Der Bibelraucher (eBook / ePub)

Die knallharte Lebensgeschichte eines Ex-Knackis

Wilhelm Buntz

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Als Jugendlicher fährt er einen Mann tot. Jugendarrest, Gerichtssaal, Bewährung – der gewohnte Lebensrhythmus von Wilhelm Buntz.
1983: In einer Zelle greift Buntz zur Bibel. Er liest eine Seite, reißt sie heraus, rollt sich eine Kippe. So qualmt...

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lujoma, 03.09.2018

    Als Buch bewertet

    packender Lebensbericht - empfehlenswert!

    Wilhelm Buntz (Jg.1954) hatte es nicht leicht. Schon vor der Geburt abgelehnt, von der Mutter vernachlässigt und ausgesetzt, der Vater überfordert, von Heim zu Heim geschoben, weil keiner mit ihm fertig wurde… Die Negativspirale aus Wut, Gewalt, Diebstahl und einem Unfall mit Todesfolge führte „Helme“ schon als Jugendlichen in den Knast und auch nach der Entlassung geht diese „Karriere“ weiter…. Sein Weg führt von Ulm nach Hamburg, wo er gefasst und dann vor Gericht gestellt wird. Im Gefängnis in Bruchsal landet er oft in der Arrestzelle. Dort ist er mit sich selbst allein… kein Freigang, keine Arbeit, kein anderer Mensch, nur eine Bibel… Und so liest er eine Seite, reißt sie heraus und dreht sich eine Kippe. Er raucht sich durch bis zum Neuen Testament. Dort packt ihn der Text und er wagt Schritte mit Gott, Schritte in eine völlig neue Richtung….

    Auf dem Cover des Buches sieht man das zerfurchte Gesicht des Autors, seine Augen blicken in die Ferne, die Hand hält eine qualmende Selbstgedrehte aus einer Bibelseite… Die grauweiße Schrift ist erhaben, fühlt sich rau an und passt so sehr gut zu dem Buch.
    Im Inneren des Buches beginnt jedes Kapitel mit einer dunklen Doppelseite, die mal die Hände des Autors mit Bibelseite, mal das Gesicht beim Kippe drehen zeigen… auch das finde ich sehr passend.

    Die Autobiographie des Wilhelm Buntz hat mich von der 1. Seite an gefesselt. Das Buch beginnt im Gefängnis in Bruchsal mit einem Brief an die Staatsanwaltschaft und ist die Schlüsselszene, die immer wieder im Laufe des Buches stückweise erzählt wird. Das sorgt von Beginn an für Spannung.
    Im Verlauf des Buches berichtet der Autor über seine schwierige Kindheit und Jugend und über seinen Weg als Erwachsener… die Anzahl der Straftaten ist hoch, er ist ständig auf der Flucht vor Entdeckung, so dass er die Gefangennahme als Erleichterung empfindet. Auch im Gefängnis kommt er nicht zur Ruhe, bleibt böse um in der „Hackordnung“ weit oben zu stehen…. Doch dann spricht ihn die Bibel an und er wagt mutige Schritte und ändert mit Gottes Hilfe sein Leben komplett. Er gesteht Taten ein, bittet Opfer um Vergebung, versöhnt sich mit seiner Vergangenheit… er verschweigt aber auch erneute Versuchungen nicht…

    Dieser Lebensbericht ist sehr offen, authentisch, schonungslos. Das Buch zeigt aber auch wie Gott Leben verändern kann und wie wichtig der Mut Schuld zu bekennen und um Vergebung zu bitten.

    Fazit:
    „Der Bibelraucher“ ist ein packender Lebensbericht, der zeigt, dass Gott größer ist als alles menschliche Versagen, dass Neuanfänger und Vergebung möglich sind. Ich wünsche dem Buch viele Leser und kann es uneingeschränkt empfehlen. Gern vergebe ich 5 Sterne!

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    janein
  • 5 Sterne

    Susanne R., 12.09.2018

    Als Buch bewertet

    Gott sorgt für uns

    …diese Erkenntnis dringt immer wieder durch die Zeilen dieses autobiographischen Buches. Wilhelm Buntz führt ein kompromissloses, hartes Leben. Schon früh in ein Heim abgeschoben, gerät er immer mehr in eine Abwärtsspirale. Schon als Jugendlicher fährt er einen Mann tot, es folgen viele weitere Vergehen. Schließlich, nach vielen Jahren Gefängnis, greift er eines Tages in seiner Zelle zur Bibel. Er braucht Papier für seine selbstgedrehten Zigaretten, aber jede Seite liest er auch, bevor er sie qualmt. Irgendwann packt ihn der Text und er beschließt, sein Leben zu ändern, besser gesagt: ändern zu lassen.
    Ein Buch, was mich sehr bewegt hat. Da ist zum einen die traurige Geschichte eines Jungen, der keine Liebe und Annahme erfährt und zu einem Erwachsenen heranwächst, den keine Gefühle mehr berühren. Da ist aber auch die brutal ehrliche Selbsterkenntnis von Wilhelm Buntz, dass er selbst es war, der sich in den schwierigen Situationen für den scheinbar einfachen Weg des Bösen entschieden hat und der nun mit seiner Schuld leben muss. Es ist vieles, was mir an diesem Buch sehr gefallen hat. Der Schreibstil ist recht distanziert und erzählt doch viel über das (Innen-)Leben von Wilhelm. Da wird nicht, wie sonst in autobiographischen Büchern oft, ausführlich alles beschrieben, sondern die wichtigen Erlebnisse und Stationen in teilweise wenigen, aber sehr aussagekräftigen Worten zusammengefasst. Und doch ist alles Wesentliche gesagt, der Leser hat wirklich das Gefühl, ein wenig zu verstehen, was Wilhelm Buntz ausmacht. Dann der zweite Teil des Buches, die Wende in seinem Leben. Auch hier findet der Autor stets die passenden Worte, und mehr als einmal hatte ich eine Gänsehaut beim Lesen. Es wird klar, dass genau darauf alles Vorherige hinausgelaufen ist: Die Veränderung, die Gott in Wilhelms Leben bewirkt. Die Erkenntnis, dass seine Schuld vergeben werden kann, wenn er dazu steht. Und immer wieder das Staunen darüber, wie sehr Gott für uns sorgt, wie er Situationen in unserem Leben, Begegnungen und andere Menschen vorbereitet. Dieser Aspekt kommt in dem Buch sehr gut rüber, ohne zu aufdringlich zu werden. Das liegt vor allem daran, dass der Autor sehr authentisch ist. Er hat es geschafft, nicht nur eine sehr spannende, sondern auch rücksichtslos ehrliche Geschichte zu schreiben, die darauf abzielt, den Leser mit in dieses große Staunen miteinzubeziehen: Gott ist treu!
    Daneben wirft das Buch auch viele andere Fragen auf, die sich beim Lesen unweigerlich stellen: Warum wird jemand kriminell? Wer oder was entscheidet darüber, ob wir der Versuchung widerstehen oder nicht? Wie übernimmt man Verantwortung für seine Schuld?
    Fazit: Ohne Frage eines der besten autobiographischen Bücher, die ich je gelesen habe. Ich kann es euch nur ans Herz legen, ihr werdet es garantiert nicht bereuen.

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    janein
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