Das Geheimnis des unendlichen Raums, Christoph Andreas Marx

Das Geheimnis des unendlichen Raums (eBook / ePub)

Ein Kopernikus-Roman

Christoph Andreas Marx

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Der junge Benediktinermönch Alanus von Buchholz macht sich 1543 im Auftrag der Inquisition auf den Weg in die blühende Handelsstadt Nürnberg, um das letzte große Werk des Kopernikus zu prüfen. Sein Inhalt ist ein Skandal für die Heilige Mutter...

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  • 5 Sterne

    E. K., 19.11.2015

    „...Darin besteht nämlich der Geist der neuen Zeit, dass man nicht mehr blindlings den vermeintlichen Autoritäten glaubt, sondern die Dinge selbst betrachtet und seinen Verstand gebraucht...“

    Wir schreiben das Jahr 1542. In Frauenburg wird ein Mann durch einen Schlaganfall aus seinem Schaffen gerissen, dessen Gedanken die Welt verändern können. Es handelt sich um den Domherrn Nikolaus Kopernikus. Nur wenige Stunden später erscheinen zwei Mönche in der Stadt. Alanus und Tolosani wollen den Gelehrten sprechen, doch sie kommen zu spät. Kopernikus kann sich nicht mehr verständlich machen.
    Dann wechselt die Geschichte nach Nürnberg. Zwei Ereignisse erschüttern die Nacht. Zuerst brennt das Lagerhaus der Familie Fugger nieder, dann wird in der Druckerei von Petreius ein Toter gefunden. Dort sollte auch das Buch von Kopernikus gedruckt werden. Das Originalmanuskript ist genauso verschwunden, wie drei Bücher, die Julia Fugger zum Neubinden gebracht hat. Leitner, der junge Bürgermeister, beschuldigt Julia, die den Toten gefunden hat, und Alanus wegen seiner Mönchskutte der Tat. Beiden gelingt gemeinsam die Flucht.
    Der Autor hat einen fesselnden historischen Roman geschrieben. Im Mittelpunkt steht ein Wissenschaftler und sein Werk, obwohl er selbst nicht mehr in das Geschehen eingreifen kann.
    Das Buch lässt sich gut lesen. Das liegt an der spannenden Geschichte, den exakt recherchierten Hintergründen, den allgemein verständlich aufbereiteten wissenschaftlichen Fakten und nicht zuletzt am angenehmen Schriftstil. Eine Vielzahl historischer Persönlichkeiten werden gekonnt in die Handlung eingebunden.
    Die Krimihandlung bildet den Hintergrund für wichtigere Fragen. Es geht um die Auseinandersetzung um das Weltbild des Kopernikus, um die Fragen von Vertuschen, Verschweigen und Fälschen. Es war nicht nur die päpstliche Kurie und ihre Vertreter, die dabei die Hand im Spiel hatten. Schnell zeigt sich, das noch andere Kräfte am Spiel beteiligt waren. Kurz angerissen werden auch die Unterschiede zwischen Okzident und Orient in diesen Punkten. Außerdem wird deutlich hervorgehoben, dass es schon weit vor Beginn der neuen Zeitrechnung die Auseinandersetzung um die beiden Weltbilder gab. Durchgesetzt hat sich das, was den Anschauungen der Menschen entsprach. Mir gefällt, wie genau der Autor ausführt, dass praktische Probleme in Kreisen der Wissenschaft und übrigens auch des Vatikans leise Zweifel an der Richtigkeit des Weltbildes aufkommen ließen. Auch Kopernikus wusste davon. Ihm ging es darum, den mathematischen Beweis für sein Weltbild zu liefern. Dazu bedurfte es eines völlig neuen Ansatzes. Gleichzeitig erkannte er, das seine Berechnungen nicht alle Fragen beantworten konnten.
    Der Autor hat die Protagonisten gut charakterisiert. Hervorragend gelungen ist ihm dabei, die Vielschichtigkeit der Anschauungen nicht nur des Klerus herauszuarbeiten. Die Diskussionen von Alanus und Tolosani gehören für mich zu den Höhepunkten des Buches. Sie bringen die Probleme auf den Punkt. Ausführlich lerne ich Nürnberg und seine Sehenswürdigkeiten kennen.
    Ein auf die Handlung einstimmendes Geleitwort und ein Nachwort des Autors, das Realität und Fiktion trennt, ergänzen das Buch.
    Das Cover mit dem phantasievollen Himmelsbild passt.
    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Obwohl mir der wissenschaftliche Hintergrund nicht neu war, habe ich eine Menge dazugelernt. Außerdem hat mich die Geschichte gut unterhalten, weil dem Autor eine geschickte Balance zwischen spannender Handlung, Darlegung von Fakten und erhellenden Dialogen gelungen ist. Meiner Meinung nach hat das obige Zitat von Rheticus auch in der Gegenwart nichts von seiner Aktualität verloren.

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    janein
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