Der letzte Überlebende, Sam Pivnik

Der letzte Überlebende (eBook / ePub)

Wie ich dem Holocaust entkam

Sam Pivnik

Durchschnittliche Bewertung
5Sterne
48 Kommentare
Kommentare lesen (48)

Schreiben Sie einen Kommentar zu "Der letzte Überlebende".

Kommentar verfassen
Sam war gerade mal 13 Jahre alt, als die Wehrmacht in Polen einmarschierte. Mit der Familie lebte er in einem oberschlesischen Städtchen, der Vater war Schneider und stopfte den Leuten die Hosen. Da wurde aus dem Städtchen ein Ghetto, und Sam, der...

Ebenfalls erhältlich

Print-Originalausgabe 19.95 €

eBook 15.99 €

Sie sparen 20%

Download bestellen
sofort als Download lieferbar | Bestellnummer: 84420378
Auf meinen Merkzettel
Versandkostenfrei
Bestellungen mit diesem Artikel sind versandkostenfrei!

Das könnte Ihnen auch gefallen

Kommentare zu "Der letzte Überlebende"

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
  • relevanteste Bewertung zuerst
  • hilfreichste Bewertung zuerst
  • neueste Bewertung zuerst
  • beste Bewertung zuerst
  • schlechteste Bewertung zuerst
Filtern nach:alle
  • alle
  • ausgezeichnet
  • sehr gut
  • gut
  • weniger gut
  • schlecht
Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    9 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    moehawk, 01.03.2017

    Als Buch bewertet

    Sam Pivnik ist ein Überlebender des Holocaust. Der Titel „Der letzte Überlebende“ war für ich doppeldeutig zu sehen. Zum einen gehört er zu den immer weniger werdenden Menschen, die die Nazizeit noch persönlich erlebt haben. Das liegt einfach daran, dass es schon sehr lange her ist. Sam ist 1929 geboren. Zum anderen ist er in seiner Familie einer der letzten Überlebenden – und auch in dieser Geschichte einer, der immer wieder dem Tod von der Schippe springen kann. Das Buch ist eine sehr schwere Kost und doch ist es hervorragend zu lesen, denn der Autor ist trotz allem nicht oder nicht mehr verbittert sondern immer mutig und zuversichtlich. Er schöpft seine Kraft aus der Liebe seiner Eltern, aus den vielen kleinen schönen Erlebnissen seiner Kindheit. Und er hat einen unerschöpflichen Vorrat an Optimismus, der das Buch trotz aller Gräuel durchdringt.

    Ich denke, auch wenn es ein trauriges und deprimierendes Thema ist, worüber Pivnik hier schreibt, so sollte es unbedingt so oft wie möglich plastisch und aus den Erfahrungen der Überlebenden erzählt werden. Und man sollte diese Bücher lesen. Immer wieder. Damit wird das Bewusstsein dafür geschärft und vielleicht kann es verhindern, dass wir als Nation und als Menschen jemals wieder in so einen Abgrund schauen müsssen.

    Dicke Leseempfehlung von mir.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    KiW, 04.03.2017

    Als Buch bewertet

    Erschütternd!

    "Der letzte Überlebende" war für mich teilweise schwer zu lesen, ich musste einige Pausen einlegen! Ich habe mehrere Tage für dieses Buch gebraucht, obwohl ich normalerweise Bücher mit knapp 300 Seiten an 2 Abenden durchlese. Sam schildert sachlich und nicht zu emotional das Geschehene, doch man bekommt eine Gänsehaut beim Lesen der Grausamkeiten, die er erdulden musste, bzw auch die, die anderen Juden erdulden mussten. Was dieser Mann alles erlebt und überlebt hat...unfassbar!
    Bisher hatte ich nur Bücher über den Holocaust gelesen, der direkt in Deutschland stattfand. Hier ging es um Polen, in das die Nazis einmarschierten und die Hölle brachten... wie schnell sich dann alles veränderte... Das war für mich neu und sehr interessant!
    Dieses Buch zu bewerten, finde ich sehr schwer! Etwas anderes als 5 Sterne kann man einfach nicht geben. Es hat mich sehr zum Nachdenken angeregt und jeder sollte dieses Buch lesen. Diesen Teil der Deutschen Geschichte darf nicht vergessen werden!!!

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    lissycat., 05.03.2017

    Als Buch bewertet

    Sam Pivnik war gerade erst 13 Jahre alt, als seine bis dahin gekannte Welt, durch den Einmarsch der Deutschen in das kleine oberschlesische Städtchen Bedzin, in Trümmern zerfiel. Das bisherige Leben der dort lebenden Juden änderte sich von Grund auf, als sie zusammengetrieben wurden, um in der zum Ghetto umfunktionierten Stadt ihrem Dasein zu fristen. Doch immer öfter kamen die Todeszüge, um die verängstigten Menschen nach Auschwitz zu bringen. So stand auch bald die Familie Pivnik auf der Liste um in den Tod zu fahren. Mengele schickt Sam`s gesamte Familie nach links und somit in die Gaskammer, er selbst muss unter unmenschlichen Bedingungen täglich um sein Leben fürchten, aber das Glück scheint auf seiner Seite zu sein, ganze 14 mal kann er dem Tod von der Schippe springen.
    Sam Pivnik hat es erst jetzt, nach so langer Zeit, geschafft die schrecklichen Erlebnisse in einem Buch zu verarbeiten. Dazu schreibt er auf dem Cover " Die Leute fragen mich oft, warum ich so lange gewartet habe meine Geschichte zu erzählen. Das ist eine einfache Frage, aber die Antwort ist es nicht". Die unvorstellbaren Grausamkeiten die er erleben musste, lassen einen stellenweise das Blut in den Adern gefrieren und man stellt sich immer wieder die Frage, wie viel ein Mensch aushalten und damit einigermaßen unbeschadet weiterleben kann. Niemals sollte dieses dunkle Kapitel unseres Landes vergessen werden und man kann nur hoffen, dass sich solche Greueltaten niemals mehr wiederholen, leider wird dies aber ein Wunschdenken bleiben. So bleibt nur die schreckliche Erkenntnis, dass das grausamste Tier, dass jemals einen Fuß auf unsere schöne Erde gesetzt hat, wohl immer der Mensch bleiben wird.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    9 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    jule921, 27.02.2017

    Als Buch bewertet

    Das Cover: Ein kleiner Junge in schmutziger, gestreifter Kleidung marschiert ein Bahngleis entlang. Düstere Farben. Eine trostlose Gegend, Zäune schließen den Jungen ein, im Hintergrund ist ein Wachturm zu sehen. Ein typisches Bild, passend zur Handlungszeit, dem Titel und dem Inhalt.
    Zum Inhalt des Buches bedarf es meiner Meinung nicht viel Worte. Sam Pivnik, der letzte Überlebende. Seine Familie wurde von den Nazis ausgelöscht und er musste die Schrecken des Naziregimes, den Todesmarsch nach Ausschwitz und das Konzentrationslager hautnah miterleben. „Dann gingen auch sie durch diese Türen und schwebten wenig später wie eine Erinnerung mit dem Rauch durch die Schornsteine.“ (S. 18) Doch er hat überlebt und ist somit einer der letzten Zeitzeugen dieser schrecklichen Verbrechen.
    Der Schreibstil ist einfach, dennoch authentisch, realistisch und lässt mich immer wieder erschaudern. Das geschrieben wirkt oft durcheinander, die Begründung hierfür liefert der Autor gleich im Prolog „In Auschwitz gab es keinen Kalender. Keine Daten, keine Geburtstage oder Gedenktage, nichts, was die Zeit strukturiert hätte.“ (S. 3) In der Ich-Perspektive lässt Sam den Leser seine traurige Geschichte – eine wahre Geschichte, wie sie nie hätte passieren dürfen und was noch wichtiger ist, nie wieder passieren darf – hautnah miterleben. Detailliert, schonungslos. Ergänzt wird der Bericht durch zahlreiche Bilder und Karten.
    Ein Buch das gelesen werden muss!
    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." -George Santayana

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
mehr KommentareAlle Kommentare

Mehr Bücher des Autors

Weitere Empfehlungen zu „Der letzte Überlebende (eBook / ePub)

Andere Kunden suchten nach
Dieser Artikel in unseren Themenspecials

0 Gebrauchte Artikel zu „Der letzte Überlebende“

ZustandPreisPortoZahlungVerkäuferRating