oder auch „Christ ist man am Sonntag um zehn.“
    Dem Autor ist es wichtig, zu betonen, dass es sich hier nicht um eine wissenschaftliche Arbeit handelt, sondern er über seine persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen berichtet.

    Thomas Frings stellt unwahrscheinlich viele Fragen, die mich als Leser sehr zum Nachdenken gebracht haben, z.B.:
    - „Was vermag jemand bei uns entdecken, für das wir längst betriebsblind geworden sind?“
    - „Ist es nicht verwunderlich, dass erst dann über notwendige Veränderungen nachgedacht wird, wenn entweder kein Geld oder kein Mensch mehr da ist?“
    - „Was aber sind die Chancen der bisherigen Katechese, die es zweifelsohne gibt?“

    Während dreissig Jahren im Beruf (oder in der Berufung) erlebt man allerlei Veränderungen. Aber auch in der Kirche? In einer Kirche, in der die Abläufe seit so vielen Jahren gleich sind? Wie schnell kann sich eine Kirche eigentlich ändern? Soll sie es überhaupt? Mich haben die zitierten Zahlen über die aktiven Kirchgänger sehr überrascht – ich hätte nicht gedacht, dass die so tief sind. Im April 2016 hat Thomas Frings seinen Abschiedsgottesdienst gestaltet und im Februar 2017 ist das Buch erschienen. Gemäss Informationen im Internet (Juli 2018) hat der Autor im Sommer 2017 seinen Aufenthalt im Kloster beendet und ist in den Dienst des Bistums Münster zurückgekehrt. Ich finde den Entscheid von Thomas Frings, sich ins Kloster zurückzuziehen, sehr mutig. Und da er wieder zurückgekommen ist, zeigt sich auch, dass dieser temporäre Rückzug für ihn das absolut Richtige war.

    „Ich sage Aus und Amen, aber eben nicht Ende. Denn ich liebe diese Kirche.“

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    janein

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